Starporträt

Kurt Russell

66 Jahre

Skandalfreie Liebe seit Jahrzehnten, beachtliche Hollywoodkarriere, tolle Kinder – Schauspieler Kurt Russell scheint durch und durch zufrieden zu sein

  • Geboren , Springfield, Massachusetts / USA
  • VornameKurt Vogel
  • Name Russell
  • Grösse 1.8 m
  • Sternzeichen Fische
  • Partner Season  Hubley 1979-1983; Goldie Hawn seit 1983
  • Kinder Boston  Russell (*1980); Wyatt  Russell (*1986)

Biografie von Kurt Russell

Der US-Schauspieler ist erfrischend sympathisch und herrlich bodenständig. Wenn ihm der Hollywood-Trubel zu viel wird, flieht er mit seiner Liebsten, Schauspielerin , mit der er seit Jahrzehnten skandalfrei und ohne Trauschein glücklich ist, von Los Angeles in die Hügel zu seiner Weinfarm. In den 80er Jahren stand das Traumpaar sogar für die beiden Filme "Swing Shift – Liebe auf Zeit" und "Overboard – Ein Goldfisch fällt ins Wasser" zusammen vor der Kamera, aber am liebsten genießen die beiden ihre Zweisamkeit fernab der Öffentlichkeit. Auf ihrer Weinfarm können sie abschalten, in der Abgeschiedenheit entspannen und die Ruhe, ein gutes Glas Wein und das Leben miteinander genießen. "Diese Augenblicke dort bedeuten für mich vollkommenes Glück", verriet der weinliebende Mime.

Eine Kindheit vor der Kamera

Auch die Schauspielerei sieht Kurt Russell deutlich gelassener als viele seiner berühmten Kollegen. "Das Schauspiel als Kunstform zu betrachten, ist lächerlich. Es ist keine große Kunst, einen Satz aufzusagen." Für ihn ist Schauspieler sein einfach nur ein Beruf, auf den Zirkus drum herum kann er gerne verzichten. Diese entspannte Einstellung kommt nicht von ungefähr. Kurt Russell ist nämlich im Showgeschäft großgeworden und stand schon als Kind vor der Kamera. Als 12-jähriger feiert er sein Kinodebüt "Ob blond, ob braun" an der Seite von niemand geringerem als . Sein wachsender Status als Kinderstar bringt ihm einen lukrativen Zehnjahres-Vertrag mit der "Walt Disney Company" ein.

Große Liebe: Baseball

Doch Anfang der 70er Jahre schien es gar nicht mehr so, als wolle Kurt Russell tatsächlich Schauspieler bleiben. Stattdessen fokussierte er sich auf eine Karriere als Baseballspieler, die tatsächlich einen vielversprechenden Verlauf nahm. Dann 1973 die Schreckensnachricht: Wegen einer schwerwiegenden Schulterverletzung musste er seinen heißgeliebten Sport an den Nagel hängen.

Die Schauspielerei als Notlösung

Nun gut, also doch zurück zur Schauspielerei. Was für viele der allergrößte Traum ist, scheint für Kurt Russell nur ein Plan B, doch immerhin ein sehr guter Plan B. Er schafft den Sprung vom Kinderstar zum ernstzunehmenden Darsteller 1981 mit seiner Rolle des Sträflings und Ex-Elite Soldaten Snake Plissken im Science-Fiction-Film "Die Klapperschlange", sowie dem Streifen "Silkwood" von 1983. Nach einer kurzen Karriereflaute kann mit Blockbustern wie "Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen", "Tombstone" und "Stargate" an seine alten Erfolge anknüpfen. Auch im neuen Jahrtausend läuft es rund für den vielbeschäftigten Schauspieler. Er steht unter der Regie von für den Katastrophenfilm "Poseidon" vor der Kamera, wird von zunächst für "Death Proof – Todsicher", anschließend auch für "The Hateful Eight" engagiert und stieß als Mr. Nobody zum Cast von "Fast & Furious 7". Die aktuellsten Filme seiner Filmografie, die beweisen, dass sich Kurt Russell in so ziemlich jedem Genre zu Hause fühlt, sind der Western "Bone Tomahawk" (2015) und die Comicverfilmung von Marvel "Guardians of the Galaxy Vol. 2" (2017), für den er in die Rolle von Ego, dem Vater von Hauptfigur aka Star-Lord ( ) schlüpft.