Starporträt

Ron Howard

63 Jahre

Vom Kinderschauspieler zum Meisterregisseur - Ron Howard hat inzwischen mit mehr als einem Streifen Filmgeschichte geschrieben

  • Geboren , Duncan, Oklahoma / USA
  • VornameRonald William
  • Name Howard
  • Grösse 1.75 m
  • Sternzeichen Fische
  • Partner Cheryl Howard (verheiratet seit 1975)
  • Kinder Bryce Dallas Howard (*1981); Paige Carlyle  (*1985); Jocelyn  (*1985); Reed  (*1987)

Biografie von Ron Howard

Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent und zweifacher Oscarpreisträger hat sein Talent gewissermaßen in die Wiege gelegt bekommen. Sein Vater Rance Howard war seinerzeit ein bekannter Mime und brachte seinen Sohn, damals noch unter dem Spitznamen Ronny, gerne in den Kinderrollen seiner Filme unter.

Howards große Liebe: Regie

Obwohl Ron Howard mit diesem Background und den Erfahrungen, die er als Kind schon im Schauspiel sammeln konnte, eine Schauspielkarriere hätte anstreben können, konzentrierte sich der junge Mann damals auf den Regiestuhl. Er wollte nicht nur eine vorgefertigte Rolle ausfüllen, sondern Geschichten erzählen und Visionen in Bilder umsetzen. Ganz klar, seine große Leidenschaft gilt der Regie, auch wenn wir Ron Howard hin und wieder als Schauspieler vor der Kamera bewundern dürfen.

Jahrzehnte voller Erfolg

Nachdem Ron Howard sich ab den 70er Jahren voll auf seine Regie-Laufbahn konzentriert und erste Erfolge vorweisen konnte, startete er in den 80er Jahren so richtig durch. Filme wie "Nightshift – Das Leichenhaus flippt völlig aus", "Splash – Eine Jungfrau am Haken", "Cocoon", "Willow" und "Eine Wahnsinnsfamilie" entstanden in diesem Jahrzehnt unter seiner Regie.

In den 90ern wagte sich Ron Howard dann an die richtig großen Blockbuster. Der Regisseur brachte aufwendig produzierte Streifen wie "Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen" mit , und in den Hauptrollen, "Apollo 13", "Kopfgeld – Einer wird bezahlen" und "EDtv" auf die große Leinwand.

Der große Oscar-Erfolg

Diese Filme von Ron Howard waren bereits große Erfolge, doch der Höhepunkt seiner Karriere stand noch aus. Für sein filmisches Meisterwerk "A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn" mit und konnte Howard im Jahr 2002 gleich zwei Oscars abräumen, Beste Regie und Bester Film. Zwar weniger von der Kritik gelobt, dafür aber ein Publikumsmagnet wurden Ron Howards Dan-Brown-Verfilmungen über Professor , der gegen einen katholischen Geheimbund kämpft. Für das dreiteilige Kinospektakel "The Da Vinci Code – Sakrileg", "Illuminati" und "Inferno" konnte Howard die Hollywoodgrößen , , , , und sowie die Newcomer und gewinnen.

Ein Regisseur mit Ausdauer

Und Ron Howard scheint nicht müde zu werden. Ein Erfolgsfilm reiht sich an den nächsten. 2008 entstand "Frost/Nixon", inklusive Oscar-Nominierungen für die Beste Regie und den Besten Film, 2015 kam der Actionfilm "Im Herzen der See" nach Nathaniel Philbricks Buch "Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex" in die Kinos und seit 2016 können Filmfans die Beatles-Doku "The Beatles: Eight Days a Week – The Touring Years" über die legendären Pilzköpfe John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr bewundern.

Ron Howards Familienbande

Und das Schönste ist: Ron Howard führt die Familientradition fort! Seine Tochter Bryce Dallas Howard – eines von vier Kindern aus der Ehe mit Schriftstellerin Cheryl Howard – ist heute ebenfalls Schauspielerin und Regisseurin. Genau wie sein eigener Vater hat auch Ron Howard seine Tochter mit kleinen Rollen in seinen Filmen ins Schauspielgeschäft eingeführt. Die Chancen stehen also gar nicht mal so schlecht, dass die Familie Howard als Dynastie in die Filmgeschichte eingehen wird.