Steve Jobs: "Apple"-Boss geht es besser

Steve Jobs hat eine neue Leber erhalten: Das behandelnde Krankenhaus teilte mit, dass der "Apple"-Chef eine "exzellente Genesungsprognose" habe

Lange war es still um "Apple"-Boss Steve Jobs. Sogar bei der Vorstellung des neuen "i-Phone 3GS" tauchte er nicht auf. Immer wieder machten Gerüchte über seinen angegriffenen Gesundheitszustand die Runde. Jetzt heißt es aufatmen für die "Apple"-Anhänger: Der Unternehmens-Chef hatte eine Lebertransplantation - und hat den Eingriff gut überstanden.

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Wie das "Wall Street Journal" schreibt, haben Ärzte im US-Bundesstaat Tennessee Steve Jobs schon vor etwa zwei Monaten eine Leber transplantiert. Der Eingriff kam gerade noch rechtzeitig: Der Klinik zufolge stand Steve Jobs offenbar kurz vor dem Leberversagen. "Er bekam eine Spenderleber, weil er der am stärksten erkrankte Patient auf der Warteliste war", heißt es laut Dr. James D. Eason in einer Pressemitteilung. "Mr. Jobs erholt sich inzwischen gut und hat eine exzellente Prognose."

"Apple"-Sprecher John Dowling sagte, Jobs bereite sich darauf vor, Ende Juni die Führung des Unternehmens wieder zu übernehmen. Vorläufig hatte er die Geschäftsführung an Tim Cook abgegeben. Unbekannt ist allerdings, ob die Lebertransplantation im Zusammenhang mit Jobs' Krebserkrankung steht. 2004 musste ihm ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse entfernt werden.

Doch nicht nur die Mitarbeiter, auch die Anleger sind froh, dass der Boss bald wieder an Bord ist. Denn keine andere große Firma hängt derzeit so sehr an einer einzigen Person wie "Apple" an Jobs. "Was es sehr schwer macht, ihn zu ersetzen, ist sein Charisma. Er ist jemand, der Kühlschränke an Eskimos verkaufen kann", sagte Branchen-Analyst Rob Enderle mal über Steve Jobs.

jan

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