Starporträt

Mark Zuckerberg

33 Jahre

Mark Zuckerberg ist jüngster Selfmade-Milliardär aller Zeiten. Wie er das geschafft hat? Er war einfach er selbst.

  • Geboren , White Plains, New York / USA
  • VornameMark Elliot
  • Name Zuckerberg
  • Grösse 1.71 m
  • Sternzeichen Stier
  • Partner Priscilla  Chan (verheiratet)
  • Kinder August  (*2017); Maxima  (* 2015)

Biografie von Mark Zuckerberg

Mark war schon immer ein Überflieger. In seinem Junior-Jahr an der Highschool gewann er Preise in Mathe, Astronomie, Physik und Altphilologie. Und er interessierte sich für Computer – ein klassischer Nerd. Ohne ahnen zu können wie weit Mark es bringen würde, förderte sein Vater ihn in seinen Interessen. Er brachte ihm Grundlagen des Programmierens bei und beschaffte ihm später einen Software-Programmierer als Privatlehrer. Dieser sah das riesige Potential in Mark und bezeichnete ihn als Wunderkind. Mark fand immer mehr Gefallen am Programmieren, besuchte sogar noch während seiner Schulzeit Informatikkurse am örtlichen College und begann, erste Spiele und Programme zu schreiben.

Auf nach Harvard

In seiner Collegebewerbung ein paar Jahre später schrieb er, dass er Französisch, Hebräisch, Latein und Altgriechisch schreiben und sprechen könne und Kapitän des Fechtteams sei. Immer noch ziemlich nerdig und das sollte sich auch nicht ändern. Harvard konnte nicht anders, als Mark aufzunehmen. Er begann Informatik und Psychologie, wahrscheinlich inspiriert von seiner Mutter, die Psychotherapeutin war, zu studieren.

Die ersten Versuche

Im zweiten Collegejahr ging seine erste Website "Facematch" online. Er nahm Fotos von Studenten aus den sogenannten Face Books, in denen Fotos und Namen aller Studenten aus den Wohnheimen waren, ließ zwei Fotos gegeneinander antreten, indem die User auswählten, wer von beiden hotter war. Am Ende ergab sich so ein Ranking der begehrtesten Studenten. Die Seite war so erfolgreich, hatte so viele Besucher, dass Harvard die Seite offline nahm, weil sie das komplette Netzwerk lahmlegte.

Der große Coup: Facebook

Nur kurze Zeit später machte sich Mark an eine neue Website und hatte sicher keine Ahnung, dass dies ihn zum Multimilliardär machen würde. Am 4. Februar 2004 ging Facebook online, aus Marks Zimmer im Studentenwohnheim. Zunächst war die Seite nur für Harvard-Studenten gedacht, bis er fand, dass es eine solche Plattform für die ganze Welt geben müsste… der Rest ist Geschichte. Eine Geschichte, der sich sogar Hollywood angenommen hat: Die Entstehung von Facebook wurde verfilmt und kam 2010 mit dem Titel "The Social Network" in die Kinos. Ob Nerd oder nicht – das kann Mark ziemlich egal sein, er freut sich über die Milliarden, die er gemacht hat. Sein persönliches Vermögen wird auf knapp 60 Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese unvorstellbare Summe scheint ihm genug zu sein: Seit 2013 erhält er als CEO, der 28 Prozent des Unternehmens hält, ein jährliches Gehalt von einem US-Dollar.

Herzlichen Glückwunsch!

Doch all das Geld schützt nicht vor Schicksalsschlägen. Mark und seine Frau Chan mussten in den vergangenen Jahren drei Fehlgeburten verkraften. Umso schöner dann der Post, der eine glücklich verlaufende Schwangerschaft von Chan verkündete, die Zuckerberg bei der Babyshower zeigten und die Meldung der Geburt selbst: Am 2. Dezember 2015 kam die kleine Maxima zur Welt. Und wurde von ihren Eltern ganz öffentlich bejubelt und ins Herz geschlossen. Kind Nummer zwei, Töchterchen August, die im August 2017 das Licht der Welt erblickte, machte das kleine Familienglück perfekt. Seit die Vaterfreuden genießt gibt sich der oft als kalt beschrieben Facebook-Chef ganz soft - und kündigte an, den Großteil seines Vermögens in den kommenden Jahrzehnten in eine Art Stiftung zu überführen, um das Leben für alle Kinder auf der Welt zu verbessern - damit seine Töchter in einer glücklicheren Welt aufwachsen können.

Das Saubermann-Image bröckelt

Doch mit den Jahren gerät das Netzwerk Facebook und somit auch sein Gründer Mark Zuckerberg immer mehr in die Kritik. Nicht nur, dass Facebook Hassreden, Gewalt und Cyber-Mobbing nicht in den Griff bekommt (bekommen will?) und sich seiner Verantwortung nicht stellt, auch die kritischen Stimmen in Sachen Monopolbildung werden seit der Übernahme des Fotodienstes Instagram und des Nachrichtendienstes Whatsapp immer lauter. Und auch Mark Zuckerberg, der sich gerne als Wohltäter inszeniert, macht Negativ-Schlagzeilen. So unter anderem, als er sich für etwa 100 Millionen Dollar ein 300 Hektar großes Grundstück auf der hawaiianischen Insel Kauai gönnte. So weit, so gut, doch Zuckerberg trieb es auf die Spitze. Sein Anwesen sowie den privaten Strandzugang sicherte der Milliardär mit einer zwei Meter hohen Mauer, ließ Verbotsschilder aufstellen, drohte mit Anwälten und ließ Wächter patrouillieren. Die Einwohner der Trauminsel können mit diesem Verhalten ganz und gar nichts anfangen, wird ihnen doch der Zugang zum Strand verwehrt und geschützte Tierarten bedroht. Ob sich Mark Zuckerberg in Zukunft vom Druck der Öffentlichkeit beeindruckt zeigt und zurückrudert, bleibt abzuwarten. Seinem schwerreichen Unternehmen schaden solcherlei Eskapaden jedenfalls allemal.