Starporträt

Regina King

Regina King hat sich in einer langen Karriere einen großen Namen gemacht. Die Krönung ihres Erfolgs ist der Oscar für "If Beale Street Could Talk".

Regina King

  • Geboren , Los Angeles/USA
  • VornameRegina Rene
  • Name King
  • Jahre48
  • Grösse 1.6 m
  • Partner Ian Alexander Sr.  (verheiratet, 1997-2007)
  • Kinder Ian  (*1997)

Biografie von Regina King

In Los Angeles geboren und aufgewachsen und schon im Teenie-Alter vor der Kamera: Regina King arbeitete früh an ihrer Schauspiel-Karriere und kann seit Jahren die Früchte ihrer Mühe ernten. Auch in der steigenden Wertschätzung afroamerikanischer Filmschaffenden spielt sie eine Rolle.

Die frühen Jahre einer Königin

Als Tochter eines Elektrikers und einer Lehrerin wuchs Regina zunächst in einfachen Verhältnissen auf. An ihrer Seite stand ihre vier Jahre jüngere Schwester Reina. Es scheint, als hätten ihre Eltern bereits bei der Namensgebung Großes für ihre Töchter vorhergesehen: Regina ist der lateinische Begriff für "Königin", Reina ist spanisch für ebenjene.

Regina nahm bereits als Kind Schauspielunterricht – bei keiner geringeren als Betty A. Bridges, der Mutter des Schauspielers Todd Bridges. Der Unterricht sollte sich schnell auszahlen, mit 14 Jahren stand Regina King erstmalig vor einer Fernsehkamera und spielte in 106 Folgen der Sitcom "227" die Brenda Jenkins.

Regina King auf der Leinwand

Nach dieser Zeit spielte Regina King lieber im Film mit. Ihr Kinodebut gab sie 1991 in dem Film "Boyz n the Hood – Jungs im Viertel". Zwei Jahre später spielte sie an der Seite von Janet Jackson und Tupac Shakur in "Poetic Justice". Als Mitstreiterin der Hauptfigur "Justice", von Janet Jackson verkörpert, stand King an Jacksons Seite, die wiederum in diesem Film ihr Schauspieldebut gab.

Ihren Durchbruch schaffte Regina King in dem Film "Der Staatsfeind Nr.1" an der Seite von Will Smith. Es folgt 1999 die Nominierung NAACP Image Award, der besondere Leistungen im kulturellen Bereich von afroamerikanischen Künstlern ehrt. Diesen sollte sie dann 2011 und 2012 als "Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama" für ihre Rolle als Detective Lydia Adams in der Serie "Southland" erhalten.

Preise in Serie

Seit "Der Staatsfeind Nr. 1" stand King mit zahlreichen Filmgrößen wie Reese Witherspoon in "Natürlich blond 2", Eddie Murphy in "Der Kindergarten Daddy" oder Sandra Bullock in "Miss Undercover 2" vor der Kamera. Das Leben als Serien-Darstellerin hat sie durch ihren Erfolg auf der Leinwand aber nicht aufgegeben. Sie wirkte unter anderem in den Serien "24", "Seven Seconds" und "American Crime".

Der Höhepunkt ihrer Karriere sollte aber ihre Rolle als Sharon Rivers im Film "If Beale Street Could Talk" sein. Für ihre Leistung in Barry Jenkins Drama wurde King 2019 gleich zweimal ausgezeichnet: Mit dem Oscar und dem Golden Globe Award als beste Nebendarstellerin, für den "Critics' Choice Movie Award" wurde sie als solche nominiert.

Filmografie von Regina King (Auswahl)

  • 1985–1990: 227 (Fernsehserie, 106 Folgen)
  • 1991: Boyz n the Hood – Jungs im Viertel (Boyz n the Hood)
  • 1993: Poetic Justice
  • 1995: Higher Learning – Die Rebellen (Higher Learning)
  • 1995: Friday
  • 1996: Mr. Bombastic (A Thin Line Between Love and Hate)
  • 1996: Jerry Maguire – Spiel des Lebens (Jerry Maguire)
  • 1998: Stella's Groove: Männer sind die halbe Miete (How Stella Got Her Groove Back)
  • 1998: Der Staatsfeind Nr. 1 (Enemy of the State)
  • 1998: Mein großer Freund Joe (Mighty Joe Young)
  • 1999: Wenn die Wahrheit lügt (Where the Truth Lies)
  • 2000: Women Love Women (If These Walls Could Talk 2)
  • 2001: Einmal Himmel und zurück (Down to Earth)
  • 2002: Final Breakdown
  • 2003: Natürlich blond 2 (Legally Blonde 2: Red, White & Blonde)
  • 2003: Der Kindergarten Daddy (Daddy Day Care)
  • 2004: Ray
  • 2004: Cinderella Story (A Cinderella Story)
  • 2005: Miss Undercover 2 (Miss Congeniality 2: Armed and Fabulous)
  • 2005–2010: The Boondocks (Fernsehserie, 46 Folgen, Stimme von Riley Freeman)
  • 2006: Lucas, der Ameisenschreck (The Ant Bully, Stimme von Kreela)
  • 2007: 24 (Fernsehserie, 9 Folgen)
  • 2007: Year of the Dog
  • 2007: This Christmas
  • 2009–2013: Southland (Fernsehserie, 42 Folgen)
  • 2010: Our Family Wedding
  • 2013–2017: The Big Bang Theory (Fernsehserie, 5 Folgen)
  • 2013: The Gabby Douglas Story
  • 2014: Shameless (Fernsehserie, 4 Folgen)
  • 2015–2017: American Crime (Fernsehserie, 27 Folgen)
  • 2015–2017: The Leftovers (Fernsehserie, 7 Folgen)
  • 2018: Seven Seconds (Fernsehserie, 10 Folgen)
  • 2018: If Beale Street Could Talk

Auszeichnungen für Regina King

  • 2019: Oscar als Beste Nebendarstellerin für "If Beale Street Could Talk"
  • 2019: Golden Globe Award als Beste Nebendarstellerin für "If Beale Street Could Talk"
  • 2018: Emmy als Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm für "Seven Seconds"
  • 2016 und 2015: Emmy als Beste Nebendarstellerin in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie für "American Crime"
  • 2012 und 2011: NAACP Image Award als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama für "Southland"