AC/DC

AC/DC

Die australische Band "AC/DC" wurde Anfang der 1970er Jahre von den Brüdern Angus und Malcolm Young gegründet. Heute gelten sie als die Pioniere des Hard Rock, obwohl die Jungs selbst ihre Musik immer als Rock 'n' Roll bezeichnen. Doch egal ob Hard Rock oder Rock 'n' Roll, "AC/DC" ist mit weltweit mehr als 200 Millionen Albumverkäufen eine der erfolgreichsten Combos der Musikgeschichte.

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Auch nach über 40 Jahren Bandgeschichte feiert "AC/DC" noch Erfolge

Wir schreiben das Jahr 1973, es ist Silvester. Die Band "AC/DC" hatte zum Jahreswechsel ihren allerersten Auftritt in einem Club in Sidney. Damals hätte wohl niemand gedacht, dass die jungen Männer auf der Bühne einmal Musikgeschichte schreiben würden. Der Gitarrist Angus Young war  nicht mal volljährig, so dass er direkt nach den Konzerten nach Hause gefahren werden musste und den legendären Sex, Drugs and Rock'n'Roll-Lifestyle nicht miterleben konnte.


Young-Schwester Margaret hat einen guten Riecher

Aber schon damals stand Angus Young in seiner Schuluniform auf der Bühne. Eine Tradition, die auf seine Schwester zurückgeht. Nach der Schule trug er seine Uniform ohnehin den ganzen Tag, so dass seine Schwester Margaret vorschlug, er solle sie auch bei Auftritten anbehalten. Jene Schwester war es übrigens auch, die für den Bandnamen verantwortlich war. Sie entdeckte die Abkürzung AC/DC (englische Abkürzung für Alternating Current/Direct Current, deutsch: Wechselstrom/Gleichstrom) auf ihrer Nähmaschine und überzeugte ihre Brüder, die vier Buchstaben seien ein guter Bandname.


Der Aufstieg einer Musiklegende

In den ersten Jahren der Bandgeschichte absolvierte "AC/DC" in der Gründungsbesetzung (Angus Young, Malcolm Young, David Evans, Colin Burgess und Larry Van Kriedt) zwar viele Auftritte, doch der große Erfolg ließ noch auf sich warten. Nach einigen gefloppten Singles fliegt David Evans kurzerhand raus und wird durch Bon Scott ersetzt. Er gilt als Prototyp des Rock'n'Roll und kurbelt den Erfolg der Band an. Kurze Zeit später erscheint das legendäre Debütalbum "High Voltage". Mitte der 1970er Jahre bekommt "AC/DC" mit Mark Evans am Bass und Phil Rudd am Schlagzeug Zuwachs – und Rückenwind. Ihr in der neuen Besetzung aufgenommener Track "TNT" klettert augenblicklich auf Rang 2 der Charts und bringt der Band einen Plattendeal mit Atlantic ein. Das 1979 veröffentlichte Album "Highway To Hell" verschafft "AC/DC" den weltweiten Durchbruch und zählt heute zu den unbestrittenen Klassikern des Hard Rocks.


"AC/DC" meets "Guns N' Roses"

Mit den Jahren blieb das ausufernde Leben der Band nicht folgenlos. Sänger Bon Scott verstarb 1980 an den Folgen seines Alkoholkonsums. Doch das bedeutete noch lange nicht das Aus von "AC/DC". Brian Johnson wurde als Nachfolger geholt, musste lange um Anerkennung kämpfen, ehe er endlich von den Fans akzeptiert wurde. Bis heute und im Laufe von 16 (!) Studioalben gab es aus unterschiedlichsten Gründen, von Streitigkeiten bis zu Todesfällen, etliche Personalwechsel in der Besetzung der Band. Angus Young an der Leadgitarre ist das einzige noch aktive Gründungsmitglied von "AC/DC". Am Schlagzeug sitzt Chris Slade, die Rhythmusgitarre spielt Stevie Young und für den Gesang ist – mit einigen Ausnahmen – immer noch Brian Johnson zuständig. Auf der "Rock or Bust"-Tour 2016 drohte dem Sänger nämlich der Verlust seines Gehörs, also musste er kürzer treten. Doch die Tour wurde nicht etwa abgebrochen, nein, "AC/DC" schrieb erneut Musikgeschichte und holte Axl Rose von "Guns N' Roses" als Gastsänger. Ob Axl Rose auch weiterhin ein Teil von "AC/DC" bleiben wird, ist noch unklar, aber glaubt man den Gerüchten, ist ein neues Album in Planung. Spätestens, wenn "AC/DC" mal wieder beweist, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, ist Schluss mit der Geheimniskrämerei.