Starporträt

Will Smith

Ob Filme oder Musik - Megastar Will Smith beweist in allen Lebenslagen ein glückliches Händchen und wird dabei von seiner Familie geerdet.

Will Smith

  • Geboren , Philadelphia, Pennsylvania / USA
  • VornameWillard Christopher
  • Name Smith Jr.
  • Jahre51
  • Grösse 1.88 m

Biografie von Will Smith

Will Smith zählt nicht nur körperlich zu den ganz Großen in Hollywood. Der eloquente Schauspieler und seine Filme ziehen die Massen ins Kino. Wieso er immer so eine positive Energie ausstrahlt? "Für mich ist Hoffnung das Zentrum des Lebens, der Grund, warum ich morgens aufstehe. Das ist, wofür ich lebe und was ich in meinen Filmen rüberbringen will."

Schon immer ein Durchstarter

Noch dazu besitzt der Hollywoodstar eine ganze Menge Charme, der ihm schon als Schüler den Spitznamen "Fresh Prince" einbrachte. Als zweitältester von vier Geschwistern wuchs Will in der gutbürgerlichen Familie eines Ingenieurs und einer Lehrerin in Philadelphia auf. Seine Wortgewandtheit nutzte er schon bald als Rapper und nicht etwa in der Schule. Als Club-DJ in West-Philadelphia lernte er auf einer Party Jeff Townes kennen. Mit ihm spielte er einige Alben unter dem Namen "DJ Jazzy Jeff and the Fresh Prince" ein. Zusammen bekamen sie für den Song "Parents Just Don't Understand" den ersten Hip-Hop-Grammy überhaupt. Einen weiteren Grammy kassierten sie für das legendäre "Summertime". Eine gewisse Affinität zu Glücksspielen und Ärger mit dem Finanzamt ließen den ersten Reichtum allerdings schnell verfliegen. Dafür wurde aber ein Manager von Warner Brothers namens Benny Medina auf ihn aufmerksam. Die Geschichte vom "naiven, vorlauten Will aus Philadelphia" in Beverly Hills fand er fernsehreif und kopierte Wills Leben 1990 in der NBC-Fernsehserie "Der Prinz von Bel Air", die dann sechs Jahre lang erfolgreich lief - und zwar weltweit.

Vaterfreuden für James van der Beek

Mit Ehefrau Kimberly macht er das halbe Dutzend voll

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©Gala

Ein echter Star

Der Grundstein für eine ganz große Karriere war gelegt. Es folgten Filme wie "Bad Boys - Harte Jungs" (1995) oder "Independence Day" (1996). Ganz nebenbei landete Will mit seinen Songs, beispielsweise "Gettin' Jiggy wit It" oder "Miami", mehrere Hits. Die Musik hängte der Megastar aber vorerst an den Nagel und konzentrierte sich vollkommen auf seine Kino-Karriere. In den letzten Jahren sorgten die Filme "Focus" (2015), "Suicide Squad" (2016) oder "Verborgene Schönheit" (2016) auch weiterhin dafür, dass Will seinen Status als Liebling Hollywoods so schnell nicht abgeben wird. Als Fan von Superlativen verwundert es auch nicht, dass ausgerechnet Will Smith in der bislang teuersten Netflix-Produktion die Hauptrolle übernimmt. Dafür hat der Streaming-Dienst tief in die Tasche gegriffen - Superstar Will Smith kostet schließlich so einiges – und den Science-Fiction-Blockbuster "Bright" abgedreht. Rund 100 Millionen Dollar hat Netflix angeblich in das Filmprojekt gesteckt, das im Dezember 2017 exklusiv ausgestrahlt wird. Doch damit nicht genug, Will Smith tritt immer häufiger – zumeist in Teamwork mit seiner Frau Jada - auch als Produzent in Erscheinung. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Entstehung von Filmen wie "Hitch – Der Date Doktor",  "Das Streben nach Glück", "Hancock", "Sieben Leben", "Karate Kid" und "Annie" beteiligt.

Verfehlungen eines Superstars

Ganz ohne Kontroversen geht es aber auch bei einem waschechten Filmstar nicht: So wird Will mit Scientology in Verbindung gebracht, da er sich immer wieder positiv über die Religion äußerte, sie mit Spenden unterstützte und ein guter Kumpel von Vorzeige-Scientologe Tom Cruise ist. Er selbst verneint eine Mitgliedschaft, dennoch unterrichten an seiner mit Ehefrau Jada gegründeten Privatschule Mitglieder der Scientology-Kirche. Auch die Auswahl der Filmrollen ist bei Will so eine Sache: Er war als Hauptfigur Neo in der "Matrix"-Trilogie geplant, gab die Rolle aber ab, um in "Wild Wild West" (1999) mitzuspielen. Damit verhalf er nicht nur Keanu Reeves zu seinem größten Erfolg, sondern katapultierte sich selbst ins Aus mit dem "schlechtesten Film", in dem er je mitgespielt habe. Seine Frau Jada Pinkett Smith überredete ihn Gott sei Dank, die Hauptrolle in "Men in Black" (1997) anzunehmen - die wollte er zuerst auch ablehnen.

So tickt er privat

Die Sängerin und Schauspielerin Jada Pinkett Smith macht den Hollywoodstar seit Jahren auch privat glücklich. Nach einer gescheiterten Ehe mit Sheree Zampino, aus der sein Sohn Trey stammt, sind die beiden seit 1997 verheiratet und ziehen die gemeinsamen Kinder Jaden und Willow groß, die ebenfalls in die Fußstapfen ihrer berühmten Eltern treten: Mit Jaden stand Will schon mehrmals als Vater-Sohn-Gespann vor der Kamera. So auch im Film "Das Streben nach Glück" (2006), für den er nach "Ali" (2001) seine zweite Oscarnominierung bekam. Töchterchen Willow hatte zwar auch schon kleinere Auftritte als Schauspielerin, erbte aber eher seine Liebe zur Musik: Im zarten Alter von zehn Jahren landete sie mit "Whip My Hair" einen weltweiten Hit. Dass seine Sprösslinge ihr eigenes Ding durchziehen, gefällt dem stolzen Papa sehr, sein Motto lautet nämlich: "Du musst deinen Kindern Wissen vermitteln und die Fähigkeit, ohne dich leben zu können! Sie müssen für sich selber sorgen können!"

Sogar ein Superstar wie Will Smith ist noch nervös

Und dass Will Smith nicht nur ein guter Vater zu sein scheint, sondern auch auf seine Kinder hört, erzählte er zur Premiere seines 2019 erschienenen Films "Aladdin". Als die Anfrage kam, die Rolle des Dschinni zu übernehmen, hatte Smith bereits mehrere Rollenangebote auf dem Tisch und musste sich entscheiden. Doch er drückte sich davor, eine Wahl zu treffen, denn Will Smith hatte Sorge, in die großen Fußstapfen von Robin Williams, der Anfang der 1990er Jahre dem Dschinni im Animationsfilm seine Stimme lieh, zu treten. Als er mit seinem Sohn Jaden über seine Sorgen sprach, erwiderte der nur: "Dschinni, du hast die Chance den Dschinni zu spielen? Bist du verrückt?". Also nahm Smith die Rolle an, nicht aber ohne Angst, der Figur nicht gerecht zu werden. "Es war ziemlich beängstigend, weil Robin Williams einfach kaum Raum für Verbesserungen gelassen hat. Also ich war auf jeden Fall nervös." Doch am Ende waren die Dreharbeiten, wahrscheinlich wie immer, wenn Will Smith mit an Bord ist, eine lustige Angelegenheit. Sein Co-Star Naomi Scott, die die Prinzessin Jasmin verkörpert plauderte aus dem Nähkästchen: "Wir waren einfach sehr kicherig, wir haben einfach nur gekichert. Und dann hat er immer noch etwas auf Lager, das es sogar noch schlimmer macht und dann ist der Take im Eimer. Das waren großartige Tage."

Filme und Serien mit Will Smith (Auswahl)

  • 1990 bis 1996: Der Prinz von Bel-Air
  • 1995: Bad Boys – Harte Jungs
  • 1996: Independence Day
  • 1997: Men in Black
  • 1998: Der Staatsfeind Nr. 1
  • 1999: Wild Wild West
  • 2000: Die Legende von Bagger Vance
  • 2001: Ali
  • 2002: Men in Black II
  • 2003: Bad Boys II
  • 2004: I, Robot
  • 2005: Hitch – Der Date Doktor
  • 2006: Das Streben nach Glück
  • 2007: I Am Legend
  • 2008: Hancock
  • 2008: Sieben Leben
  • 2012: Men in Black 3
  • 2013: After Earth
  • 2013: Anchorman – Die Legende kehrt zurück
  • 2015: Focus
  • 2015: Erschütternde Wahrheit
  • 2016: Suicide Squad
  • 2016: Verborgene Schönheit
  • 2017: Bright
  • 2019: Aladdin

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Wie viele Geschwister hat Will Smith?

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