Starporträt

Kristin Davis

Kristin Davis ist bekannt als die unschuldige Charlotte aus "Sex and the City". Doch noch wenige Jahre zuvor ärgerte sie die Zuschauer als verlogenes Biest.

Kristin Davis

  • Geboren , Boulder, Colorado, USA
  • VornameKristin Landen
  • Name Davis
  • Jahre53
  • Grösse 1.68 m
  • Partner Aaron Sorkin (2012-2015); Russell  James  (2009 - 2010); Rick  Fox ( 2007 - 2008); Damian Lewis ( 2003-2004); Alec Baldwin (2001)
  • Kinder Gemma Rose  (* 2011)

Biografie von Kristin Davis

Charlotte aus "Sex and the City" könnte man durchaus als Prototyp einer Romantikerin beschreiben: verträumt, immer auf der hoffnungsvollen Suche nach Mr. Right und manchmal ein wenig naiv. Die Schauspielerin verkörpert die Rolle so überzeugend, dass man nur überrascht werden kann, wenn man die emanzipierte Amerikanerin kennenlernt.

Von Feminismus und den jungen, wilden Jahren

Schon als Kind unterschied sich Kristin sehr von einem verträumten Püppchen. Ihr Kindheits-Idol war die herausragende Frauenrechtlerin Gloria Steinem. Ziemlich ungewöhnlich für ein Kind, aber bei ihrem Elternhaus doch nicht so unerwartet. Die Mutter und der Stiefvater achteten sehr darauf, dass Kristin kulturell und intellektuell gefördert wurde. So traf man sich in einer Gruppe Gleichgesinnter einmal im Monat und hörte klassische Live-Musik. Ihre Mutter war es auch, die es ihr bewusst machte, wie wichtig es ist, die bereits erreichten Ziele von Feministinnen anzuerkennen und diese weiterzuführen. Deswegen ließ sie Kristin auch nicht ganz klassisch in Weiß auf einem Ball debütieren. Das fand die jugendliche Kristin Davis schon ein bisschen traurig, aber an den Motiven der Mutter zweifelte sie nicht. Ein wenig Rebellion muss aber dennoch sein. Kristin rebellierte, indem sie trank. Heute sagt sie, dass sie ein Alkoholproblem hatte. Noch kein Promi-Problem: Zu der Zeit, in der Kristin öfter mal ein Glas zu viel trank, war sie nicht einmal erfolgreich im Showgeschäft. Sie leitete mit einem Freund ein Yoga-Studio und arbeitete gelegentlich als Kellnerin. Der Alkohol, so Kristin, habe sie befreit. "Ich war sehr schüchtern und wusste nicht wie ich aus mir raus kommen konnte. Ich wollte mich ausdrücken und mich frei fühlen." Von Natur aus sei sie nicht dieser Typ Mensch, also "brauchte" sie den Alkohol. Mit 22 Jahren ging sie ihr Problem an und schwor dem Alkohol ab. Seitdem rührt die Schauspielerin keinen Tropfen mehr an.

Vom unbeliebten Biest zur zuckersüßen Charlotte

Bekannt wurde sie als Seriendarstellerin, vor ihrem Erfolg mit "Sex and the City" gab sie das bösartige Biest in "Melrose Place". Dort spielte Kristin die gemeine Brooke äußerst überzeugend. So überzeugend, dass die Produzenten sie schließlich aus dem Drehbuch schrieben - zu sehr hassten die Zuschauer die Figur. Die Gefahr bestand bei der süßen Charlotte aus "SATC" jedenfalls nie. Nachdem Kristin dann 2009 in der Romantikkomödie "All Inclusive" an der Seite von und gespielt hat, gab sie im März 2014 ihr Debüt auf der Bühne des West End Theaters in London: Sie spielte Beth Gallagher in "Eine verhängnisvolle Affäre". Dabei wäre ein anderes Projekt ihr wohl noch lieber: Zum viel spekulierten dritten Teil der "Sex and the City"-Filme sagte sie: "Ich denke, wir würden es alle gerne wieder machen. Wir wollen es tun!" Es wäre doch auch zu schön, wenn Kristin noch einmal in die Rolle der Charlotte schlüpfen würde. Der ähnelt Kristin nämlich in einer Hinsicht doch: Ihre Eltern mussten ihr bei einer besonders delikaten Folge von "SATC" versprechen, ihr nicht zu erzählen, falls sie sie ansehen würden. Da schämte sich das gute amerikanische Mädchen in ihr.

Das überraschende Ende einer Ära

Doch zur großen Enttäuschung aller Fans wird es keinen dritten Kinofilm von "Sex and the City" geben, wie im Herbst 2017 bekannt wurde. Zwar ist das Drehbuch schon geschrieben, doch auf die große Leinwand wird es die Fortsetzung um die New Yorker Frauen , , und nicht schaffen. "Es ist vorbei... wir werden es nicht machen", verkündete die traurige Nachricht. Besonders Kristin Davis zeigte sich betroffen von den Neuigkeiten und kommentierte auf Instagram: "Ich wünschte, wir hätten das letzte Kapitel zu unseren eigenen Bedingungen machen können, um die Geschichte unserer Charaktere zu vervollständigen. Ich bin unglaublich glücklich, Charlotte durch all ihre Höhen und Tiefen hinweg gespielt zu haben".

Kristin Davis: Ihre besten Filme und Serien

  • 1992 - 1999: Melrose Place
  • 1998 - 2004: Sex and the City
  • 2000: Road Trip in die Hölle
  • 2006: Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt
  • 2006: Blendende Weihnachten
  • 2008: Sex and the City - Der Film
  • 2009: All Inclusive
  • 2010: Sex and the City 2
  • 2012: Die Reise zur geheimnisvollen Insel
  • 2014: Bad Teacher
  • 2016: A Heavenly Christmas