Starporträt

Mira Bartuschek

Eine Geschichte vom Suchen und Finden. Mira Bartuschek fand sich selbst, eine Familie – und die Schauspielerei.

Mira Bartuschek

  • Geboren , Kempen / Nordrhein-Westfalen / Deutschland
  • VornameMira
  • Name Bartuschek
  • Jahre41
  • Grösse 1.68 m
  • Kinder Anton ; Hannes 

Biografie von Mira Bartuschek

Mira Bartuschek wird eine verblüffende Ähnlichkeit mit Romy Schneider attestiert. Rein optisch. Sie selbst sieht noch weitere Parallelen: Romy sei "eine Suchende" gewesen, die ihre Freiheit über alles geliebt habe. Bartuschek suchte ihre Freiheit bereits als Jugendliche in Stille und Selbstreflexion. Statt auf wilden Partys fand man sie eher zuhause mit einem Buch oder einem Pinsel in der Hand – oder auf der Bühne des Jugendtheaters der Stadt Krefeld, das sie mit 16 für sich entdeckte. Für die Einzelgängerin eine Art "Flucht aus der Kleinstadt", wie sie inzwischen resümiert. Ihre Eltern trennten sich als Mira sechs Jahre alt war. Fortan pendelte sie zwischen Vater und Mutter – und der Bühne.

Auf der Bühne...

Ihre Leidenschaft fürs Spielen blieb ungebrochen und wurde nach der Schule zum Beruf gemacht. Von 1998 bis 2001 besuchte sie die renommierte Otto Falckenberg-Schauspielschule in München und hatte bereits während der Ausbildung ihre erste Kino-Rolle im Jugendstreifen "Crazy" als kleine Schwester des Protagonisten (Robert Stadlober). Daneben spielte sie an namhaften Theatern, wie den Kammerspielen und dem Volkstheater. Von der Schule ging's dann direkt ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, wo sie bis 2004 festes Ensemblemitglied war, und im Anschluss ans Schauspielhaus Zürich.

Cheyenne Ochsenknecht im Interview

"Am ersten Abend habe ich geweint"

Cheyenne Ochsenknecht
Cheyenne Ochsenknecht wohnte bis zuletzt noch bei ihrer Mutter Natascha Ochsenknecht. Auch zu Events kamen Mutter und Tochter meistens gemeinsam.
©Gala

...und der Mattscheibe

Zudem steht Mira regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Neben schier unzähligen Serienauftritten, unter anderem bei "Doppelter Einsatz", der "SOKO", "Notruf Hafenkante" und der "Taunuskrimi"-Reihe, reiste sie 2007 im Fernsehfilm "Küss mich, Genosse" in die DDR des Jahres 1974, um ihrem eigenen Zeugungsakt beizuwohnen, empfing 2008 in "Willkommen zu Hause" ihren Freund zurück, der als Soldat in Afghanistan stationiert gewesen war, und wollte 2015 in "Mutter auf Streife" von der verzweifelten Hausfrau und Mutter zur Polizistin avancieren. Anfang 2018 zoffte sie sich mit Britta Hammelstein in der ARD-Komödie "Zur Hölle mit den Anderen" um die richtige Lebensweise. Im Kino konnte man sie unter anderem in der Film gewordenen Midlife-Crisis "Resturlaub" und dem Kinderfilm "Auf Augenhöhe" bewundern, der 2017 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde.

Gesucht und gefunden

Mira Bartuschek lebt inzwischen mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Söhnen Anton und Hannes in Krefeld. Sie weiß es sehr zu schätzen, dass ihr Mann gleichzeitig ihr "bester Freund" ist und sich auch nicht zu schade ist, "mal den Staubsauger in die Hand zu nehmen oder zu putzen". So scheint die "Suchende" ihr Glück schlussendlich gefunden zu haben.

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