Starporträt

Rosamund Pike

Rosamund Pike ist eine beeindruckende Schauspielerin – trotzdem kannte sie bis vor "Gone Girl" kaum einer. Das hat sich definitiv geändert.

Rosamund Pike

  • Geboren , Hammersmith, London / Vereinigtes Königreich
  • VornameRosamund Mary Ellen
  • Name Pike
  • Jahre40
  • Grösse 1.74 m
  • Partner Robie Uniacke (Lebensgefährte)
  • Kinder Solo  (*2012); Atom  (*2014)

Biografie von Rosamund Pike

Rosamund Pike – die weltberühmte Schauspielerin, die keiner kennt. Zu unrecht: Das ehemalige Bond Girl ist nicht nur seit Jahren im Geschäft, sondern auch noch verdammt gut in ihrem Job.

Rosamund Pike hat einen Traum...

Kein Wunder, denn Pike stammt aus einer sehr musischen Familie: Ihre Mutter Caroline war eine erfolgreiche Opernsängerin, der Vater Professor für Musik. Schon als Kind reiste die gebürtige Britin aufgrund der verschiedenen Engagements ihrer Eltern deshalb kreuz und quer durch Europa. Doch obwohl sie schon damals unglaublich viele Eindrücke und Kulturen erfahren durfte, blieb Rosamund bescheiden: "Wenn ich zurückblicke, denke ich, dass ich ein ziemlich normales Mädchen war".

Einzig ihre Leidenschaft für die Schauspielerei hob sie schon immer von ihren Freundinnen ab. Nachdem Pike am "National Youth Theatre" in London die Rolle der Julia in "Romeo und Julia" spielen durfte, fasste sie den Entschluss, diese Karriere weiter zu verfolgen und bewarb sich an einigen Schauspielschulen – jedoch ohne Erfolg. Jede einzelne sollte den späteren Hollywoodstar ablehnen. Doch Rosamund gab nicht auf, studierte erst mal englische Literatur und verfolgte ihre Schauspielkarriere parallel weiter.

... und lässt nicht locker

Ihre Hartnäckigkeit sollte sich bald auszahlen: Kurz nach ihrem Uniabschluss wurde ihr die Rolle des Bond Girl "Miranda Frost" in "Stirb an einem anderen Tag" angeboten – Pikes Durchbruch. Dabei ist ihre Rollenauswahl so bunt wie ihr eigenes Leben: Als nächstes war sie in der Romanverfilmung "Stolz und Vorurteil" neben Keira Knightley zu sehen und wenig später als Wissenschaftlerin in der Verfilmung des PC-Spiels "Doom". Das bringt sie gelegentlich auch selbst zum Schmunzeln: "Ich mag den Gesichtsausruck der Leute, wenn ich sage, ich mache einen Film namens 'Stolz und Vorurteil', dann lächeln sie nämlich noch, und dann sage ich, ich spiele auch in dem Film 'Doom' mit und plötzlich gucken sie mich ganz verdutzt an. Sie versuchen dann, aus mir schlau zu werden, aber das schaffen sie nie."

Mit diesen Blockbustern konnte sich Rosamund zwar gut über Wasser halten, Hollywood-Ikone war sie aber noch nicht. Das kam ihr zugute, als sie für "Gone Girl" gecastet wurde. Regisseur David Fincher wollte eine Schauspielerin, die noch nicht aller Welt bekannt war – und fand mit Rosamund Pike die perfekte Besetzung. Für ihre Darstellung wurde sie mit zahlreichen Preisen geehrt und sogar für den Oscar nominiert, verlor dann aber gegen Julianne Moore. An Popularität hatte sie aber definitiv gewonnen. Zuletzt stand sie für Scott Coopers düsteres Westernszenario "Hostiles" vor der Kamera.

Klappe, die nächste: Liebe...

Seit Ende 2009 ist sie mit dem Mathematiker Robie Uniacke zusammen, das Paar hat inzwischen zwei Söhne mit den etwas ungewöhnlichen Namen Solo (geboren 2012) und Atom (geboren 2014). Im Gegensatz zu ihrer Filmfigur "Anne Dunn" in "Gone Girl" war Pike aber nie verheiratet. 2008 ließ ihr damaliger Verlobter, der Regisseur Joe Wright, die geplante Hochzeit platzen. Mit Robie ist die Schauspielerin auch ohne Trauschein glücklich: "Wenn du planst, jemanden zu heiraten und es dann doch nicht machst, ist das ein großer Schock. Du denkst 'Okay, dann werde ich wohl doch nicht so ein konventionelles Leben führen'." Auch vor der Kamera wünscht sie sich mehr klassische Romantik: "Ich würde gerne die Hauptrolle in einer großen romantischen Komödie spielen. Das ist definitiv noch ein Traum von mir".

Die erfolgreichsten Rosamund Pike Filme

  • "James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag" (2002)
  • "Stolz und Vorurteil" (2005)
  • "Doom" (2005)
  • "An Education" (2009)
  • "Johnny English – Jetzt erst recht!" (2011)
  • "Jack Reacher" (2012)
  • "Zorn der Titanen" (2012)
  • "Ein Schotte macht noch keinen Sommer" (2014)
  • "Gone Girl" (2014)
  • "Return to Sender" (2015)
  • "A United Kingdom" (2016)
  • "Hostiles" (2017)