Starporträt

Ornella Muti

Verehrt, geliebt, gefeiert – die italienische Schauspielerin Ornella Muti weckt seit Jahrzehnten die Sehnsucht nach dem sinnlichen Süden.

Ornella Muti

  • Geboren , Rom, Italien
  • VornameFrancesca Romana
  • Name Rivelli
  • Jahre65
  • Grösse 1.68 m
  • Partner Fabrice Kerhervé (aktuell); Federico Facchinetti  (geschieden); Alessio Orano (geschieden)
  • Kinder Naike  (*1974); Andrea  (*1987); Carolina 

Biografie von Ornella Muti

"Mit dem Älterwerden verstehe ich, dass wir alle verrückt sind." Seit Jahrzehnten eine bekannte Schauspielerin, ein Männerschwarm, eine gefeierte Schönheit, hat die Italienerin Ornella Muti sich ihren Reim auf das Leben gemacht: "An erster Stelle steht lieben und geliebt werden."

Ein Lächeln und zwei Katzenaugen

Francesca Rivelli, wie ihr bürgerlicher Name lautet, wurde sehr schnell entdeckt. Schon mit 14 stand sie vor der Filmkamera in Damiano Damianis "Recht und Leidenschaft". Von Damiani bekam sie auch ihren Künstlernamen. Da es schon eine Schauspielerin namens Rivelli gab, verlieh er ihr den Namen Ornella Muti nach zwei Figuren aus den Werken des Schriftstellers Gabriele D'Annunzio. 1976 gelang ihr der Durchbruch mit "Die letzte Frau", einem Skandalfilm von Marco Ferreri mit Gérard Depardieu, für den sie für den "Nastro d’Argento"-Preis als beste Hauptdarstellerin nominiert wurde. Nun folgten zahlreiche Rollen an der Seite gefeierter Schauspieler wie Marcello Mastroianni, Ugo Tognazzi und Adriano Celentano:

Richard Lugner

Der Kosename seiner Neuen ist alles andere als niedlich

Andrea + Richard Lugner
Richard Lugner ist wieder verliebt. Die neue Frau an seiner Seite heißt offiziell Andrea, doch hat von ihrem Liebsten natürlich schon einen Spitznamen bekommen. "Goldfisch" nennt der Bau-Löwe seine neue Herzensdame. Die Begründung für den skurrilen Kosenamen ist jedoch alles andere als charmant.
  • "Leichen muss man feiern, wie sie fallen"
  • "Ein Sack voller Flöhe"
  • "Ganz normal verrückt"
  • "Der gezähmte Widerspenstige"
  • "Das Mädchen von Triest"
  • "Chronik eines angekündigten Todes"
  • "Michelangelo – Genie und Leidenschaft"
  • "Der Graf von Monte Christo"
  • "To Rome With Love"

Mit "Flash Gordon" und "Oscar – Vom Regen in die Traufe" machte Ornella auch hin und wieder Abstecher nach Hollywood, ohne dort jedoch langfristig Fuß fassen zu können. Obwohl sie eine Reihe von italienischen Film- und Fernsehpreisen gewann, wurde die Diva immer eher für ihre Schönheit als ihre Schauspielkünste gepriesen. Davon lässt sie sich allerdings nicht abhalten und bleibt auch in fortgeschrittenem Alter auf der Bühne und vor der Kamera aktiv und gefeiert. Als Inbegriff sinnlichen Italiens verkörpert sie wie vor ihr auch Sophia Loren und Claudia Cardinale den Traum des südlichen "Dolce Vita".

Ein Leben für die Liebe

"Liebe ist doch das Wichtigste im Leben. Jede Art der Liebe. Gegenüber der Welt, den Kindern oder die Liebe für und vom eigenen Mann", postete Ornella Muti einmal auf Facebook. Und daran hat sie sich auch ihr ganzes bisheriges Leben gehalten. Ihre erste Tochter bekam sie schon unverheiratet mit 19 und entschied sich trotz des Skandals gegen eine Abtreibung. "Naike ist eines der größten Geschenke, die mir das Leben bescherte." Zwei Ehen folgten, die erste mit Alessio Orano, die zweite mit Federico Fachinetti, und mit ihrer zweiten Ehe auch zwei weitere Kinder: Tochter Carolina und Sohn Andrea. 1996 trennte Ornella sich allerdings auch von ihrem zweiten Mann. Die "schönste Großmutter der Welt", wie sie liebevoll in Italien genannt wird, verbringt viel Zeit mit ihren Kindern und Enkeln, auch wenn sie einmal seufzte, dass es schwierig sei, "eine harmonische Balance zwischen Beruf und Familie zu halten". Seit 2008 ist sie mit Fabrice Kerhervé liiert.

Bis heute verzaubert sie ihre Fans

Im Februar 2020 suchte Ornella Muti mal wieder das große Rampenlicht. Als Anlass diente dafür der alljährlich stattfindende Wiener Opernball, einem der gesellschaftlichen Höhepunkte der österreichischen Hauptstadt. An der Seite des Gastgebers und Bauunternehmers Richard Lugner begab sie sich auf das Parkett der High Society und ließ sich in einer eng geschnittenen schwarzen Robe ablichten. Dabei war ihre Anreise nicht ganz unbedenklich. In Genua wurde sie von ihrem Gastgeber persönlich in Empfang genommen, um mit diesem in einem Privatjet nach Wien zu fliegen. Trotz der eher weniger ökologischen Anreise lieferte der italienische Filmstar einen makellosen Auftritt ab und lobte das Event in den höchsten Tönen: „Es ist wirklich ein Zauber, ein Märchen, ich habe Gänsehaut gehabt."