Starporträt

Sandy Mölling

Ob mit oder ohne Rest der Engel – die schöne Blondine rockt Bühne und Fernsehen.

Sandy Mölling

  • Geboren , Wuppertal / Nordrhein-Westfalen
  • VornameSandy
  • Name Mölling
  • Jahre37
  • Grösse -
  • Partner Nasri Atweh (Lebensgefährte); Renick Bernadina
  • Kinder Jayden  (*2009); Noah  (*2015)

Biografie von Sandy Mölling

Als der blonde Engel in Deutschlands erster öffentlich zusammengecasteter Girl-Group machte sie sich einen Namen. Aber auch solo startete ordentlich durch.

Von der Klamottentheke in den Popstar-Himmel

Schon in frühster Jugend machte Sandy Musik, möglicherweise inspiriert von ihrer Mutter, einer Krankenschwester, der eine eigene Gesangskarriere verwehrt geblieben war. Der Vater verließ die Familie als sie sechs Jahre alt war. Als die Mutter sich aus finanziellen Gründen gezwungen sah, samt Tochter und drei Söhnen in eine kleinere Wohnung zu ziehen, brach Mölling mit 16 die Schule ab, um sich einen Job und eine eigene Wohnung zu suchen. Die folgenden drei Jahre arbeitete sie in einem Jeansladen bevor sie von RTL II zum Nicht-Engel gemacht wurde.

No Angels

2000 brach in Deutschland das Casting-Fieber los. Circa 4.500 Bewerberinnen wollten in der neuen TV-Talentschmiede "Popstars" zu den neuen deutschen Spice Girls formiert werden. Zusammen mit vier weiteren Mädels schaffte Sandy es am Ende der Staffel in Deutschlands erste öffentlichkeitswirksam zusammengeschusterte Girlgroup – die No Angels. Die erste Single "Daylight in Your Eyes" eroberte über Nacht die Charts im deutschsprachigen Raum und bei der Trennung 2013 galten die No Angels mit drei "Echos", drei "Cometen", einem "Bambi" und einer "Goldenen Kamera" als erfolgreichste Görenband Kontinentaleuropas. Nach entschlackter Wiedervereinigung zu viert im Jahr 2007 und einer wenig überzeugenden Teilnahme am Eurovision Song Contest 2008 in Belgrad (drittletzter Platz) wurde es eher still um die Damen und 2014 ging man offiziell wieder getrennte Wege.

Solokarriere

Seit 2004 ist der Ex-Engel auch solo unterwegs. Die beiden Single-Auskopplungen "Unnatural Blonde" und "Tell Me" aus ihrem ersten Album "Unexpected" schafften es in die Top 10 der deutschen Charts. Das war den Herrschaften der "Maxim" direkt den Titel "Woman of the Year" in der Kategorie Pop National wert. Ein Jahr später endete sie für Rheinland-Pfalz zusammen mit Rapper Manuellsen und einem Remix ihrer Single "Unexpected" bei Grand Prix-Abklatsch "Bundesvision Song Contest" auf dem letzten Platz. Auch der Echo, für den sie im selben Jahr nominiert war, ging an ihr vorbei zu Anett Louisan. 2006 erschien dann das zweite Album "Frame of Mind". Etwa zeitgleich sang sie mehrere Titel für den Soundtrack zur deutschen Version des Disney-Klassikers "Bambi 2" ein. Über die Jahre stand die "unechte" Blondine auch immer wieder auf der Bühne – zuletzt als "Eliza" in "My Fair Lady" bei den Bad Hersfelder Festspielen, wofür sie mit dem Publikumspreis geehrt wurde.

Sandy Mölling im TV

Seit ihrem Auftritt in der Kinoversion von Stuckrad Barres Popschnulze "Soloalbum" zieht es die Sängerin auch immer wieder vor die Kamera. 2004 saß sie als Jurorin bei "Popstars". 2006 ertanzte sie sich bei "Let´s Dance" den dritten Platz im Finale. Zwei Jahre später war sie regelmäßig in der Slapstick-Reihe "Sketch 4 Fun" auf Sat 1 zu sehen. Sie moderierte "Du bist..." auf VIVA, die Teenie-Hitparade "The Dome" und die von McDonalds gesponserte "Chart Show". 2017 eroberte sie mit Partnerin erneut die Tanzfläche bei "Dance Dance Dance".

Go West

Im Jahr 2015 zog es Mölling mit ihren beiden Jungs, Jayden und Noah, vom Rhein an den Pazifik, um nach sieben Jahren Fernbeziehung mit ihrem Lebensgefährten in Los Angeles zusammenzuleben. Vor einer Deutschlandreise im Sommer 2017 brach sie mit einem Instagram-Foto einen Sturm in sämtlichen Klatschblättern los. Das Bild zeigte den kleinen Noah in einem Hundekäfig sitzend. Im Text des Postings erfuhr man, dass der Kleine die Transportbox seines vierbeinigen Freundes "Whoopy" aus freien Stücken erkundet hatte und im Flieger aller Wahrscheinlichkeit nach die Passagierkabine nutzen durfte.