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Starporträt Rachelle Lefèvre

Obwohl die Karriere der kanadischen Schauspielerin Rachelle Lefèvre einer Achterbahnfahrt gleicht, hält sie an ihrem großen Traum fest.

Steckbrief

  • Vorname Rachelle Marie
  • Name Lefèvre
  • geboren 01.02.1979, Montreal
  • Sternzeichen Wassermann
  • Jahre 41
  • Grösse 1.68 m
  • Partner Chris Crary (seit 2013) Jamie Thomas King (2009-2010)

Biografie von Rachelle Lefèvre

Dass Rachelle Lefèvre im Kino und mit Serien Karriere macht, hat sie neben ihrem Talent einer gehörigen Portion Glück zu verdanken. Eigentlich studierte sie nämlich Pädagogik und Literatur und arbeitete nebenbei in einer Sushibar in ihrer Heimatstadt Montreal, um sich ihr Studium zu finanzieren. Doch insgeheim hegte sie schon lange den Traum, Schauspielerin zu werden, wagte es aus Angst vor dem Scheitern aber nicht, ihren Traum anzupacken. Bis sie eines Tages einen Kunden bediente und mit ihm ins Gespräch kam. Eine Unterhaltung, die ihr Leben für immer verändern sollte. Der Gast am Nebentisch lauschte dem Gespräch und war, wie der Zufall es so wollte, mit einem Castingchef befreundet und besorgte Rachelle einem Termin mit ihm. Das ist wohl die typisch kanadische Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, von der immer alle so schwärmen.

Dreharbeiten und Studium

Das Gespräch mit dem Castingchef lief mehr als gut. Als Rachelle Lefèvre den Raum verließ, hatte sie ihre erste Rolle als Stacey Hanson in der der kanadischen Fernsehserie "Teenage Werewolf" in der Tasche. Es folgten weitere kleine Rollen in kanadischen Produktionen, ihr Studium zog sie aber neben diverser Dreharbeiten durch und schaffte den Abschluss.

Es geht auf und ab

Mit ihrem Studienabschluss in der Tasche konnte sich Rachelle Lefèvre nun voll und ganz der Schauspielerei widmen. Ihre erste größere Filmrolle spielte sie 2002 an der Seite von Drew Barrymore in George Clooneys Regiedebüt "Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind". Nach einer Gastrolle in der erfolgreichen Serie "Charmed – Zauberhafte Hexen" zog sie 2004 von Montreal nach Los Angeles und ergatterte neben Stars wie Penélope Cruz und Charlize Theron eine kleine Rolle in dem Drama "Head in the Clouds". Mit Rachelles kommenden Projekten jedoch drohte ihre junge Schauspielkarriere schon wieder zu scheitern. 2006 spielte sie in der Serie "What About Brian" die Rolle der Heather, doch die Show wurde wegen miserabler Quoten nach nur einer Staffel wieder eingestellt. Auch ihre nächste Rolle brachte kein Glück. Die Figur, die sie in der Pilotfolge von "Life on Mars" mimte, wurde anschließend mit Gretchen Mol besetzt.

Der Durchbruch mit "Twilight"

Doch Rachelle Lefèvre biss sich durch, gab nicht auf und plötzlich kam die Rolle, die ihr den endgültigen Durchbruch bescherte. In den unfassbar erfolgreichen Kassenschlagern "Twilight – Biss zum Morgengrauen" und "New Moon – Biss zur Mittagsstunde" übernahm sie die Rolle der Vampirin Victoria Sutherland und wurde so über Nacht zum Star. Doch als der dritte Film der "Twilight"-Reihe "Eclipse – Biss zum Abendrot" anstand, wiederholte sich die Geschichte und Rachelle wurde erneut durch eine andere Schauspielerin ersetzt. Nun spielte Bryce Dallas Howard die Widersacherin von Edward und Bella. Offiziell hieß es, der Drehplan von Rachelle würde mit einem anderen Projekt kollidieren, doch sie selbst bezeichnete die Entscheidung der Macher als "überraschend" und "sehr enttäuschend". Immerhin hatte Rachelle Fans und Kritiker auf ihrer Seite, die waren nämlich ganz und gar nicht erfreut von dieser unerwarteten Umbesetzung.

Rachelles Karriere gleicht einer Achterbahnfahrt

Nun war wieder Flaute angesagt, denn die Filmografie von Rachelle Lefèvre war mal wieder nicht mit Erfolgen gespickt. Sie spielte die Hauptrollen in den Serien "Off the Map" und "A Gifted Man", doch beide Shows überlebten nur eine Staffel. Dafür ging es aber 2013 wieder bergauf: Sie bekam eine der Hauptrollen in der erfolgreichen CBS-Serie "Under the Dome", die auf Stephen Kings Roman "Die Arena" basiert. 2015 war nach drei Staffeln zwar Schluss mit der Science-Fiction-Fernsehserie, doch von Rachelle Lefèvre, die bekanntermaßen ein Stehauffrauchen ist, das sich von Rückschlägen nicht beirren lässt, ist sicherlich noch so einiges zu erwarten. 


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