Starporträt

Léa Seydoux

"Bond"-Girl Léa Seydoux ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Die französische Schauspielerin pendelt zwischen Independent-Filmen und Hollywood-Blockbustern.

Léa Seydoux

  • Geboren , Paris
  • VornameLéa
  • Name Seydoux
  • Jahre34
  • Grösse 1.68 m
  • Partner André  Meyer (aktuell)
  • Kinder George  (*2017)

Biografie von Léa Seydoux

Léa Seydoux hat es als Kind geliebt, Menschen und Situationen ganz genau zu beobachten und zu analysieren und hat ihre Gedanken sogar zu Papier gebracht. Diese Beobachtungsgabe war die perfekte Vorbereitung für ihren späteren Beruf als Schauspielerin, denn die Französin schafft es, jede ihrer Rollen intensiv mit Leben zu füllen. Ob in Blockbustern wie "Mission: Impossible – Phantom Protokoll" oder in Historienfilmen wie "Leb wohl, meine Königin!" - Léa Seydoux kann einfach alles überzeugend spielen.

Preisgekrönte Schauspielerin

Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie für die Darstellung der lesbischen Kunststudentin Emma in Abdellatif Kechiches Film "Blau ist eine warme Farbe". Für den Film wurden sie und ihre Kollegin Adèle Exarchopoulos als erste Schauspielerinnen überhaupt mit einer Goldenen Palme beim Cannes Filmfestival ausgezeichnet. Normalerweise werden nur Regisseure mit dem wichtigsten Preis der Filmfestspiele ausgezeichnet.

Brad Pitt

Endlich kann er wieder lachen

Marion Cotillard und Brad Pitt
©Gala

Allerdings war der Preis sehr hoch, denn während der Dreharbeiten ging Léa Seydoux weit über ihre Grenzen hinaus - vor allem bei den intensiven Sex-Szenen: "Es ist natürlich sehr unangenehm und teilweise auch erniedrigend, wenn du Stunden nackt in einem Zimmer verbringst – umgeben von drei Kameraleuten. Ich habe mich manchmal wie eine Prostituierte gefühlt."

Schüchterner Star

Privat ist Léa eher schüchtern. Die Schauspielerei sieht sie als Ventil, um ihre Ängste immer wieder zu besiegen: "Ich mag es, mich zu überwinden. Nach diesem Gefühl bin ich richtig süchtig. Wenn ich eine Herausforderung gemeistert habe, dann fühle ich mich stark!"

Das Bond-Girl

Nach den Dreharbeiten zum 24. "James Bond"-Film "Spectre" wird ihr Selbstbewusstsein wohl besonders gestärkt sein: Als verführerisches "Bond"-Girl "Madeline" hatte sie nicht nur wieder einige brisante Nackt-Szenen, sondern musste, trotz Höhenangst, aus einer Höhe von acht Metern hinab springen und diverse Schusswaffen benutzen, obwohl sie den Umgang mit Waffen eigentlich nicht mag. Es wird spannend bleiben, welche extremen Rollen sich Léa Seydoux im Verlauf ihrer weiteren Karriere aussuchen wird. An interessanten Angeboten wird es der preisgekrönten Darstellerin wohl nicht mangeln.

Léa Seydoux liebt es privat unauffällig

Léa Seydoux genießt Auftritte auf dem roten Teppich, mag es, sich in Schale zu schmeißen und sich in glamourösen Kleidern zu zeigen. Privat hingegen findet man wenig Glamour im Leben der französischen Schauspielerin. Léa kleidet sich gern leger und verzichtet weitestgehend auf Make-up, was ihr den Vorteil eines normalen Lebens beschert, wie die Mimin in einem Interview verriet: "In meinen Filmen sehe ich immer anders aus. Ich mache auch nichts Besonderes, wenn ich im Alltag unterwegs bin – setze weder Hüte noch Brillen auf. Höchstens verzichte ich auf Make-up. Ich nehme nach wie vor die U-Bahn. Zugegeben, es ist schon mal passiert, dass Leute Selfies mit mir machen wollten, aber ich habe das ganz höflich abgelehnt und es war okay. In Frankreich flippen die Leute nicht so aus wie in Amerika." Aber wer weiß, ob Léa Seydoux nun mit wachsendem Erfolg in Hollywood nicht doch eines Tages über den großen Teich übersiedeln wird. 

Filme mit Léa Seydoux 

  • 2009: "Inglourious Basterds"
  • 2009: "Lourdes"
  • 2009: "Plein Sud – Auf dem Weg nach Süden" 
  • 2010: "Spurlos" 
  • 2010: "Robin Hood"
  • 2010: "Belle Épine"
  • 2011: "Midnight in Paris"
  • 2011: "Mission: Impossible – Phantom Protokoll" 
  • 2011: "Falsches Spiel" 
  • 2012: "Leb wohl, meine Königin!" 
  • 2012: "Winterdieb" 
  • 2013: "Blau ist eine warme Farbe" 
  • 2014: "Grand Budapest Hotel" 
  • 2014: "Die Schöne und das Biest" 
  • 2015: "Journal d'une femme de chambre"
  • 2015: "James Bond 007: Spectre"
  • 2015: "The Lobster"
  • 2016: "Einfach das Ende der Welt" 
  • 2018: "Zoe"

Social Media ist nicht ihre Welt

Wie auch in der realen Welt, verhält sich Léa im World Wide Web eher bedeckt. Während auf Twitter und Facebook nur Fanseiten existieren, hat sich Léa Seydoux zumindest einen Instagram-Account angeschafft. Doch auch hier gibt die Schauspielerin nicht den geringsten Einblick in ihr Privatleben. Kein Profilfoto, keine Urlaubsfotos am Strand. Nur ein Post steht einsam in ihrer gesamten Timeline: Es ist ein nüchternes und doch eindrucksstarkes Statement der "Time’s Up": "Time’s up on silence. Time’s up on waiting. Time’s up on tolerating discrimination, harassment and abuse." Dabei handelt es sich um eine Bewegung, die sich mit Menschen die Opfer sexueller Gewalt geworden sind solidarisiert. Die Bewegung wurde von berühmten Hollywood-Schauspielerinnen ins leben gerufen und besitzt mittlerweile einen millionenschweren Fond, der Opfern von sexueller Gewalt bei Rechtsangelegenheiten zugute kommen soll.