Starporträt

Moby

Dank seiner Liebe zur Musik schaffte Moby die Flucht aus der tristen Kleinstadt. Heute hat er Millionen von Platten verkauft und wird als Popstar gefeiert

Moby

  • Geboren , New York City, New York / USA
  • VornameRichard Melville
  • Name Hall
  • Jahre54
  • Grösse 1.71 m

Biografie von Moby

Der DJ, Sänger, Gitarrist und Produzent Richard Melville Hall, besser bekannt als Moby, hatte keinen einfachen Start ins Leben. Seine Eltern waren sehr jung, als sie ihren ersten und einzigen Sohn bekamen, waren mitten im Studium und führten eine komplizierte Ehe mit mehr Tiefen als Höhen. Als Moby gerade einmal zwei Jahre alt war, verstarb sein Vater bei einem Autounfall. Alkohol war im Spiel, es wurde sogar spekuliert, dass der Unfall gar kein Unfall, sondern in Wahrheit ein Selbstmord war.

Eine Kindheit in der tristen Kleinstadt

Nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes zog Mobys Mutter Elizabeth zu ihren Eltern in eine Kleinstadt in Connecticut. Dort verbrachte der kleine Moby seine Kindheit und träumte schon früh davon, der langweiligen und engstirnigen Kleinstadt zu entfliehen. Einen Ausweg sah er in der Musik. Seine Mutter, eine begeisterte Musikliebhaberin und Klavierspielerin, förderte ihren Sohn in seiner Leidenschaft und schickte ihn zum Gitarrenunterricht. Während seiner Schulzeit war Moby Mitglied in verschiedenen Bands, entschied sich aber nach seinem Abschluss erst mal für ein Philosophiestudium. Doch schnell merkte er, dass er seine Zeit nicht mit Lernen verschwenden muss, denn für ihn stand fest, dass er Musiker werden will.

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Mobys Anfänge als DJ in New York

Also schmiss er sein Studium nach nur einem Jahr wieder hin und widmete sich voll und ganz seiner Leidenschaft. In Connecticut, so dachte sich Moby, wird es nichts mit der Karriere, und so packte er seine Sachen und zog nach New York. Dort angekommen versuchte er sich als DJ in Nachtclubs und machte sich langsam einen Namen in der Szene.

Moby wird zum gefeierten Popstar

Anfang der 90er Jahre schaffte Moby es dann der damals noch gesichtslosen Techno-Szene ein Gesicht zu geben, und zwar sein eigenes. Mit "Go" landete er 1992 seinen ersten Hit, der Track "Feeling So Real" wurde drei Jahre später der zweite große Erfolg. 1999 veröffentlichte Moby sein sechstes Album "Play", mit dem er nicht nur den kommerziellen Durchbruch schaffte, sondern auch der kommenden Dance-Musik den Weg zu ebnete. Bis heute schafft es der talentierte Musiker, verschiedene Genres wie Dance, Disco, Rock, Blues, Metal und Pop in seinen Songs zu vereinen.

Alben von Moby

1992: Moby

1993: Ambient

1995: Everything Is Wrong

1996: Animal Rights

1997: I Like To Score

1999: Play

2002: 18

2005: Hotel

2008: Last Night

2009: Wait for Me

2011: Destroyed

2013: Innocents

2016: Long Ambients 1: Calm. Sleep.

2016: These Systems Are Failing

2017: More Fast Songs About the Apocalypse  

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