Starporträt

Prinzessin Beatrice

Prinzessin Beatrice gehört zur jungen Generation der britischen Royals, die auf eigenen Füßen stehen muss. Den Thron erben andere und so muss sie sich mit ihrem royalen Titel in der normalen Welt behaupten. Ein echter Balanceakt

Prinzessin Beatrice

  • Geboren , London, England
  • VornameBeatrice Elizabeth Mary
  • Name Mountbatten-Windsor
  • Jahre30
  • Grösse -
  • Partner Edoardo Mapelli Mozzi (seit 2018); Dave Clark (2006-2016)

Biografie von Prinzessin Beatrice

Beatrice Mountbatten-Windsor wäre wohl gerne eine ganz normale junge Frau mit einem gut dotierten Job, einem netten Freund und glücklich verheirateten Eltern. Und mit einer Großmutter, die ihre Lieben zum Tee ins Reihenhaus im Londoner Vorort einlädt. Doch der Name ist Programm - besonders bei Ihrer Königlichen Hoheit, der Prinzessin von York. Ganz normal geht eben nicht, wenn man einen vorderen Platz in der britischen Thronfolge belegt und "Granny" eben keine Reihenhaus-Oma ist, sondern Queen Elizabeth II. .

Turbulente Kindheit

Beatrice kam 1988 als fünftes Enkelkind der Queen auf die Welt. Für ihre Eltern, Prinz Andrew und seine Frau Sarah Ferguson, war sie das erste Kind. Tochter Eugenie wurde zwei Jahre später geboren. Doch vier Jahre nach ihrer Geburt von Beatrice geriet die Ehe der Eltern bereits in die (öffentlich ausgetragene) Krise, die im selben Jahr in der Trennung mündete. Der Herzog und die Herzogin von York kümmerten sich aber weiterhin gemeinsam und die beiden Töchter. Turbulent waren die Kinderjahre der beiden Prinzessinnen dennoch ...

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Nach etlichen Jahren voller Affären und Skandale ist das Familienverhältnis seit vielen Jahren ruhiger und man geht herzlich und entspannt miteinander um. Die vier Yorks wohnten sogar noch viele Jahre gemeinsam auf dem Anwesen "Sunninghill Park", unweit von Schloss Windsor. Heute ist die "Royal Lodge" im Park von Schloss Windsor der Ort, an dem die ganze Familie zusammenkommt. Oder das Chalet im schweizerischen Verbier, dass Prinz Andrew und Sarah Ferguson gemeinsam besitzen.

Leben unter Beobachtung

Während ihre Cousine Zara Phillips sich als Teenager piercen ließ und so gegen königliche Konventionen rebellierte, war Beatrice mehr das "gute Mädchen" wie sie 2005 im Interview mit dem britischen "Tatler" einräumte. Ihre einzige Verfehlung sei vielleicht gewesen, dass sie ihre Hausaufgaben mal nicht abgegeben habe. Obwohl ihr Vater ein Prinz sei, sei ihr Leben recht normal. "Ich liebe es zu sein wer ich bin und bin sehr glücklich damit. Vieles ist ganz normal, im Supermarkt mit einem Einkaufswagen herumzufahren und solche Sachen."

Prinzessin Beatrice besuchte die "Upton House School" in Berkshire und im Anschluss die "St. Georges's School" in Ascot, wo sie ihren Abschluss in Drama, Geschichte und Filmstudien machte. Am "Goldsmith College" in London studierte sie bis 2011.

Bis zu ihrem 17. Lebensjahr schaffte es der Palast, die Tochter von Prinz Andrew aus den Schlagzeilen zu halten. Als Beatrice aber 17 wurde, bewusst ins Rampenlicht trat und erste Schirmherrschaften übernahm, änderte sich das. Sie musste sich daran gewöhnen, dass jeder Auftritt, jedes Outfit und jedes Kilo mehr oder weniger genau vermerkt wurden.

Zwischen Jetset und Job - und immer in der Kritik

Nach dem College-Abschluss begann das Dilemma der Prinzessin: Vollzeit-Royal zu werden, mit Apanage und Hofdamen, stand nie zur Debatte. Das werden in Großbritannien nur diejenigen, die dem Thron deutlich näher sind. Obwohl sie seit ihrem 21. Geburtstag über ein durchaus stattliches Vermögen verfügen kann, brauchte die junge Adlige einen regulären Job. Und diese Suche gestaltete sich schwierig: Beatrice probierte verschiedenes aus, machte ein Praktikum bei Sony, arbeitete für die Wohltätigkeitsorganisation ihrer Mutter Sarah und heuerte in New York bei einer Investmentfirma an. Wie lange sie tatsächlich gearbeitet hat, blieb jeweils unklar.

Laut britischen Medien schaffte sie es so, in fünf Jahren vier Arbeitsplätze zu haben. Dazu tauchten immer wieder Fotos auf, die die Prinzessin eben nicht am Schreibtisch zeigten, sondern beim Sonnenbaden am Strand oder bei Skifahren. Man sah sie unter anderem in Frankreich, in der Karibik, in der Schweiz und in Spanien. Die Medien zählten 13 Urlaube in einem halben Jahr- alle privat finanziert allerdings. Denn aus der sogenannten "Privy Purse", der königlichen Schatulle, erhält sie nichts. Ihre vielen Reisen brachten ihr einen neuen Titel, denn ein Blatt bezeichnete sie als "Großbritanniens faulsten Royal"

Einfach nur Beatrice zu sein, ist schwierig

Wohin der Weg gehen soll, das muss die Prinzessin wohl selbst erst herausfinden. Privat und im Büro mag sie schlicht Beatrice sein. Begleitet sie ihre Großmutter aber zu einem Termin, dann ist sie eben doch eine Prinzessin, die im Rampenlicht steht. Wie man diesen Balanceakt zwischen Normal und Royal meistern kann, muss Bea noch herausfinden. Und dafür gibt es nur wenige Vorbilder von ihrem Rang und Namen.

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