Breaking Bad

In Breaking Bad wird "Walter White" zum Drogen-Baron

Die US-amerikanische Serie "Breaking Bad" zeigt eindrucksvoll, wie dicht Gut und Böse beieinanderliegen. Im Fokus steht der an Lungenkrebs erkrankte...

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In Breaking Bad wird "Walter White" zum Drogen-Baron

Die US-amerikanische Serie "Breaking Bad" zeigt eindrucksvoll, wie dicht Gut und Böse beieinanderliegen. Im Fokus steht der an Lungenkrebs erkrankte Chemielehrer "Walter White" (Bryan Cranston). Da er zu wenig Rücklagen hat, um seine Familie nach seinem Tod abzusichern, fasst er einen folgenschweren Entschluss: Zusammen mit seinem früheren Schüler "Jesse Pinkman" (Aaron Paul) beginnt er Crystal Meth herzustellen. So gerät "Walter White" in "Breaking Bad" mehr und mehr in den Strudel des Verbrechens.

Macht, Geld, Drogen - Das Phänomen Breaking Bad

Der Chemielehrer "Walter White" lebt den amerikanischen Kleinstadttraum, bis er an Krebs erkrankt und sich dazu entscheidet Crystal Meth herzustellen, um genug Geld als Rücklage für seine Frau "Skyler White" (Anna Gunn) und den an infantiler Zerebralparese erkrankten Sohn "Walter White Jr." (RJ Mitte) zu sammeln. Plötzlich lebt er ein Doppelleben als Drogenkoch, eigenes Labor inklusive. Bei diesen kriminellen Machenschaften immer mit von der Partie: "Jesse Pinkman" (Aaron Paul), ehemaliger Schüler von "Walter White" und jetzt Komplize im Kampf gegen Drogenkartelle und die Polizei. "Walter White" und "Jesse Pinkman" gehen dabei so skrupellos vor, dass sie sich nicht selten von einer brenzligen Situation in die Nächste katapultieren.

List der Hauptdarsteller in "Breaking Bad":

- Bryan Cranston ("Walter White")

- Aaron Paul ("Jesse Pinkman")

- Anna Gunn ("Skyler White")

- RJ Mitte ("Walter White Jr.")

- Dean Norris ("Hank Schrader")

- Betsy Brandt ("Marie Schradr")

- Bob Odenkirk ("Saul Goodman")

Ausgezeichneter Serien-Hit:

Der Titel "Breaking Bad" war glücklicherweise nur im TV Programm, denn übersetzt bedeutet er, dass die Situation sich immer weiter verschlechtert, bis sie nahezu aussichtslos ist. In der Realität sah es nämlich ganz anders aus: einen Höhenflug wie "Breaking Bad" hat eine Serie selten erlebt. Zwei Golden Globe Auszeichnungen, mehrere Emmys und sogar einen Eintrag in das "Guinness-Buch der Rekorde 2014" als beliebteste Serie der Welt konnte der Serien Megahit verbuchen. Doch nicht nur der wurde mit Preisen überhäuft, auch die Darsteller durften sich über die ein oder andere funkelnde Trophäe freuen. Allen voran: Bryan Cranston. Den meisten war der US-amerikanische Schauspieler wohl noch als verplanter Familienvater "Hal" aus der Serie "Malcom mittendrin" bekannt, bis er in "Breaking Bad" als "Walter White" seine dunkle Seite zeigte und zur Kultfigur avancierte. Dafür erhielt er unter anderem vier Emmys und einen Golden Globe.

Der Wahre "Walter White":

Neben den herausragenden schauspielerischen Leistungen ist der Erfolg der Serie "Breaking Bad" aber auch vor allem einem zu verdanken: Showrunner Vince Gilligan, der nicht nur für viele Teile des Drehbuchs verantwortlich ist, sondern die Serie auch erfunden hatte. Die kam ihm 2004 während eines Telefongesprächs mit einem Freund, als sie beide darüber scherzten, dass sie vielleicht leichter ihre Rechnungen begleichen könnten, wenn sie heimlich Crystal Meth herstellen würden. Natürlich haben sie da nicht getan, aber eine andere fiktive Figur erlangte mit seinen Machenschaften weltweite Bekanntheit. Und nicht nur eine fiktive Figur. Denn ein Mann aus Alabama wurde 2008 in den Vereinigten Staaten gesucht, weil er fleißig Crystal Meth vertrieben hat. Zwar war er kein Lehrer und hatte auch keinen Krebs – hieß aber Walter White.