Peter Fox

Peter Fox

Als Peter Fox alias Pierre Baigorry sich eigentlich schon damit abgefunden hat, dass es mit der großen Musikerkarriere nichts wird, kam der Erfolg mit seiner Reggae und Dancehall-Band "Seeed". Auch solo füllte der Berliner Musiker die Hallen und begeisterte nicht nur alte "Seeed"-Fans, sondern gewann auch neue Anhänger. 

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Als "Seeed"-Frontmann und solo feiert Peter Fox musikalische Erfolge

Im Jahr 1971 erblickte Pierre Baigorry in Berlin das Licht der Welt. Gutbürgerlich wuchs er auf, in der Schule war er als Öko verschrien, er spielte Klavier, lernte später sogar Posaune. Jede freie Minute verbrachte der junge Mann mit seiner Leidenschaft, der Musik, und gründete mehrere Schülerbands. Zu jener Zeit wurde auch der Grundstein für den Künstlernamen Peter Fox gelegt, der aus seinem Spitznamen Foxi entstand, der ihm wegen seiner roten Haare verpasst wurde.


Das Aus eines Traums?

Nach dem Abitur begann Peter Fox eine Ausbildung als Klavierbauer, brachte diese jedoch nicht zu Ende. Stattdessen jobbte er in Berliner Plattenläden, hatte Auftritte als DJ, spielte in verschiedenen Bands und schrieb sich für ein Musikstudium ein. Ende der 1990er Jahre jedoch war Peter Fox ernüchtert, die Musik wollte ihn einfach nicht weiterbringen. Und so schloss er innerlich mit seinem großen Traum ab und begann ein Studium der Sonderpädagogik, später wollte er als Lehrer für Menschen mit Behinderung arbeiten.


Von wegen!

Doch dann kam alles anders. "Seeed" startete national und auch international durch und wurde zum Reggae-Phänomen. Angestachelt durch den Erfolg begannen mehrere Mitglieder, der inzwischen verstorbene Demba Nabé, Frank Dellé und natürlich Peter Fox, Soloprojekte. 2008 kam Peter Fox' schon heute legendäres Album "Stadtaffe" auf den Markt, kletterte auf Rang 1 der deutschen Albumcharts und konnte 13-fach Gold abstauben. Auch die Singleauskopplungen des Albums "Alles neu", "Haus am See" und "Schwarz zu blau" konnten sich allesamt mehrere Wochen in den Top 10 platzieren.


Zweifach-Sieg beim Bundesvision Song Contest

Mit "Schwarz zu blau" setzte Peter Fox allerdings nicht nur seiner Heimat Berlin ein musikalisches Denkmal, er gewann mit der Berlin-Hymne 2009 auch den Bundesvision Song Contest. Dieser Sieg macht ihn bis heute zum einzigen Künstler, der den Contest zwei Mal gewonnen hat – 2006 entschied er den Wettbewerb mit "Seeed" für sich.


Ende der Solokarriere

Im Sommer 2009 dann die traurige Nachricht für alle Fans von Peter Fox. Der Berliner gab das Aus seiner Solokarriere bekannt. Er wollte nicht länger im Mittelpunkt stehen, die Aufmerksamkeit und der Rummel um seine Person wurden ihm schlichtweg zu viel. Doch keine Sorge, als Frontmann von "Seeed" bringt Peter Fox weiterhin die Massen zum Toben.