Starporträt

Rick Okon

"Ich könnte auch ein Schnitzel spielen", sagt Robert de Niro. Das Zitat könnte auch von Rick Okon stammen. Aber der spielt jetzt erstmal einen Polizisten.

Rick Okon

  • Geboren , Schwedt/Oder / Deutschland
  • VornameRick
  • Name Okon
  • Jahre30
  • Grösse 1.82 m

Biografie von Rick Okon

So ein Schauspielerdasein hat schon seine Vorteile. Rick Okon kann ungestraft den bösen Buben geben und gleichzeitig im Dortmunder "Tatort" seinen Kindheitstraum von einer Karriere als Polizist ausleben. Kleinkrimineller, Junge von nebenan, Autist oder transsexuelles Mädchen – der vielseitige Jungschauspieler passt in keine Schublade.

Begegnung mit der Kamera

Schon zu seinen Schulzeiten in Hamburg entdeckte Okon die Bühne für sich. Eine Freundin schleppte ihn zu einem Schauspiel-Workshop und während sie schnell wieder das Interesse verlor, blieb er bei der Stange und nahm weiteren Unterricht an der "New Talent Schauspielschule". Das Abitur in der Tasche sicherte er sich einen der begehrten Plätze in der Schauspielklasse der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, die er mit seiner Bachelorarbeit über Autismus im Spielfilm abschloss. Erste Serien-Auftritte hatte das junge Talent bereits als Teenager. Über die Jahre war er unter anderem im "Tatort", "Großstadtrevier", bei "Bella Block" und der "SOKO" zu sehen.

Natascha Ochsenknecht

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Cheyenne Ochsenknecht und Natascha Ochsenknecht
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©Gala

Auf Erfolgskurs

Seine erste Film-Hauptrolle verlangte ihm schauspielerisch gleich so einiges ab. In "Romeos" spielte er ein transsexuelles Mädchen während seiner Verwandlung in einen Jungen und wurde dafür 2013 für den Deutschen Schauspielerpreis als bester Nachwuchsschauspieler nominiert. Seine Darstellung eines Jungen mit Asperger-Syndrom in der TV-Klamotte "Ein Schnitzel für alle" brachte ihm ein Jahr später gleich zwei weitere Nominierungen als bester Darsteller ein.

2015 begeisterte der Verwandlungskünstler schließlich auch das Übersee-Publikum. Für seinen Auftritt als Nazi-Offizier in der kanadischen Thriller-Serie "X Company" wurde er bei den Canadian Screen Awards als Bester Darsteller in einer Gastrolle nominiert.

Tatort

Nach zahlreichen Auftritten als böser Bube im "Tatort" – zuletzt in der Folge "Kartenhaus", wo er für die Liebe sprichwörtlich über Leichen ging – wechselte er Anfang 2018 die Seite. Als Nachfolger von Stefan Konarske geht er jetzt regelmäßig in Dortmund als Kriminalkommissar Jan Pawlak auf Streife. "Ich komme als Einzelgänger in die Gruppe und habe ein kompliziertes Familienleben mit Frau und Kind – also ich bin nicht als der neue Liebhaber vorgesehen." Schade eigentlich...

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