Starporträt

Rolando Villazón

Rolando Villazón hat trotz gesundheitlicher Tiefschläge eine beispiellose Karriere hingelegt und ist der Opernstar unserer Zeit. Dabei ist er so lustig und sympathisch, dass eine Zweitkarriere als TV-Star auch nicht ausgeschlossen scheint

Rolando Villazón

  • Geboren , Mexiko-Stadt, Mexiko
  • VornameRolando
  • Name Villazón Mauleón
  • Jahre47
  • Grösse -
  • Partner Lucia  Villazón (verheiratet)

Biografie von Rolando Villazón

Rolando Villazón ist der Opernsänger unserer Zeit schlechthin. Keine Stadt von Welt, die er noch nicht besungen hat, keine große Bühne, die er ausgelassen hat, kein Festival, auf dem er nicht Stargast war.

Rolando Villazóns Anfänge in Mexiko

Geboren ist Rolando Villazón 1972 in Mexiko-Stadt. Seit 2010 ist er sogar Mexikos Kulturbotschafter. Und wer sich wundert, wieso er so gut deutsch spricht – in seiner Kindheit besuchte er die von deutschen Einwanderern gegründete Schule "Colegio Alemán Alexander von Humboldt".

Rolandos herausragende Stimme wurde schon früh entdeckt und gefördert und so besuchte er anschließend die "Academia de Artes Espacios", auf der er in Musik, Schauspiel, Ballett und Modern Dance unterrichtet wurde.

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Die Liebe zur Oper

Wie Rolando Villazón seine Liebe zur Oper entdeckte, ist eine schier unglaubliche Geschichte. Eines Tages, Rolando war gerade 18 Jahre hat, kam er aus der Dusche in seinem Apartment in Mexiko City, da klopfte es an der Tür. Rolando öffnete und niemand geringeres als der Bariton Arturo Nieto stand dort vor ihm. Nieto war ein Freund seines Nachbarn und hörte Rolando unter der Dusche singen, woraufhin er kurzerhand beschloss, den jungen Tenor unter seine Fittiche zu nehmen und ihn an seiner Musikakademie zu unterrichten. Dort verliebte sich Rolando Villazón in die Oper.

Der Beginn einer beispiellosen Weltkarriere

Was folgte? Eine unglaubliche internationale Karriere! Den Startschuss gab 1999 sein Europa-Debüt in Genua als "Des Grieux" in Jules Massenets "Manon", gefolgt von Auftritten an den größten und berühmtesten Opernhäusern der Welt in Paris, Berlin, Hamburg, Rom, Wien, New York und Los Angeles. Einer seiner größten Erfolge war der Auftritt als "Nemorino" an der Seite von Anna Netrebko in der Oper "L’elisir d’amore" an der Wiener Staatsoper im April 2005. Zu Weltruhm gelangte er letztlich mit seiner ausdrucksstarken Interpretation des "Alfredo" in der "La Traviata" mit Anna Netrebko bei den Salzburger Festspielen im August 2005.

Burnout, Auszeit und das große Comeback

Das alles war wohl alles etwas zu viel für Rolando Villazón. 2006, auf dem Zenit seines Erfolges, hatte er immer wieder mit Stimmproblemen zu kämpften und litt unter Burnout. Er kündigte an, sich für einige Monate zurückzuziehen, um sich und seine Stimme erholen zu können. Und die Auszeit hat ihm gut getan. Sein großes Comeback feierte er im Juni 2008 anlässlich des Finales der Fußball-Europameisterschaft gemeinsam mit Plácido Domingo und Anna Netrebko in Wien.

Erneuter Tiefschlag für Rolando Villazón

Im Jahr 2009 musste er mehrere Auftritte absagen und sich einer Operation unterziehen, die eine Zyste an den Stimmbändern entfernen sollte. Doch von so was lässt sich ein Rolando Villazón nicht unterkriegen. 2010 stand er wieder in gewohnter Form, als wäre nie etwas gewesen, auf den Bühnen dieser Welt und begeistert seit dem nach wie vor die Opernfreunde.

Und weil er so ein sympathischer, temperamentvoller Gast ist, kann man ihn inzwischen auch immer häufiger im deutschen Fernsehen bewundern - von "Wetten, Dass ..." bis "Wer weiß denn sowas" reicht sein Repertoire..

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