Starporträt

Sam Mendes

Beruflich ist Regisseur Sam Mendes seit "American Beauty" auf Erfolgskurs, doch privat tut sich der Brite schwer, sein Glück zu finden

Sam Mendes

  • Geboren , Reading, England / Vereinigtes Königreich
  • VornameSamuel Alexander
  • Name Mendes
  • Jahre54
  • Grösse 1.78 m
  • Partner Alison Balsom (verheiratet seit 2017); Kate Winslet (geschieden)
  • Kinder Joe Alfie  (*2003)

Biografie von Sam Mendes

Der Regisseur Samuel Alexander "Sam" Mendes, einziger Sohn der beiden Schriftsteller Valerie Helene Jameson Peter Mendes, entwickelte schon früh eine Leidenschaft fürs Geschichten erzählen. Bereits zu seinen Schulzeiten im englischen Oxford kam er mit dem Theater in Berührung und übernahm während seines Englischstudiums in Cambridge erste Regiearbeiten.

Große Erfolge am Theater in London

Nach seinem Abschluss machte sich Sam Mendes rasch einen Namen in der britischen Theaterszene und schaffte es mit nur 24 Jahren die Grande Dame Judi Dench für eines seiner Stücke zu gewinnen. Kein Wunder also, dass er während seiner Londoner Theaterjahre - er arbeitete unter anderem für die die Royal Shakespeare Company, das National Theatre und am Londoner West End - zahlreiche Auszeichnungen abstauben konnte.

Adele

Wie geht es ihr nach der Trennung?

Adele
Sängerin Adele ist nicht nur beruflich erfolgsverwöhnt, wie die Bilder im Video zeigen scheint es ihr auch privat super zu gehen.
©Gala

Auf nach Hollywood

Den Sprung nach Hollywood verdankt Sam Mendes übrigens niemand geringerem als Regie-Großmeister Steven Spielberg. Dieser besuchte eine von Mendes' Aufführungen in London und war sofort begeistert vom Können des britischen Regisseurs. Der Rest ist Geschichte: 1999 landete Sam Mendes mit seiner allerersten Kino-Regiearbeit "American Beauty" einen Überraschungserfolg, sicherte sich einen Oscar für die beste Regie und stach damit alteigesessene Regisseure wie Spike Jonze und Michael Mann scheinbar spielend aus. Dass Sam Mendes keine Eintagsfliege ist, bewies er in den kommenden Jahren mit den aufwendig produzierten Filmen "Road to Perdition", "Zeiten des Aufruhrs", sowie mit den "James Bond"-Streifen "Skyfall" und "Spectre" mit Daniel Craig in der Hauptrolle.

Private Auf und Abs

Während es beruflich für Sam Mendes also stetig steil bergauf ging, lässt sich sein Privatleben eher als Achterbahnfahrt beschreiben. Der so unscheinbar wirkende Brite schafft es, die schönsten und begehrtesten Hollywooddamen für sich zu gewinnen, doch auf Dauer hat ihn bisher keine seiner Eroberungen glücklich machen können. Nach Beziehungen zu Rachel Weisz und Calista Flockhart lernte Mendes 2001 die britische Schauspielerin Kate Winslet, die zufälligerweise im selben Krankenhaus des kleines Ortes Reading geboren wurde wie er selbst zehn Jahre zuvor, bei der Inszenierung eines Stückes in London kennen. Aus dieser beruflichen Begegnung entwickelte sich eine große Liebe, 2003 gaben sich die beiden auf der karibischen Insel Anguilla ganz spontan und nach eigenen Aussagen aus einer Laune heraus das Ja-Wort. Noch im selben Jahr kurz vor Weihnachten erblickte ihr erster gemeinsamer Sohn Joe Alfie Winslet Mendes in New York das Licht der Welt. Doch Gerüchten zufolge soll Mendes' Regiearbeit zu "Zeiten des Aufruhrs" mit Ehefrau Kate und Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen die Ehe ins Wanken gebracht haben. Die intensive Zusammenarbeit und der schonungslose Blick auf die Beziehung der Hauptfiguren im Film soll Sam und Kate dazu gebracht haben, auch ihre eigene Ehe kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Und so kam es wie es kommen musste: Anfang 2010 trennte sich das einstige Hollywoodtraumpaar, 2001 folgte die offizielle Scheidung. Doch Sam Mendes wäre nicht Sam Mendes, wenn er nicht bereits wieder eine neue Hollywoodschönheit erobert hätte. Die glückliche Frau an seiner Seite nach der schmerzhaften Scheidung war Schauspielerin Rebecca Hall, doch auch diese Verbindung brachte kein dauerhaftes Glück – 2015 gaben die beiden ihre Trennung bekannt. Aber wer weiß, vielleicht schafft es ja die nächste Liebe, den umtriebigen Regisseur endlich glücklich zu machen.

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