Starporträt

Michael Keaton

66 Jahre

"Beetlejuice" machte Michael Keaton Ende der achtziger Jahre zum Star, doch damals war der Höhepunkt seiner Karriere noch längst nicht erreicht. 

  • Geboren , Coraopolis, Pennsylvania / USA
  • VornameMichael John
  • Name Douglas
  • Grösse 1.75 m
  • Sternzeichen Jungfrau
  • Partner Courteney Cox (1989-1995); Caroline McWilliams (geschieden, 1982–1990); Michelle Pfeiffer
  • Kinder Sean  (*1983)

Biografie von Michael Keaton

Eigentlich war die Karriere des einst überaus erfolgreichen Schauspielers bereits auf absteigendem Ast, doch 2014 zeigte er mit Alejandro González Iñárritus Tragikomödie "Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)", dass er zu Recht einer von Hollywoods ganz Großen ist und heimste seine allererste Nominierung für einen Oscar ein.

Vom gescheiterten Komiker zum Schauspieler

Dabei wollte Michael Keaton eigentlich gar kein Schauspieler, sondern Komiker werden. Nicht umsonst stand er die ersten Jahre seiner Schauspielkarriere überwiegend in lustigen Filmen vor der Kamera. Doch die Sache mit der Stand-up-Comedy lief nicht so gut wie erhofft, nächtelang stand Keaton auf Bühnen leerer Clubs. Also sattelte er kurzerhand um und arbeitete als Kameramann für diverse Fernsehproduktionen. Währenddessen entwickelte er langsam, aber stetig eine große Liebe zum Schauspiel und schaffte es letztlich auch vor die Kamera.

Mit neuem Namen startete Keaton durch

Nur noch sein Name stand Michael Keaton im Weg, denn eigentlich heißt er Michael John Douglas. Weil dieser Name allerdings ständig zu Verwechslungen mit seinem Schauspiel-Kollegen führte, musste er sich einen Künstlernamen zulegen und entschied sich aus Verehrung für den Schauspieler Buster Keaton für den Namen Keaton. Nun stand der großen Karriere als nichts mehr im Wege. Sein Schauspieldebüt feierte der neu ernannte Michael Keaton Ende der siebziger Jahre mit den Serien "Maude" und "Working Stiffs". Drei Jahre später folgte seine erste Hauptrolle in der Komödie "Nightshift – Das Leichenhaus flippt völlig aus" unter der Regie von . Den großen Durchbruch feierte er dann schließlich Ende der achtziger Jahre mit der Titelrolle in Tim Burtons Kultfilm "Beetlejuice". Ein Jahr darauf verpflichtete Burton ihn erneut für die Hauptrolle des Superhelden " " in der gleichnamigen Comicverfilmung und verschaffte ihm so seine bis dato größte und erfolgreichste Rolle.

Karriereflaute und großes Comeback

In den neunziger Jahren konnte Michael Keaton noch einige Erfolge verbuchen und war mit Filmen wie "Viel Lärm um Nichts", " " und " " in den Kinos vertreten. Doch mit Anbruch des neuen Jahrtausends wurde es ruhiger um den einst so gefeierten Star. Spannende Rollenangebote blieben aus. Erst mit dem Oscarerfolg "Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)" aus dem Jahr 2014 wendete sich das Blatt für Keaton. Nun konnte er wieder meisterhafte Filme in seinem Steckbrief verbuchen. Einer dieser Filme war ganz sicherlich auch der oscarprämierte "Spotlight", in dem Keaton einen Zeitungsredakteur verkörperte, der sexuelle Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufdeckt. Ebenso von Kritikern gelobt wurde seine überzeugende Darstellung des Ray Kroc in "The Founder", einem Film, der die Entstehungsgeschichte des Fastfood-Riesens McDonald's erzählt.

Michael Keaton bleibt dick im Geschäft

Michael Keaton beweist noch heute seine schauspielerische Vielseitigkeit und schreckt auch vor Hollywoodgroßproduktionen nicht zurück. 2017 kam er als Superschurke Vulture an der Seite von mit "Spider-Man: Homecoming" weltweit in die Kinos und 2019 können wir uns auf eine weitere Zusammenarbeit von und Keaton freuen, wenn er als skrupelloser Unternehmer V.A. Vandemere den armen Elefanten im Remake "Dumbo" in einen Zirkus verfrachten will. Es sieht also alles danach aus, als wäre die Karriere von Michael Keaton trotz einiger Stolpersteine noch lange nicht am Ende.