Bert Wollersheim

Bert Wollersheim

Sicherlich haben Sie schon mal gehört von ihm und seinen krummen Dingern. Sein zweifelhafter Ruf im Geschäft mit der Liebe für Geld rückt ihn immer wieder in die Öffentlichkeit und er ist mittlerweile aus dem Düsseldorfer Rotlichtviertel kaum mehr wegzudenken. Gala.de verrät Ihnen alles über den Chef von Laufhäusern und Erotik-Clubs.

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Zunächst fing alles ganz klein an: Seinem Vater hilft Bert Wollersheim bis zum 18. Lebensjahr im Friseursalon. Doch schließlich zieht es ihn in die Großstadt und er zieht als Teenager vom heimischen Heimerzheim nach Düsseldorf. Hier werden die Weichen für seinen weiteren Lebensweg gestellt, denn dort kommt der ausgelernte Friseur mit Prominenz in Kontakt, macht nicht Dieter Thomas Heck oder Rex Gildo, sondern auch Rotlicht-Größen die Haare. Und wenn man solche Kunden frisiert, kommt man auch ins Gespräch...


Bordelle und Bredouillen

Ab den 1970ern steigt er dann selbst ins Sex-Geschäft ein. Auf das Bordell "Darlings" folgt in den 80ern "The Red Mile". Später vermietet er Limousinen, sicherlich auch mit der dazu passenden Begleitung... Nach und nach etabliert Wollersheim sich als feste Größe in der Düsseldorfer Rotlichtwelt. Später scheint er sich selbst nicht mehr wirklich die Finger schmutzig zu machen und ist mit seinem Kult-Faktor nur das Aushängeschild einiger Bordelle – zumindest schätzt ihn die Kripo so ein. So gibt Bert Wollersheim sich auch 2013 und im darauffolgenden Jahr, als es zur Schließung zweier Rotlicht-GmbHs kommt, an denen der selbst ernannte Vergnügungsbeauftragte finanziell beteiligt war. Ende 2014 wird der riesige FKK-Club "Oceans" eröffnet und huch! Wer hat hier wieder seine Finger im Spiel? Der Rotlicht-Chef mit dem extravaganten Aussehen eröffnet das Großbordell und ist danach noch als Berater eines weiteren tätig.


Bert Wollersheim und die Kriminalität

Es läuft nicht immer gut für den Kult-Zuhälter. Als eine seiner Prostituierten aufhört für ihn zu arbeiten und ihr Freund kein Geld zahlen will, um sie aus dem schmutzigen Geschäft rauszukaufen, kidnappt er sie. Das Gericht verurteilt ihn Mitte der 90er zu einer Haftstrafe wegen Erpressung und Menschenraubs. 2012 wird er wieder verdächtigt, als sich herausstellt, dass Freier in Düsseldorfer Etablissements betäubt, beraubt und bedroht werden. Aber irgendwie wäscht der ehemalige Friseur wieder seine Hände in Unschuld oder hat nichts mit der miesen Abzocke zu tun.


Faszination Unterwelt

Auch wenn er viel Dreck am Stecken hat, irgendwie geht eine gewisse Faszination von ihm und dem Düsseldorfer Underground aus. Kein Wunder, dass Wollersheim oftmals vor die Kamera gebeten wurde. Der WDR drehte 2000 eine Doku über ihn, beim Promi-Dinner konnte er seine Kochkünste unter Beweis stellen und auf RTL II hatte der Zuhälter sogar seine eigene Fernsehsendung: Bei "Die Wollersheims – Eine schrecklich schräge Familie" ist der Name Programm, denn es geht alles andere als normal bei der Familie des Rotlicht-Bosses zu. Schuld daran ist unter anderem seine knapp 36 Jahre jüngere Frau Sophia Vegas, die im Dschungelcamp 2016 den zweiten Platz belegte. Seine dritte Ehe hält 6 Jahre, bis die beiden sich 2016 scheiden lassen. Trotzdem fährt das ungewöhnliche Pärchen noch zusammen in den Trennungsurlaub. 


Neue Liebe - und ein Baby?

Anfang 2018 stellte der Rotlichtboss die Sängerin Bobby Anne Baker als seine neue Freundin vor. Gemeinsam war das Paar sogar in "Das Sommerhaus der Stars" auf RTL zu sehen. Zurück in Deutschland trennte sich Bert Wollersheim dann aber von Bobby. 

Kurz darauf stellte er schon eine neue Frau an seiner Seite der Öffentlichkeit vor: das Erotikmodel Ginger Costello (31). Nach nur drei Monaten wagten die beiden den nächsten Schritt und gaben sich in Dänemark das "Ja"-Wort. Ganz stilecht sorgte Braut Ginger Costello mit ihrem sehr freizügigen Brautkleid für Gesprächsstoff auf Instagram. Nun verkündeten die beiden, dass sie sich ein gemeinsames Baby wünschen. Langweilig wird es mit Bert Wollersheim sicherlich auch in Zukunft nicht werden. Gala.de wird Sie auf dem Laufenden halten.