Herzogin Meghan und Prinz Harry
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Megxit

"Megxit" (manchmal auch "Mexit" oder "Meghxit") ist ein Begriff, der mit dem Rücktritt von Prinz Harry und Herzogin Meghan, früher Meghan Markle, aus der Riege der hauptamtlichen britischen Royals groß wurde. Klar: Es handelt sich um eine Kombination der Worte "Meghan" und "Exit", also Ausgang/ Ende.
Und beschreibt damit perfekt die letztlich durch seine Beziehung mit Meghan ausgelöste neue Lebensperspektive des britischen Prinzen Harry Windsor-Mountbatten, die ihn dazu brachte, dem Königshaus als amtierende Nummer 5 der Thronfolge den Rücken zu kehren und ein neues, freieres Leben im Ausland anzustreben.
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Megxit

Tatsächlich ist der Begriff aber schon älter als die royale Krise im Januar 2020. Von den Meghan-Hatern im Netz wurde er auch schon vor dem 7. Januar 2020 benutzt, mindestens seit der Hochzeit des Paares im Mai 2018. Oft war er mit Bösartigkeiten und Hass verbunden. Er drückte den Wunsch aus, dass das Königshaus und/ oder Harry sich von der Schauspielerin trennen sollten. Dass es dazu nicht kam und Harry sich stattdessen von seinem Job im Königshaus trennte, weiß die Welt nun seit Mitte Januar.
Es gibt positive Gegen-Hashtags
Nach einem Interview, in dem Meghan im Oktober 2019 bestätigte, dass sie unter der Situation leide, hielten die "Megstans", ihre Fans, mit zwei Hashtags dagegen, #WeLoveYouMeghan und #WeAreHereForYouMeghan. Doch auch #megxit wurde von den Mainstream-Medien gekapert und in ein allumfassendes und eher wertneutrales Kurzwort für den Rückzug der beiden Royals verwandelt.
Ergänzend zu #megxit existiert seit dem großen Knall auch der - wirklich neue - Hashtag #Harryverderci (angelehnt an das italienische Wort Arriverderci für 'Auf Wiedersehen') sowie das etwas lyrische #GoneWithTheWindsor sowie der "Sussexodus".
Wie wird das Leben des Sussexes nach dem Rücktritt?
Die Antwort darauf ist: Muss man mal sehen. Es gibt erste Pläne und Stellungsnahmen des Königshauses. Doch viele Details sind noch unklar und werden in einer Karenzzeit bis "Frühjahr" (genauer mochte man sich noch nicht festlegen), wenn die Veränderung effektiv werden soll, noch zu klären sein. Zwei Schwerpunktthemen werden sein: Wer zahlt für die Security der beiden, die weiterhin Mitglieder einer Königsfamilie sein werden? Und wie können sie in Zukunft selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen - oder wird der über Prinz Charles querfinanziert?
Wir bleiben dran.