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Starporträt Prinzessin Beatrice

Prinzessin Beatrice gehört zur jungen Generation der britischen Royals, die auf eigenen Füßen stehen muss. Den Thron erben andere und so muss sie sich mit ihrem royalen Titel in der normalen Welt behaupten. Ein echter Balanceakt

Steckbrief

  • Vorname Beatrice Elizabeth Mary
  • Name Mountbatten-Windsor
  • Titel Prinzessin von York
  • geboren 08.08.1988, London, England
  • Sternzeichen Löwe
  • Jahre 32
  • Grösse -21474836.48 m
  • Partner Edoardo Mapelli Mozzi (seit 2018, verheiratet seit 2020) Dave Clark (2006-2016)

Biografie von Prinzessin Beatrice

Beatrice Mountbatten-Windsor wäre wohl gerne eine ganz normale junge Frau mit einem gut dotierten Job, einem netten Freund und glücklich verheirateten Eltern. Und mit einer Großmutter, die ihre Lieben zum Tee ins Reihenhaus im Londoner Vorort einlädt. Doch der Name ist Programm - besonders bei Ihrer Königlichen Hoheit, der Prinzessin von York. Ganz normal geht eben nicht, wenn man einen vorderen Platz in der britischen Thronfolge belegt und "Granny" eben keine Reihenhaus-Oma ist, sondern Queen Elizabeth II. .

Turbulente Kindheit

Beatrice kam 1988 als fünftes Enkelkind der Queen auf die Welt. Für ihre Eltern, Prinz Andrew und seine Frau Sarah Ferguson, war sie das erste Kind. Tochter Eugenie wurde zwei Jahre später geboren. Doch vier Jahre nach ihrer Geburt von Beatrice geriet die Ehe der Eltern bereits in die (öffentlich ausgetragene) Krise, die im selben Jahr in der Trennung mündete. Der Herzog und die Herzogin von York kümmerten sich aber weiterhin gemeinsam und die beiden Töchter. Turbulent waren die Kinderjahre der beiden Prinzessinnen dennoch ...

Nach etlichen Jahren voller Affären und Skandale ist das Familienverhältnis seit vielen Jahren ruhiger und man geht herzlich und entspannt miteinander um. Die vier Yorks wohnten sogar noch viele Jahre gemeinsam auf dem Anwesen "Sunninghill Park", unweit von Schloss Windsor. Heute ist die "Royal Lodge" im Park von Schloss Windsor der Ort, an dem die ganze Familie zusammenkommt. 

Leben unter Beobachtung

Während ihre Cousine Zara Phillips sich als Teenager piercen ließ und so gegen königliche Konventionen rebellierte, war Beatrice mehr das "gute Mädchen" wie sie 2005 im Interview mit dem britischen "Tatler" einräumte. Ihre einzige Verfehlung sei vielleicht gewesen, dass sie ihre Hausaufgaben mal nicht abgegeben habe. Obwohl ihr Vater ein Prinz sei, sei ihr Leben recht normal. "Ich liebe es zu sein wer ich bin und bin sehr glücklich damit. Vieles ist ganz normal, im Supermarkt mit einem Einkaufswagen herumzufahren und solche Sachen."
Prinzessin Beatrice besuchte die "Upton House School" in Berkshire und im Anschluss die "St. Georges's School" in Ascot, wo sie ihren Abschluss in Drama, Geschichte und Filmstudien machte. Am "Goldsmith College" in London studierte sie bis 2011.

Bis zu ihrem 17. Lebensjahr schaffte es der Palast, die Tochter von Prinz Andrew aus den Schlagzeilen zu halten. Als Beatrice aber 17 wurde, bewusst ins Rampenlicht trat und erste Schirmherrschaften übernahm, änderte sich das. Sie musste sich daran gewöhnen, dass jeder Auftritt, jedes Outfit und jedes Kilo mehr oder weniger genau vermerkt wurden. 

Zwischen Jetset und Job - und immer in der Kritik

Nach dem College-Abschluss begann das Dilemma der Prinzessin: Vollzeit-Royal zu werden, mit Apanage und Hofdamen, stand nie zur Debatte. Das werden in Großbritannien nur diejenigen, die dem Thron deutlich näher sind. Obwohl sie seit ihrem 21. Geburtstag über ein durchaus stattliches Vermögen verfügen kann, brauchte die junge Adlige einen regulären Job. Und diese Suche gestaltete sich schwierig: Beatrice probierte Verschiedenes aus, machte ein Praktikum bei Sony, arbeitete für die Wohltätigkeitsorganisation ihrer Mutter Sarah und heuerte in New York bei einer Investmentfirma an. Wie lange sie tatsächlich gearbeitet hat, blieb jeweils unklar.

Laut britischen Medien schaffte sie es so, in fünf Jahren vier Arbeitsplätze zu haben. Dazu tauchten immer wieder Fotos auf, die die Prinzessin eben nicht am Schreibtisch zeigten, sondern beim Sonnenbaden am Strand oder bei Skifahren. Man sah sie unter anderem in Frankreich, in der Karibik, in der Schweiz und in Spanien. Die Medien zählten 13 Urlaube in einem halben Jahr - alle privat finanziert allerdings. Denn aus der sogenannten "Privy Purse", der königlichen Schatulle, erhält sie nichts. Ihre vielen Reisen brachten ihr einen neuen Titel, denn ein Blatt bezeichnete sie als "Großbritanniens faulsten Royal".

Eine kleine, aber romantische Corona-Hochzeit 2020

Ob sich das 2020 ändern kann und sie durch die letzte ordentliche royale Hochzeit ihrer Generation bei den Windsors - wie die Fans lamentieren - Sympathien hinzugewinnen kann. Ihr strahlendes Lächeln auf den Verlobungsfotos mit dem Society-Boy und Immobilienmakler Edoardo Mapelli Mozzi war jedenfalls schon einmal sehr gewinnend. Dass Edo kurz vor Beginn seiner Beziehung mit Bea eine Langzeitfreundin und den gemeinsamen Sohn sitzen ließ, kommt hingegen weniger gut an, und einige betrachten die Beziehung mit Sorge. Die Familie allerdings hält fest zu Bea. 

Ihre für Mai geplante Hochzeit mussten die beiden Lovebirds jedenfalls erstmal Corona-bedingt absagen - wie so viele andere Brautpaare. Doch auf die lange Bank schieben, wollten beide das Ja-Wort auch nicht und entschlossen sie sich zu einer kleinen, nur 20 nächste Angehörige und Freunde umfassenden privaten Hochzeit in der Royal Chapel an der von Beatrices Eltern bewohnten Royal Lodge.
Danach wurden fünf Fotos von Palast und Brautpaar veröffentlicht, man sah, dass Queen Elizabeth und Prinz Philip freudig schauend unter den Gästen waren - das wars. Dass der Familiensegen insgesamt auf der Verbindung ruht, sah man daran, dass Beatrice im Hochzeitsdiadem ihrer Oma sowie einem zum romantischen Hochzeitskleid umgearbeiteten alten Abendkleid der Queen vor den Altar trat. Viele fanden: Angesichts des noch laufenden Andrew-Skandals war es eigentlich die ideale Hochzeitslösung!

Einfach nur Beatrice zu sein, das ist schwierig

Privat und im Büro mag die älteste York-Tochter schlicht Beatrice sein. Begleitet sie ihre Großmutter aber zu einem Termin, dann ist sie eben doch eine Prinzessin, die im Rampenlicht steht. Wie man diesen Balanceakt zwischen Normal und Royal meistern kann, muss Bea noch herausfinden. Und dafür gibt es nur wenige Vorbilder von ihrem Rang und Namen.


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