Starporträt

Serena Williams

Serena Williams ist das Tennis-Ass unserer Zeit und spielt sich immer wieder an die Spitze. Kein Wunder, denn die US-Amerikanerin ist eine Kämpferin.

Serena Williams

  • Geboren , Saginaw, Michigan / Vereinigte Staaten
  • VornameSerena Jameka
  • Name Williams
  • Jahre38
  • Grösse 1.75 m
  • Partner Alexis Ohanian (verheiratet)
  • Kinder Alexis Olympia  (*2017)

Biografie von Serena Williams

Wer an Sportskanone Serena Williams denkt, hat sofort drei Worte im Kopf: Tennis, Tennis und noch mal Tennis! Die US-Amerikanerin ist in der Sportart ein wahrer Überflieger und damit zum absoluten Liebling der US-Amerikaner geworden. Doch dafür hat Serena natürlich mehr als hart gearbeitet.

Die Neue auf dem Platz

Serena beweist: Der Spruch "Früh übt sich!" kommt nicht von irgendwo. Denn schon als Kind trainierte sie fleißig mit ihrer Schwester Venus auf dem Tennisplatz, begann ihre Profikarriere im zarten Alter von 14 Jahren und wurde mit 16 schon in die Top 100 der Weltrangliste aufgenommen. Wem sie diesen frühen Erfolg zu verdanken hatte? Ihrem Können und sehr viel Disziplin, wie sie selber sagt: "Glück hat damit nichts zu tun. Ich habe unzählige Stunden auf dem Platz verbracht und auf meinen Durchbruch hingearbeitet, ohne zu wissen, wann er überhaupt kommt".

Nur 6 Tage nach der Geburt

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©RTL / Gala

Der große Durchbruch im Tennis

Das tat er 1997 in Chicago, nachdem Serena mehrere Top-Ten Spielerinnen vom Platz fegte und sich so einen Namen machen konnte. Danach war das Tennis-Ass unaufhaltsam: Sie meisterte die Grand-Slams, schaffte es 2002 endlich an die Spitze der Weltrangliste und konnte auch im Doppel mit Schwester Venus, übrigens die ältere Williams, so einige Titel einheimsen. 2003 war Serena sogar so erfolgreich, dass die "Australian Open", die sie natürlich gewann, als "Serena Slam" bezeichnet wurden.

Nicht immer hieß es: Spiel, Satz, Sieg!

Doch wenn ein Tennisball hoch fliegt, kann er auch tief fallen. So geschehen bei Serena Ende 2003. Sie hatte sich eine Knieverletzung zugezogen, musste einige Monate aussetzen und rutschte prompt aus der Top 100. Ein schwerer Schlag für die ehrgeizige Serena. Zwar konnte sie sich zurück auf den Platz kämpfen, doch immer wieder folgten Verletzungen, die auch das Ende ihrer Karriere hätten bedeuten können. Zum Glück ist Serena aber eine Kämpferin und zeigte mit immer neuen unglaublichen Erfolgen: Mich bekommt man nicht so schnell klein! Bei den Olympischen Spielen 2012 in London etwa holte sie sowohl Gold als Einzelspielerin als auch im Doppel mit Schwester Venus. Seitdem kennt Serenas Erfolgswelle kein Halten mehr: Turnier um Turnier entschied sie für sich und steht heute sogar auf einer Stufe mit Tennis-Legende Steffi Graf.

Ihre große Liebe bleibt das Tennis

Serena scheint ihr Leben komplett dem Sport gewidmet zu haben. Bleibt da für Leidenschaft überhaupt noch Platz neben dem Platz? Zwar wurden ihr immer wieder Liebschaften nachgesagt, unter anderem mit Rapper Drake, doch von jemandem als Serena Williams Freund war selten die Rede. Ob die Herren sie optisch nicht ansprechend finden? Schließlich ist Serena aufgrund ihres harten Trainings sehr muskulös, ein Zustand, mit dem sie selber schon öfter zu hadern hatte: "Bis heute finde ich meine Arme nicht besonders schön. Die Leute wollen fittere Arme, aber meine Arme sind zu fit. Aber ich will mich nicht beschweren, schließlich zahlen sie meine Rechnungen".

Schwesternliebe fürs Leben

Zwar nicht einen anderen Teil ihres Körpers, aber einen wichtigen Teil ihres Lebens hat Serena dafür umso mehr lieben gelernt: Ihre Schwester Venus. Die beiden mussten sich schon früh mit einem starken Konkurrenzkampf auseinandersetzen. Zwar feierten sie gerade im Doppel auch große gemeinsame Erfolge, besonders zu Anfang ihrer Karriere musste sich Serena allerdings oft gegen ihre ältere Schwester geschlagen geben. Doch Blut ist dicker als Goldmedaillen, wie sie gelernt hat: "Familie kommt zuerst, das ist, was zählt. Wir haben gemerkt, dass unsere Liebe tiefer geht als irgendein Tennisspiel". Falls ihre Karriere irgendwann also nicht mehr laufen sollte, bei ihrer Familie ist Serena Williams immer die Nummer 1.

Zuckersüße Babynews

Bei all der Liebe, die Serena in ihrer Schwester findet, war es 2017 dann auch endlich mal an der Zeit, eine eigene Familie zu gründen. Erst im Dezember 2016 gab sie ihre Verlobung mit dem reddit-Mitgründer Alexis Ohanian bekannt, vier Monate später verkündete sie voller Stolz und Freude ihre Schwangerschaft – kurz nachdem sie sich dank ihrem Sieg bei den Australian Open wieder an die Spitze der Weltrangliste gekämpft hatte. Am 1. September 2017 brachte Serena im Krankenhaus von West Palm Beach ein gesundes Mädchen namens Alexis Olympia Ohanian, Jr. auf die Welt. Nun heißt es Windeln wechseln, schlaflose Nächte überstehen und ganz viel Kuscheln. Ob Serena Williams nach ihrer Babypause mit gewohnten Erfolgen auf den Tennisplatz zurückkehren wird, bleibt abzuwarten. Doch der taffen Kämpfernatur, die sich durch nichts aus der Bahn werfen lässt und sich immer wieder nach ganz oben arbeitet, ist alles zuzutrauen. Immerhin trainierte sie bereits wenige Wochen nach der Geburt schon wieder für das nächste Turnier.

Das Comeback auf dem Court

Durch ihre Schwangerschafts- und Babypause verlor Serena Williams wertvolle Punkte auf der Weltrangliste und tauchte seit über 20 Jahren gar nicht mehr auf der Liste der Besten auf. Unfair, könnte man meinen, und das ist es auch. Der Weltverband WTA ließ eine Diskussion zu, wie mit Schwangerschaften fairer umgegangen werden könnte.

Im März 2018 feierte Serena Williams schließlich ihr Comeback auf dem Platz auf der WTA Tour in Indian Wells. Zwar erkämpfte sie sich einen Platz auf der Weltrangliste zurück, schied jedoch in der dritten Runde ausgerechnet gegen ihre Schwester Venus aus. Das Achtelfinale der French Open musste die Sportlerin wenige Monate später wegen einer Verletzung absagen, erreichte dafür aber in Wimbledon das Finale. Leider ohne Sieg – der ging bekanntermaßen an die deutsche Angelique Kerber.

Serena Williams gibt nichts auf Kleidervorschriften

Bei den French Open 2019 sorgte Serena, jedenfalls in den Augen des französischen Verbands, mehr mit ihrem Outfit als mit sportlichem Können für Aufmerksamkeit. Die Tennisspielerin ist bekannt für gewagte Outfits auf dem Platz – ganz und gar nicht zur Freude der konservativen Verantwortlichen. Die nannten ihr Outfit einst "respektlos". Doch Serena schert sich nicht um Konventionen, hält nichts von Kleidervorschriften, es geht ihr nur darum, sich auf dem Platz wohlzufühlen. Und das tat sie nunmal in einer bauchfreien Zebra-Kombi und einer auffälligen Jacke, einem Design des Chefdesigners von Louis Vuitton, bedruckt mit den Worten Mutter, Kämpferin, Königin, Göttin. "Wenn ich mein bestes Outfit trage, dann denke ich mir: No way, mit diesem Look kann man nicht verlieren! Manchmal ist das wie eine Art Schlachtkostüm. Das gilt auch im täglichen Leben. Wenn du super aussiehst, kannst du die Welt erobern. Diese Energie schickt dich einfach auf eine ganz andere Umlaufbahn." Und mit dieser Energie wünschen wir Serena Williams noch viele sportliche Erfolge!

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