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Starporträt Sheryl Crow

Sheryl Crow schaffte, was nur wenigen gelingt: Von der Backgroundsängerin wurde sie selbst zum Star auf der Bühne.

Steckbrief

  • Vorname Sherly Suzanne
  • Name Crow
  • geboren 11.02.1962, Kennett, Missouri, USA
  • Sternzeichen Wassermann
  • Jahre 60
  • Grösse 1.61 m
  • Partner Steve Bing (2007-2008) Lance Armstrong (2003-2006) Owen Wilson (1999-2001) Eric Clapton
  • Kinder Wyatt Steven (*2007) Levi James (*2010)

Biografie von Sheryl Crow

Sheryl Crow war schon immer musikalisch. Schon im zarten Alter von vier Jahren bekam sie Klavierunterricht und begeisterte als junge Frau alle mit ihrer vielseitigen Stimme. Kaum verwunderlich, dass zahlreiche Stars das Gesangstalent in ihrem Backgroundchor haben wollten. So stand die Sängerin mit Stars wie Eric Clapton, Rod Stewart und Michael Jackson auf der Bühne. Allerdings stand sie als Backgroundsängerin immer nur im Schatten der großen Stars, was eindeutig eine Verschwendung bei solch einer facettenreichen Stimme ist.

Aus dem Hintergrund ins Rampenlicht

1993 gelang es der Sängerin dann endlich, aus dem Hintergrund selbst ins Rampenlicht zu treten: Mit ihrer Single "All I Wanna Do" wurde sie schlagartig bekannt. Das dazugehörige Debütalbum "Tuesday Night Music Club" wurde ebenfalls ein Renner in den Charts. Der Beginn eines kometenhaften Aufstiegs. Mehr als 50 Millionen Alben hat die Sängerin bisher bereits verkauft. Zudem konnte Sheryl Crow auch schon etliche Grammy Awards einheimsen und durfte für den James Bond Film "Tomorrow Never Dies" den gleichnamigen Titelsong singen – ein Ritterschlag für jede Musikerin.

Trennung und Brustkrebs werden zum Wendepunkt

Auch privat schien bei Sheryl Crow zunächst alles bestens zu laufen. 2005 verlobte sie sich mit dem Radrennfahrer Lance Armstrong. Doch dann kam es bereits ein Jahr später zur Trennung des einstigen Traumpaares. Nur wenige Tage nach dem Liebes-Aus kam es zum schlimmen Schicksalsschlag in Sheryls Leben: Bei dem Pop-Star wurde Brustkrebs diagnostiziert. Doch anstatt die Flinte ins Korn zu werfen, zog die Kämpfernatur einen anderen Schluss aus ihrer Krankheit und beschloss, zwei Kinder zu adoptieren. "Ich hatte mir bis dahin immer ausgemalt, mich zu verlieben, zu heiraten, mich dann niederzulassen und ein Baby zu bekommen. Aber solche Pläne können dein Leben auch limitieren. Also sagte ich mir: Vielleicht komme ich auf andere Art zu meiner Familie! Vielleicht treffe ich jemanden, nachdem ich Kinder adoptiert habe", verriet sie in einem Interview.

Sheryl Crow wird Adoptivmutter

Schon 2007 konnte sie den damals erst zwei Wochen alten Wyatt Steven in ihre Arme schließen. Drei Jahre später bekam ihr Adoptivsohn einen Bruder namens Levi James, den die Sängerin ebenfalls nicht selbst zur Welt brachte, sondern auch adoptierte.

Mit ihren beiden Kindern lebt Sheryl Crow in der Country-Hochburg Nashville. Das Grundstück der Familie muss ein regelrechtes Kinder-Paradies sein, denn sie haben nicht nur unheimlich viel Platz, sondern auch etliche Tiere: Neben Hunden und Katzen sind bei Familie Crow auch zehn Pferde und einige Kühe zu Hause. Sheryl Crow beweist also, dass es vielfältige Lebensmodelle gibt, mit denen man als Familie glücklich werden kann.

Sheryl Crow ist mit sich im Reinen

Glücklich – das scheint Sheryl Crow nach allem, was sie erlebt hat, heute wirklich zu sein. Die Sängerin ist mit sich im Reinen und beteuert: "(Ich) finde ich mein Alter sehr befreiend. Ich umarme meine Falten! Ich will aussehen wie ich." Und ans Aufhören denkt die Musikerin noch lange nicht. Vom Druck, immer erfolgreich und auf Sendebewusstsein eingestellt zu sein, hat sich Sheryl Crow längst befreit. "Ich bin so relevant, wie die Leute noch Lust haben, mir zuzuhören", beschreibt Crow ihre bodenständige und unaufgeregte Einstellung zum Erfolg.

Musik von Sheryl Crow (Auswahl an Alben)

  • 1993: Tuesday Night Music Club
  • 1996: Sheryl Crow
  • 1998: The Globe Sessions
  • 2002: C'mon C'mon
  • 2008: Detours
  • 2008: Home for Christmas
  • 2010: 100 Miles from Memphis
  • 2013: Feels Like Home
  • 2017: Be Myself
  • 2019: Threads