Starporträt

Maggie Smith

82 Jahre

Wer kann schon von sich behaupten, seit über 60 Jahren erfolgreich in seinem Beruf zu sein? Maggie Smith kann das eindeutig mit einem "Ich!" beantworten

  • Geboren , Ilford, England / Vereinigtes Königreich
  • VornameMargaret Natalie
  • Name Smith
  • Grösse 1.65 m
  • Sternzeichen Steinbock
  • Partner Beverley  Cross  (verh. 1975–1998); Robert  Stephens  (verh. 1967–1974)
  • Kinder Chris   (*1967); Toby   (*1969)

Biografie von Maggie Smith

Margaret Natalie Smith, besser bekannt als , ist eine der gefragtesten Bühnen- und Filmschauspielerinnen ihrer Generation. Seit über 60 Jahren steht sie auf Bühnen und vor der Kamera – und ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht.

Nicht hübsch genug?

Als Kind einer Sekretärin und eines Pathologen wuchs sie gemeinsam mit zwei älteren Brüdern, den Zwillingen Ian und Alistair im Norden Londons und später in Oxford auf. Schon mit 16 Jahren verließ Maggie die Schule, weil sie Schauspielerin werden wollte. Ihre Mutter glaubte nie an den Erfolg ihrer Tochter, da sie annahm, sie sei für den Beruf nicht hübsch genug. Doch ihre Tochter sollte ihr das Gegenteil beweisen. Nach einigen Jahren Laienschauspiel begann sie am Theater zu arbeiten – zunächst allerdings noch hinter der Bühne.

Erste Erfolge auf der Bühne

Als 18-jährige gab Maggie dann endlich ihr Schauspieldebüt auf der Bühne der "Oxford University Dramatic Society" und konnte rasch erste Erfolge feiern. Schon bald verschlug es die junge Aktrice nach New York, denn wie jede ihrer Schauspielkolleginnen träumte auch Maggie vom Broadway. Und tatsächlich! Sie schaffte es und stand nur vier Jahre nachdem sie das allererste Mal auf der Bühne stand zum ersten Mal auf eine Broadwaybühne.

Von der Bühne zum Film

Erstmals große Aufmerksamkeit in einem Film konnte Maggie 1963 dank des Melodrams "Hotel International" auf sich ziehen. Ihre Darbietung an der Seite von Stars wie und bescherte ihr eine Golden Globe-Nominierung als beste Nachwuchsdarstellerin. In den kommenden Jahren sollte sie zu einer der erfolgreichsten Schauspielerinnen ihrer Zeit avancieren. Sie gewann für ihre Darstellung einer idealistischen und unorthodoxen Lehrerin in "Die besten Jahre der Miß Jean Brodie" ihren ersten Oscar. Der zweite folgte nur neun Jahre später für die beste Nebenrolle in "Das verrückte California-Hotel".

Familienzeit

In der Zwischenzeit hatte sie ganz nebenbei noch zwei Söhne zur Welt gebracht, die heute ebenfalls als Schauspieler bekannt sind: Christopher Stephens bekannt unter dem Künstlernamen Chris Larkin (* 1967) und Toby Stephens (* 1969). Vater der beiden ist Schauspieler Robert Stephens, mit dem Maggie von 1967 bis 1975 verheiratet war. Noch im selben Jahr der Scheidung gab Maggie einem anderem Mann das Ja-Wort: Drehbuchautor Beverley Cross war der glückliche. Von 1975 bis zu seinem Tod 1998 waren die beiden glücklich verheiratet.  

Die "Harry Potter"-Ära

In den 90ern wurde der Ruf aus Hollywood immer lauter und Maggie war vermehrt in Mainstream-Produktionen zu sehen. Erfolgreiche Filme wie "Hook", "Sister Act – Eine himmlische Karriere", "Der geheime Garten", "Sister Act 2 – In göttlicher Mission" und "Der Club der Teufelinnen" erweiterten ihr Repertoire. Mit Beginn des neuen Jahrtausends wurde Maggie auch einem jüngeren Publikum bekannt: In sieben der acht " "-Verfilmungen mimte sie die strenge Lehrerin Minerva McGonagall. Sie wurde persönlich von der Autorin Joanne K. Rowling gebeten, diese Rolle zu übernehmen. Und da kann man natürlich nicht nein sagen.

Auch Erfolg im TV mit "Downton Abbey"

Ihren nächsten sehr großen Erfolg konnte Maggie mit der umjubelten britischen Fernsehserie "Downton Abbey" feiern. Für ihre Darstellung einer verwitweten Gräfin erhielt sie völlig zurecht einen Golden Globe und zwei Emmys. Über ihre letzte Golden Globe-Nominierung konnte sich Maggie 2016 freuen, als sie für ihren Film "The Lady in the Van" im Rennen um die begehrte Auszeichnung war. Zwar musste sie sich dieses Mal gegen Jennifer Lawrence geschlagen geben, aber die nächste Nominierung kommt bestimmt.