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Starporträt Herzogin Meghan

Schauspielerin Meghan Markle war kein Weltstar, sondern mit einer mittelgroßen Serienrolle in "Suits" und ihren Charity-Ambitionen eigentlich ganz glücklich. Dann traf sie auf den britischen Prinzen Harry. Am 19. Mai 2018 heiratete sie ihn und wurde zu Ihrer königlichen Hoheit Meghan, der Herzogin von Sussex. Doch neben viel Jubel gab es auch viele böse Schlagzeilen für den Neu-Royal ... zu viele offenbar. Keine zwei Jahre später tritt Meghan mit Harry an ihrer Seite die Flucht aus dem Königshaus und in ein Privatleben in Nordamerika an ... oder?

Steckbrief

  • Vorname Rachel Meghan
  • Name Windsor-Mountbatten, geb. Markle
  • Titel Duchess of Sussex, Countess of Dumbarton, Baroness Kilkeel
  • geboren 04.08.1981, Los Angeles, Kalifornien / Vereinigte Staaten
  • Sternzeichen Löwe
  • Jahre 39
  • Grösse 1.71 m
  • Partner Prinz Harry (seit 2016, verheiratet seit 2018) Trevor Engelson (geschieden)
  • Kinder Archie Harrison Mountbatten-Windsor (*2019)

Biografie von Herzogin Meghan

In der Erfolgsserie "Suits" mischte eine Dame namens "Rachel" die noble Anwaltswelt ordentlich auf – mit Charme, Intelligenz und ihrem eigenen Kopf. Attribute, die auch auf Schauspielerin Meghan Markle selbst zutreffen, die die Nachwuchsanwältin spielt. Und die seit Herbst 2016 als neue Flamme des Briten-Prinzen Harry Furore machte.

Von Buenos Aires nach Hollywood …

Ohne diese Eigenschaften - Charme, Intelligenz, Durchsetzungsvermögen - hätte es Meghan wohl nie so weit gebracht. Aber ganz von vorne: Zwar lernte sie schon als Kind Filmsets aus nächster Nähe kennen, aber nur, weil ihr Vater Thomas Markle als Lichtregisseur arbeitete. Ihre Mutter Doria Ragland hingegen, an der Meghan sehr hängt, ist Yogalehrerin und Therapeutin. 

Meg selber studierte zunächst Internationale Beziehungen/ Kommunikation an der "Northwestern University" und entschied sich nach ihrem Abschluss für einen Job in der US-Botschaft in Buenos Aires.

Dass Markle schließlich zum Schauspiel kam, war also nur Zufall. Als sie zurück auf Heimatbesuch in Los Angeles war, wurde ein Regisseur bei einer Party auf sie aufmerksam. Er verschaffte Meghan ihren ersten TV-Auftritt in der Serie "General Hospital". Das Fernsehen stellte sich als ihr Parademedium heraus, so viele Auftritte in verschiedenen Serien hatte sie über die Jahre - meistens allerdings waren es Gastauftritte und kleine Nebenrollen. 

… und weiter nach Toronto

Nach fast zehn Jahren als Schauspielerin konnte Markle 2011 mit der in Toronto gedrehten Serie "Suits" endlich ihren Durchbruch feiern. Die Juristen-Story begeisterte sowohl Fans als auch Kritiker und sicherte Meghan endlich den großen Erfolg. Als Anwaltsgehilfin "Rachel" musste sie zusammen mit ihrem neuen Kollegen "Mike" (Patrick J. Adams) den ein oder anderen kniffligen Fall lösen. Klar, dass sich die beiden in der Serie dabei irgendwann ein bisschen näher kommen, und näher - und letztlich sogar heiraten. Pauken, Trompeten, der Vorhang fällt - perfekter Schluss. Und warum das, im Jahr 2017? 

Privat sorgte die Liebe zu Prinz Harry für Aufruhr

Dafür nochmal kurz zurückgeblickt: Während Markles Liebesleben bei "Suits" geklärt ist, musste die Schauspielerin privat mit der Partnersuche einen zweiten Anlauf nehmen. Zwar heiratete sie 2011 den Talent-Manager Trevor Engelson, mit dem sie schon 2004 kurzzeitig liiert war. Nur zwei Jahre später ließ sich das Paar scheiden. 

Dass sie im Jahr 2016 in Toronto dann aber auf den britischen Damals-Thronfolge-Fünften Prinz Harry treffen und diesen für sich begeistern würde, das hätten auch die hartnäckigsten Paparazzi nicht für möglich gehalten. Harry wirbt in der kanadischen Metropole für seine "Invictus Games", Meghan dreht "Suits" - und beide verlieben sich ineinander. Das können sie sogar ein paar kurze Monate geheim halten. Doch dann fallen ihre Bilder von zwei London-Aufenthalten, einige kryptische Instagram-Posts und ein geplanter Kanada-Trip des Prinzen auf und die Bombe platzt. 

Nach zwei Wochen wildester Medien-Spekulationen und Titelseiten britischer Klatschblätter sieht man sich via Twitter-Account der Pressestelle im Kensington-Palast genötigt, gegen die Paparazzi-Verfolgung und offenbar wüste rassistische Beschimpfungen von Markle mit einem offiziellen Statement Prinz Harrys vorzugehen: Darin wird Meghan auch als "girlfriend" des Prinzen bezeichnet. Ein bisher beispielloses Vorgehen des Hofes, der Beziehungen unterhalb von Verlobungsniveau sonst nie kommentiert.

Meghan und Harry sagen Ja

Im September 2017 zeigen sich Meghan und Harry dann erstmals öffentlich Hand in Hand, als er in Toronto seine "Invictus Games" besucht. Anfang November verlobt sich das Paar in der heimischen Küche im Nottingham Cottage, am 27. November 2017 wird das öffentlich bekanntgegeben- Am 19. Mai 2018 heiratet eine strahlende Meghan Markle bei ebenso strahlendem Sonnenschein in der Kapelle von Schloss Windsor ihren überglücklichen Prinzen. Rund 150.000 Leute sollen in der kleinen Stadt Windsor mitgejubelt und gefeiert haben. Das Königshaus überträgt per Livestream bei YoutubeMeg wird Mitglied des britischen Königshauses und zu Meghan, Herzogin von Sussex

Schwangerschaft und Baby

Am ersten Tag ihrer Australien-Tour Mitte Oktober verkündete der Kensington-Palast: Meghan ist schwanger. Sie und Harry bekamen im Mai 2019 ihr erstes Baby - einen Sohn: Archie.

Was bringt die Zukunft außerdem für Meghan?

Es blieb abzuwarten, wie sie ihren oft zitierten Grundsatz "I've never wanted to be a lady who lunches - I've always wanted to be a woman who works" ("Ich wollte nie eine Lady, die diniert, sondern eine Frau, die arbeitet, sein") in die Tat umsetzen wird. Die Hoffnung war: Mit noch mehr Medienmacht wird sie für ihre Herzensthemen werben - einige andere Neuankömmlinge in royalen Familien haben das ja schon vorgemacht. 

Doch Meghan fand für sich keine passende Rolle in diesem Setup. Im laufe des Jahres 2019 sah man eine zunehmend unglücklich und gehetzt wirkende Meghan. Die es zwar schaffte, einige tolle Projekte bekannt zu machen (mit einer kuratierten "Vogue"-Ausgabe pushte sie mit vier wichtigen Modemarken eine Charity-Kollektion von Businessoutfits für Frauen, die für viele erschwinglich waren und der von ihr geförderten Charity "SmartWorks" einen riesigen Fundus an Kostümen, Blazern und weiteren passenden Büro-Outfits verschaffte, die nun arbeitslosen Frauen helfen können, im Job wieder Fuß zu fassen.)

Auf der anderen Seite ließ sich Meghan kaum sehen, verklagte große britische Medien, nutze eine Doku über die Afrikatour des Paares nicht, um auf das Elend dort aufmerksam zu machen, sondern jammerte mindestens ebenso ausgiebig über das harte Leben im Fokus der Presse, das sie nun führe.

Rückzug aus dem royalen Job

Letztlich kam es dann im Januar 2020 zum großen Knall, als Harry und Meghan nach einem langen Kanada-Urlaub ihren Rückzug aus der Front der hauptberuflichen Royals verkündeten. Und das offenbar recht unabgestimmt mit dem Palast und so ziemlich im Alleingang. Die zum neuen privatwirtschaftlichen Ansatz passende Website hatte derweil ihre kanadische Webagentur schon mal fertiggestellt. Die Queen rief zum Krisengipfel nach Sandringham, Meghan reiste nach Kanada ab. Klar wurde: teilzeit-Royal geht nicht, Harry und Meghan werden ihre königliche Titulierung ruhen lassen müssen, keine offiziellen Aufgaben mehr wahrnehmen können und sich mittelfristig selbst finanzieren müssen. Vielleicht sogar ohne Prinz Charles Privat-Unterstützung.

Wie sich das ganze Posten- und Finanzierungschaos in Einzelheiten klären wird und wieviel Schaden die britische Krone daran nimmt: noch unbekannt. Mehr als ein Hauch Hollywooddrama, das da über Windsor weht ...


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