Starporträt

Mark Forster

Die große Musikkarriere kam nicht so richtig ins Rollen, bis Mark Forster auf Pilgerreise ging und prominente Unterstützung erhielt

Mark Forster

  • Geboren , Winnweiler / Deutschland
  • VornameMark
  • Name Cwiertnia
  • Jahre34
  • Grösse 1.7 m

Biografie von Mark Forster

Der musikalische Überflieger Mark Cwiertnia, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Mark Forster, wuchs im pfälzischen Winnweiler in der Nähe von Kaiserslautern als Sohn einer alleinerziehenden Mutter auf. Für Musik begeisterte sich der kleine Mark schon immer und verbrachte Stunden vor dem Radio, um auf den einen Song zu warten, den er auf Kassette aufnehmen wollte. In seinen Jugendjahren schloss er sich seiner ersten Band an, die den ironischen Bandnamen "Albern betitelte Band" trug. Doch auf den ganz großen musikalischen Erfolg musste der Pfälzer noch einige Jahre warten.

Mark Forster auf Pilgerreise

Lange sah es gar nicht so aus, als würde sich Mark Forster zutrauen, mit der Musik Geld verdienen zu können. Nach dem Abitur studierte er nämlich zuerst Jura ehe er feststellte, dass dies nicht das Richtige für ihn war. Um sich über seinen weiteren Lebensweg klar zu werden, machte er mit Mitte 20 eine lange Jakobsweg-Pilgerreise, die ihn gedanklich und persönlich durchaus weiterbrachte: "Man fängt an, über Dinge nachzudenken, von denen man nicht weiß, dass sie in einem stecken. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es wichtig ist, auch mal das Tempo rauszunehmen. Und nicht nur stur aufs Ziel zulaufen."

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Erste Erfolge mit prominenter Unterstützung

Wieder zurück in Deutschland und mit dem klaren Ziel vor Augen, Musik machen zu wollen, zieht Mark Forster von seiner Heimat in die Hauptstadt Berlin. Dort angekommen schlägt er sich zunächst mit dem Komponieren etlicher TV-Jingles durch. Doch einer dieser Jingles sollte den Weg für seine Musikkarriere ebnen. Forster schrieb die Titelmelodie für Kurt Krömers Sendung "Krömer – Die Internationale Show". Krömer sah das musikalische Talent in seinem Schützling und verpflichtete Mark als Klavier spielenden Sidekick bei seinen Auftritten.

Der lang ersehnte Plattendeal

So langsam machte sich Mark Forster einen Namen in der deutschen Musikszene und ergatterte 2010 einen Plattendeal beim Musikgiganten "Four Music". Zwei Jahre später erschienen seine erste Single "Auf dem Weg" sowie das dazugehörige Album "Karton". Den großen Durchbruch feierte er allerdings erst ein Jahr darauf dank einer Kollaboration mit Sido. Gemeinsam veröffentlichten sie den Song "Einer dieser Steine", stürmten die deutschen Top 10 und erreichten Goldstatus. Mit "Au Revoir" folgte eine weitere, äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sido, mit der Single "Flash mich" landete Mark Forster einen weiteren Hit. Seine beiden Nachfolgeralben "Bauch und Kopf" (2014) und "TAPE" (2016) etablierten den sympathischen Künstler endgültig in der deutschen Musiklandschaft. 2018 wurde er für sein Schaffen mit dem ECHO in der Kategorie Pop National geadelt.

Mark Forster im TV

Einem musikbegeisterten TV-Publikum wurde Mark Forster 2015 und 2016 dank seiner Funktion als Juror und Coach an der Seite von Lena Meyer-Landrut und Johannes Strate bzw. Sasha in der Sat.1-Castingshow "The Voice Kids" bekannt. Außerdem gewann er 2015 mit seiner Single "Bauch und Kopf" als Vertreter seines Bundeslandes Rheinland-Pfalz den von Stefan Raab ins Leben gerufenen "Bundesvision Song Contest". Und sogar die Fußballfans kamen auf ihre Kosten: Das ZDF kürte seine Single "Wir sind groß" zum EM-Song 2016 für die Übertragungen von der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich. Ein Jahr später nahm er an der vierten Staffel von "Sing meinen Song" teil. Auch in der Folgestaffel 2018 soll er wieder mit von der Partie sein. Dem Jakobsweg und Kurt Krömer sei Dank ist Mark Forster heute einer der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Musiker.