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Starporträt Prinzessin Elisabeth

Elisabeth ist die Älteste unter den Kronprinzessinnen der Teenie-Generation. Die junge Frau mit den langen blonden Locken wird einst in die Fußstapfen ihres Vaters treten – und damit die erste Frau nach sieben Herrschern auf dem belgischen Thron sein. Noch sind allerdings andere Dinge für die Thronfolgerin wichtig, und zwar nicht nur ihre Ausbildung.

Steckbrief

  • Vorname Elisabeth Thérèse Marie Hélène
  • Name von Belgien (Haus Sachsen-Coburg und Gotha)
  • Titel Prinzessin von Belgien, Herzogin von Brabant
  • geboren 25.10.2001, Anderlecht / Belgien
  • Sternzeichen Skorpion
  • Jahre 20

Biografie von Prinzessin Elisabeth

Ihr 18. Geburtstag war auch eine öffentliche Party: Prinzessin Elisabeth, das älteste Kind des belgischen Königspaares, verbrachte ihren Geburtstagsvormittag bei einer Feier im Palast in Brüssel. Mit ihr waren dort: die königliche Familie. Tänzer und Tänzerinnen sowie musikalische Gäste. Und belgische Jugendliche, die im selben Jahr wie die Kronprinzessin geboren sind. Eine charmante Idee des Palasts, um Elisabeth ganz eng an ihre Generation zu rücken, die Landsleute, die sie dereinst weltweit repräsentieren wird.

Typischer für einen 18. Geburtstag wird vermutlich die Party, die abends noch im heimischen Schloss Laeken mit Freunden und Familie gefeiert wurde. Denn Elisabeth ist auch ein ganz normaler Teenager. 

Kindheit im Schloss

Mit drei jüngeren Geschwistern (zwei Brüder, eine Schwester) wuchs Elisabeth in der Nähe der belgischen Hauptstadt Brüssel auf. Während der Palast an der Stadt dem Regieren dient, lebt die Königsfamilie im etwas außerhalb im Norden gelegenen Schloss Laeken. Bis sie 12 war, war ihre künftige Rolle zwar schon klar, aber ihr Vater noch kein König. Dann übernahm dieser den Thron von seinem Vorgänger Albert und Elisabeth bekam den typischen Thronfolgertitel: Sie wurde Herzogin von Brabant.

Prinzessin Elisabeth in der Öffentlichkeit

Auftritte in Begleitung ihrer Familie oder mindestens eines Elternteils sind etwas, was Elisabeth schon seit Jahren übt. Sei es Winken und Händeschütteln am Nationalfeiertag, offizielle Geburtstagsporträts (in diesem Jahr im schwingenden Kleid und mit Schlosstreppe im Hintergrund), Schiffstaufe, humanitäre Mission in Kenia, Besuche bei Feuerwehrübungen und Musikwettbewerben: So bildet man ein Königskind aus.

Die Prinzessin arbeitet außerdem als Freiwillige, unterstützt Schulabbrecher, alte Menschen und Obdachlosenheime.

Elisabeths Privatleben

Der Fokus im Leben der Thronfolgerin liegt im Moment noch wenig im öffentlichen Leben, sondern vor allem auf der Schulbildung. Wie alle Kinder der Königsfamilie besuchte sie eine ganz normale Schule in Brüssel (Sint-Jan Berchmanscollege); ab Sommer 2018 besuchte sie für zwei Jahre das "United World College of the Atlantic" in Wales, wo sie ihren Schulabschluss (IB) machte. Es folgte, ganz Thronfolger-mäßig, eine Ausbildung in Militär- und Sozialwissenschaften an der Königlichen Militärschule (KMS) daheim in Belgien, die im Sommer 2021 zu Ende ging. Seitdem studiert Elisabeth am "Lincoln College" der Universität Oxford. Sie hat die Aufnahmeprüfungen für den dreijährigen Studiengang "History & Politics" bestanden.

 

Weil Schule und Großwerden im Moment noch im Vordergrund stehen, entschied ihr Vater, dass Elisabeth nicht vom 18. Geburtstag an eine Apanage erhalten wird - was möglich gewesen wäre. Denn mit dem öffentlichen Geld käme auch eine öffentliche Verpflichtung, die über den gelegentlichen Besuchstermin und ein paar Schirmherrschaften hinausgeht.

Ihre freie Zeit braucht die vielseitig interessierte Elisabeth für ihre vielen Hobbys: Klavierspielen. Kochen mit Freunden. Tennis, Tauchen, Skifahren und ausgedehnte Trekking-Touren gehören ebenfalls dazu. Ehrenamtlich unterstützt sie auch Kinder, die die Schule abgebrochen haben.

Königliche Pflichten kommen schließlich noch früh genug - und ein Leben lang.


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