Starporträt

Katherine Waterston

Die Schauspielerei wurde Katherine Waterston in die Wiege gelegt, doch das allein reicht nicht. Fleißig und mit viel Talent kämpfte sie sich nach oben

Katherine Waterston

  • Geboren , London, England / Vereinigtes Königreich
  • VornameKatherine Boyer
  • Name Waterston
  • Jahre38
  • Grösse 1.8 m

Biografie von Katherine Waterston

Katherines Mutter Lynn Louisa, ein ehemaliges Model, und ihr Vater, der Oscar-nominierte Schauspieler Sam Waterston, legten ihrer Tochter Schönheit und Talent in die Wiege. Keine Frage, diese unschlagbare Kombination gehört einfach vor die Kamera!

Katherine Waterston stammt aus einer Schauspielerfamilie

Bei den Genen ist es kein Wunder, dass auch Katherines Schwester Elisabeth und ihr Halbbruder James ebenfalls Schauspieler wurden, ihr Bruder Graham arbeitet als Regisseur. Scheint, als würde die komplette Familie Waterston im Filmbusiness arbeiten. Doch ein guter Name allein reicht natürlich nicht aus, um als Schauspieler ernst genommen zu werden. Das wusste auch Katherine und ließ sich deshalb an der renommierten Tisch School of Arts an der New York University ausbilden.

Kinodebüt mit George Clooney

Mit ihrem Abschluss in der Tasche ging , wie es sich für Schauspiel-Neulinge gehört, erst mal ans Theater. Nach einigen Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wagte sie sich dann auch vor die Kamera. Und hatte Glück: Ihr Kinodebüt durfte sie an der Seite von Hollywood-Beau im Thriller " " geben.

Schritt für Schritt auf der Karriereleiter

Nach weiteren erfolgreichen Filmen wie "Taking Woodstock", "The Factory" und "The Disappearance of Eleanor Rigby: Her" landete Katherine Waterston mit der Krimikomödie "Inherent Vice – Natürliche Mängel" einen Hit. Für ihre schauspielerische Leistung an der Seite von den Hollywoodgrößen , , und erntete sie viel Applaus und konnte sich über eine Nominierung als beste Nebendarstellerin bei den Satellite Awards freuen. Katherines nächster großer Erfolg war das Biopic "Steve Jobs".

Und dann kam "Phantastische Tierwesen"

Doch das war alles noch nichts im Vergleich zu ihrem kommenden Projekt: Die Rolle der Hexe Porpentina "Tina" Goldstein im mit Spannung erwarteten "Harry Potter"-Spin-off "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind". Dabei hatte sie gar nicht damit gerechnet, diese Rolle zu bekommen. Der Film sei nicht ihre Gehaltsklasse, dachte sie.

Zum Casting ging Katherine Waterston dennoch, aber auch das lief nicht so ganz nach ihren Vorstellungen. Der Castingdirektor hatte zuvor eine Menge Kuchen gegessen und litt unter heftigen Magenschmerzen. Während Katherine vorsprach, hatte sie nicht das Gefühl, dass er ihr überhaupt zuhörte. Doch dann bekam sie die bisher größte Rolle ihrer noch jungen Karriere.

Den Namen Katherine Waterston sollte man sich also in jedem Fall schon mal gut merken - könnte gut sein, dass sie eine der ganz Großen wird. Neuste Projekte wie "Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen", "Alien: Covenant", "Logan Lucky", "The Current War" und "State Like Sleep" lassen jedenfalls darauf schließen. 

Katherine Waterston lässt ihre Zweifel hinter sich

Doch mit größeren Rollen und wachsendem Ruhm wuchs auch der Zweifel in Katherine Waterston: "Natürlich ist es spannend, etwas zu tun, was man noch nie gemacht hat. Nicht zu wissen, ob man einer Herausforderung gewachsen ist, kann beflügeln. Wenn ich im Vorfeld weiß, dass ich etwas kann, wird es womöglich schnell langweilig. Aber ich habe schon darüber nachgedacht, was wohl passieren würde mit meiner Privatsphäre. Denn natürlich war mir klar, dass ich plötzlich Filme drehte, die ein großes Publikum finden würden. Je prominenter man ist, desto härter muss man arbeiten, um das Publikum zu überzeugen. Und ich wusste nicht, ob ich dazu bereit war, noch härter zu arbeiten. Letztlich waren die Herausforderungen aber viel reizvoller als jegliche Skepsis". Na, da haben wir ja Glück gehabt, dass Katherine Waterston ihre Zweifel hinter sich gelassen und sich auf das Abenteuer Blockbuster eingelassen hat.