Starporträt

Tom Petty

Mit tiefsinnigen Texten und eingängigen Melodien schrieb Tom Petty Musikgeschichte. 2017 trauerte die ganze Welt um den Sänger

Tom Petty

  • Gestorben , Santa Monica, Kalifornien / USA
  • Geboren , Gainesville, Florida / USA
  • VornameThomas Earl
  • Name Petty
  • Jahre68
  • Grösse -
  • Partner Dana York (verheiratet 2001-2017); Jane Benyo (geschieden, 1974-1996)
  • Kinder Adria ; Annakim 

Biografie von Tom Petty

Als Thomas Earl "Tom" Petty auf die Musiklegende Elvis Presley traf, war es um ihn geschehen. Der kleine Junge begleitete seinen Onkel zum Filmset von "Ein Sommer in Florida", in dem der King of Rock 'n' Roll mitspielte, und war augenblicklich angetan. Später bezeichnete Tom Petty diese schicksalhafte Begegnung als Offenbarung, die ihn inspirierte, selbst Musik zu machen. Als er einige Jahre später einen Auftritt der "Beatles" sah, beschloss er endgültig, eine Band zu gründen.

Mit Beharrlichkeit zum Erfolg

Gesagt, getan. Seine erste Band gründete Tom Petty aber nicht nur der Musik wegen, sondern weil er ein Mädchen beeindrucken wollte. Zwar wurden die "Epics", später umbenannt in "Mudcrutch", in der Provinz einigermaßen bekannt, aber der große Erfolg stellte sich nicht ein.

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Trotzdem schmiss Tom Petty die Schule und hielt an seinem großen Traum fest. Mehr schlecht als recht hielt er sich in den folgenden Jahren mit Jobs als Gärtner und Totengräber über Wasser, ehe er 1976 "Tom Petty and the Heartbreakers" gründete und erstmals Erfolge feiern konnte. Der Rest ist Geschichte: Von 1977 bis 2014 veröffentlichte die Band 15 Studioalben, die sich allesamt gut verkauften. Auch Solo probierte sich Tom Petty und schaffte mit seinem Album "Full Moon Fever" (1989) den kommerziellen Durchbruch.

Scheidung, Heroinsucht und neue Liebe

Beruflich konnte der Songwriter und Sänger große Erfolge feiern, sein Privatleben hingegen glich einem stetigen Auf und Ab. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau Jane Benyo, fiel Tom Petty in ein tiefes Loch und flüchtete sich in eine Heroinsucht. Zwar schaffte er es clean zu werden, doch die Opioide sollten ihm noch zum Verhängnis werden.

Zwischenzeitlich hatte der Musiker erneut geheiratet (Dana York), wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und konnte auf eine Laufbahn mit mehr als 80 Millionen verkauften Platten zurückblicken.

Der viel zu frühe Tod

Am 2. Oktober 2017 verstarb Tom Petty überraschend und unerwartet an einem Herzstillstand. Laut des Autopsieberichts wurden im Blut des Musikers die Schmerzmittel Oxycodon und Fentanyl aus der Stoffgruppe der Opioide (zu der auch Heroin gehört) nachgewiesen. Pettys Familie erklärte seinen Tod zu einem Unfall. Der Sänger litt unter Lungen- und Knieproblemen, hatte zudem eine gebrochene Hüfte, wollte aber seine letzte Tour nicht abbrechen. Schmerzmittel waren für ihn das Mittel der Wahl durchzuhalten und letztlich starb er an einer versehentlichen Überdosis. Heute kämpft seine Familie für einen entschlosseneren Umgang mit Opioidenmissbrauch – und so können alle Fans von Tom Petty versuchen, wenigstens einen Sinn in seinem Tod zu finden.

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