Starporträt

Meg Ryan

56 Jahre

Während der 90er war Meg Ryan Hollywood-Sweetheart und Rom-Com-Ikone, heute gibt es scheinbar nur noch ein Thema: Botox…

  • Geboren , Fairfield/Connecticut/USA
  • VornameMargaret Mary Emily Anne
  • Name Hyra
  • Grösse 1.73 m
  • Sternzeichen Skorpion
  • Partner Dennis Quaid (geschieden); Russell Crowe
  • Kinder Jack Henry  (*1992)

Biografie von Meg Ryan

scheint mit dem Schauspiel-Gen geboren zu sein, schließlich wagte sich ihre Mutter Susan schon vor ihr in die Filmbranche, wenn auch als Schauspiellehrerin. Die Mama der berühmten Darstellerin war es dann auch, die während ihrer Jugend vor die Kamera holte. Mit Auftritten in Fernsehwerbungen finanzierte sich die Blondine damals ihr Studium der Kommunikationswissenschaften an der New York University, das sie letztendlich jedoch nie abschloss. Statt ihren Abschluss zu machen fing Meg Ryan an, ihre Schauspielkarriere zu planen. Ihren ersten Film, 'Die Wilden Reichen', drehte sie mit 20, bevor ihr eine regelmäßige Rolle in der US-Soap 'Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt' zufiel. In der Seifenoper war Meg von 1982 bis 1984 zu sehen. Mit einer Nebenrolle machte die Schauspielerin anschließend in dem Kultstreifen 'Top Gun' auf sich aufmerksam, auch wenn der echte Durchbruch bis 1989 auf sich warten ließ.

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Ein vorgetäuschter Orgasmus machte sie berühmt

Ende der 90er brachte der Filmregisseur die kultige Liebeskomödie 'Harry und Sally' in die Kinos und warf damit die heikle Frage, ob platonische Freundschaften zwischen Männern und Frauen möglich sind, auf. Meg Ryan stellte damals die kesse Titelfigur Sally dar, die versucht, den Zyniker Harry – gespielt von – davon zu überzeugen, dass die beiden Geschlechter auch ohne Sex einander näher kommen können. Recht behielt sie nicht, doch Meg Ryan wurde trotzdem zur Weltberühmtheit – nicht zuletzt dank der Restaurantszene, in der sie lauthals einen Orgasmus vortäuscht. Anschließend wurde die Schauspielerin quasi zum Gesicht des Rom-Com-Genres. Mit als Co-Star drehte sie gleich zwei Hit-Romanzen: 1993 waren die beiden in 'Schlaflos in Seattle' zu sehen und 1998 folgte 'E-mail für Dich'. Auch in 'French Kiss' ging es 1995 gemeinsam mit romantisch für Meg zu, während sie 2001 für den Schmachtfilm 'Kate + Leopold' mit Frauenschwarm vor die Kamera treten durfte. Zwischendurch zeigte sich die einstige Leading Lady aber auch von ihrer ernsten Seite. In dem Drama 'When a Man Loves a Woman' spielte Meg Ryan zum Beispiel eine Alkoholikerin, deren Ehe zu zerbrechen droht, während sie 2000 in 'Lebenszeichen – Proof of Life' eine Frau darstellte, die um ihren gekidnappten Ehemann bangt. Beruflich wie auch privat ging es anschließend allerdings bergab für sie.

Das Leben imitiert die Kunst

Den US-Thriller drehte Meg an der Seite von , dem sie nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera näher kam. Die Affäre mit dem Hollywood-Raubein hatte jedoch ihre Folgen: Megs Seitensprung wurde publik. Die Klatschpresse führte darauf das Ende ihrer zehnjährigen Ehe mit zurück, dem Vater ihres Sohnes Jack Quaid. Andere Quellen geben Quaid die Schuld am Eheende, er soll unzählige Affären gehabt haben. Meg Ryan sagte der Zeitschrift "W" schließlich, "Gründe, warum und ich Schluß gemacht haben, haben nichts mit einer dritten Person zu tun. Und ich werde nie über das reden, was geschehen ist."

Das Eheende hielt die Schauspielerin aber nicht davon ab, ihre Familie zu erweitern. Anfang 2006 adoptierte sie ein chinesisches Mädchen, dem sie den Namen Daisy True gab.

'Botox' oder 'Auf einmal hassen alle Meg Ryan'

In den letzten Jahren stürzten sich die Medien wie die Aasgeier auf Botox-Gerüchte um Meg Ryan. Tatsächlich wirkten ihre Gesichtszüge bei manchen öffentlichen Auftritten unnatürlich starr und ihr "Joker-Lächeln" – nach dem Joker aus , wohlgemerkt – wurde auf Twitter auseinandergenommen. Einen besonders großen Aufschrei rief ihr Auftritt bei den "Tony Awards" im Juni 2016 hervor. Zwischen diesen Schreckensmomenten wird aber immer wieder auch die Rückkehr ihrer natürlichen Schönheit gefeiert und beschworen. Meg Ryan selbst weigert sich, eindeutige Auskunft zu geben und zeigt sich wenig interessiert an den Internetreaktionen auf ihre Auftritte: "Wir stecken fest in diesen Unterhaltungen über das Aussehen und Haarfarben – fünf Minuten lang ist es interessant und lustig, aber dann hört es auf, interessant zu sein. Ich beachte den Klatsch nicht großartig, ehrlich gesagt. Es gibt viel Hass in der heutigen Welt, es fällt so leicht, andere zu beurteilen. Stell Dir vor, ein Hater zu sein – wie dumm!" Das Internet und Teile der Presse führen ihre Filmpause darauf zurück, dass sie durch Botoxspritzen entstellt und feiner Mimik unfähig geworden sei. Sie selbst sieht das natürlich anders. "Ich weiß nicht, ich wollte einfach mal ein wenig mein Leben leben, und ich habe eine junge Tochter. Ich liebe es, Mutter zu sein. Seit ich mit 18 mit Seifenopern berühmt wurde, bin ich ein Promi. Ich musste einfach mal ein wenig Wirklichkeit erfahren." Ganz aufgegeben hat sie die Kamera dabei allerdings doch nicht. In ihrem Regie-Debüt 'Ithaca' verfilmte sie eine Kriegsgeschichte, die ihr sehr am Herzen lag. Zusammen mit ihrem altbekannten Co-Star Tom Hanks stand sie dabei auch vor der Kamera. Der Film wird als kunstvolle und warmherzige Interpretation des Romans nahe am Buch gelobt und war sicher nicht ihr letzter Film als Regisseurin.