Starporträt

Oliver Stone

Das Leben von Erfolgsregisseur und Drehbuchautor Oliver Stone lief nicht immer nach Plan, doch am Ende hat er es nach ganz oben geschafft

Oliver Stone

  • Geboren , New York City, New York / USA
  • VornameWilliam Oliver
  • Name Stone
  • Jahre73
  • Grösse 1.83 m
  • Partner Najwa  Sarkis  (1971-1977); Elizabeth  Stone  (1981-1993); Sun-jung  Jung (verheiratet seit 1996)
  • Kinder Sean Ali  Stone  (*1984); Michael Jack  Stone  (*1991); Tara Chong  Stone  (*1995)

Biografie von Oliver Stone

Der US-amerikanische Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Oliver Stone ist sicherlich einer der begabtesten und erfolgreichsten Filmemacher unserer Zeit. Schon früh war dem jungen Oliver klar, dass er später einmal Filme drehen und Geschichten erzählen will. Mit sieben schrieb er seine ersten Texte, mit neun verfasste er ein 100 Seiten langes Buch über seine Familie und das Leben.

Die Geschichte hinter dem Film "Wall Street"

Dass er als Kind und Jugendlicher in einem wohlhabenden Elternhaus und auf angesehenen Internaten ein privilegiertes Leben geführt hatte, realisierte Oliver Stone, der Sohn eines Bankers und einer Französin, erst, als sich seine Eltern heimlich und überraschend scheiden ließen. Vater Louis hatte zahlreiche Affären, die eines Tages aufflogen und Grund für die Scheidung waren. Kurze Zeit später erlitt Oliver Stones Vater durch schlechte Investments finanzielle Einbußen, die Familie musste kürzer treten. Jahre später sollte Oliver Stone diese Erfahrung in seinem Film "Wall Street" verarbeiten.

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Jetzt äußert er sich selbst zum Karriere-Aus

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©Gala

Oliver Stone als Soldat im Vietnamkrieg

Nach einem erfolglosen Jahr an der Yale University zog Oliver Stone als Freiwilliger in den Vietnamkrieg. Nach einem halben Jahr im Krieg an der Front, zwei Verletzungen und mehreren Auszeichnungen kehrte er in die USA zurück – mit schrecklichen, aber auch wertvollen Erfahrungen im Gepäck. Seine Kriegserfahrungen verarbeitete Stone später in seiner Anti-Kriegsfilm-Trilogie "Platoon", "Geboren am 4. Juli" und "Zwischen Himmel und Hölle".

Der lang ersehnte Durchbruch in Hollywood

Nach seinem Filmstudium in New York, unter anderem bei Großmeister Martin Scorsese, versuchte sich Oliver Stone hauptsächlich als Drehbuchautor. Doch seine Bücher verkauften sich nicht gut und so musste er sich seine Brötchen als Taxifahrer und Kopierbote verdienen. Doch sein Drehbuch zu "12 Uhr nachts – Midnight Express" sollte das Blatt wenden. Columbia kaufte das Skript, Stone erhielt dafür 1978 seinen ersten Oscar und hatte seinen Durchbruch in Hollywood endlich geschafft.

Oliver Stone, das Stehaufmännchen

Doch Oliver Stones Erfolg wurde überschattet von seiner Drogenvergangenheit. Vielleicht stieg ihm die lang ersehnte Anerkennung von Hollywood zu Kopf, jedenfalls verbrachte er seine Nächte mit Kokain und wilden Partys. Der finanzielle Ruin nahte, er war am Ende, doch "Platoon", sein erster Film als Regisseur, rettete ihn. Nicht nur, dass der Streifen ein großer Erfolg wurde, er brachte Oliver Stone auch seinen zweiten Oscar ein. Heute muss er sich über finanzielle Angelegenheiten längst keine Sorgen mehr machen und auch seine Kokainsucht ist Vergangenheit, auch wenn gemunkelt wird, dass er sich hin und wieder mal einen Joint genehmigt. Davon mag man halten, was man will, aber der Erfolg gibt ihm Recht: Oliver Stone wurde insgesamt elfmal für den Oscar nominiert, dreimal gewann er und Filme unter seiner Mitwirkung – zumeist mit politischer Botschaft - verzeichnen 37 Oscar-Nominierungen.

Filme von Oliver Stone

1978: 12 Uhr nachts – Midnight Express (Drehbuch)

1982: Conan der Barbar (Drehbuch)

1983: Scarface (Drehbuch)

1986: Platoon (Regie und Drehbuch)

1987: Wall Street (Regie und Drehbuch)

1989: Geboren am 4. Juli (Regie und Drehbuch)

1991: The Doors (Regie und Drehbuch)

1991: JFK – Tatort Dallas (Regie und Drehbuch)

1993: Zwischen Himmel und Hölle (Regie und Drehbuch)

1994: Natural Born Killers (Regie und Drehbuch)

1995: Nixon – Der Untergang eines Präsidenten (Regie und Drehbuch)

1996: Evita (Drehbuch)

1999: An jedem verdammten Sonntag (Regie und Drehbuch) 

2004: Alexander (Regie und Drehbuch)

2006: World Trade Center (Regie)

2010: Wall Street: Geld schläft nicht (Regie)

2012: Savages (Regie und Drehbuch)

2016: Snowden (Regie und Drehbuch)  

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