Starporträt

Jon Cryer

Zwölf Jahre lang spielte Jon Cryer den Serien-Trottel in "Two and a Half Men". Aber auch seine offenherzige und humorvolle Art macht ihn zum Star.

Jon Cryer

  • Geboren , New York City, New York / USA
  • VornameJonathan Niven
  • Name Cryer
  • Jahre55
  • Grösse 1.75 m
  • Partner Lisa Joyner (verheiratet seit 2007); Sarah Trigger (geschieden)
  • Kinder Charlie Austin  (*2000); Daisy  (*2009)

Biografie von Jon Cryer

Er wurde als tollpatschiger Alan Harper aus "Two and a Half Men" bekannt und verdiente als solcher eine Top-Gage. In die Schauspielerei verschlug es Jon Cryer aber schon viel früher. Bereits im Alter von zwölf Jahren stand für ihn fest, dass er seinen Eltern David und Gretchen Cryer - zwei Broadway-Schauspielern - ins Showbiz folgen und Filme drehen würde. Sein Traum sollte wahr werden: Sein Filmdebüt gab der gebürtige New Yorker 1984 mit der Komödie "Eine starke Nummer".

Von Komödie zu Komödie

Jon Cryer scheint wie fürs Comedy-Genre gemacht. Nachdem er mit "Eine starke Nummer" sein erstes größeres Publikum zum Schmunzeln bringen konnte, trat er in einer Reihe weiterer Komödien auf, darunter in John Hughes' "Pretty in Pink" (1986). In der Rolle des "Duckie" Dale gewann er an Bekanntheit, bevor er 1991 das erste Mal mit Charlie Sheen vor die Kamera trat. Das komödiantische Duo drehte damals den Slapstick-Streifen "Hot Shots! – Die Mutter aller Filme", hatte allerdings noch keine Ahnung, dass ihr größter gemeinsamer Erfolg noch vor ihnen lag.

Look-o-Mat

Demi Moore: Früher und heute

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©Gala

Durchbruch mit "Two and a Half Men"

Von 2003 bis 2015 spielte Jon Cryer seine wohl bekannteste Rolle: Die des verklemmten Chiropraktikers Alan, der nach seiner Scheidung gemeinsam mit seinem Sohn Jake zu seinem hedonistischen Bruder Charlie (gespielt von Charlie Sheen) zieht. Während Charlie eine Dame nach der anderen verführt, hat Alan nur wenig Glück bei den Frauen - beim Publikum kam er hingegen gut an, weshalb Jon dem Part über zehn Jahre treu blieb. Seine Arbeit an der Serie brachte ihm zudem einen Emmy-Sieg und drei Emmy-Nominierungen ein, sowie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Charlie Sheen nahm derweil Anfang 2011 - auf medienwirksame Weise - Abschied von "Two and a Half Men": Nach einem heftigen Streit mit dem Schöpfer der Sitcom, Chuck Lorre, wurde der Serienstar unehrenhaft entlassen und durch Ashton Kutcher ersetzt. Vier Jahre lang trat dieser als kindischer Milliardär Walden Schmidt neben Jon Cryer auf.

Jon Cryer als Bösewicht

Für Sitcoms und Komödien scheint Cryer wie gemacht zu sein, doch er kann auch ganz anders. 2019 übernimmt er in der Serie "Supergirl" den Part von Lex Luthor, einem der wohl legendärsten Schurken in der Film- und Comicwelt. Dafür hat er auch einen triftigen Grund, wie er "Entertainment Weekly" einmal verriet: Als er 1987 in "Superman IV – Die Welt am Abgrund" den Neffen Luthors spielte, wurde der damals 22-Jährige in dem ohnehin mäßig erfolgreichen Streifen nicht wirklich gefeiert. "Wissen Sie, darum habe ich gedacht, dass dies meine Chance ist, es richtig zu machen."

"Alle dachten, ich sei schwul"

Der Schauspieler ist zwar seit 2007 in zweiter Ehe mit der Fernsehmoderatorin Lisa Joyner verheiratet, wird aber trotzdem immer noch regelmäßig für schwul gehalten - und das schon seit Schulzeiten! Verantwortlich macht Jon dafür sein "enzyklopädisches Wissen von Musicalliedern", wie er einst im Interview mit "HuffPost Live" verriet. "Ich nehme an all den stereotypischen Sachen, von denen jeder denkt, dass sie auf die Schwulen-Community zutreffen, teil - außer schwulem Sex", grinste er damals und betonte zudem, dass er bisher noch von keinem Mann angebaggert worden sei.

Stattdessen knüpfte Jon Cryer zunächst zarte Bande mit der Schauspielerin Sarah Trigger, mit der er von 1999 bis 2004 verheiratet war. Die Ehe ging den Bach hinunter, was blieb, war ihr im Jahr 2000 geborener Sohn Charlie Austin. Gemeinsam mit seiner zweiten Frau Lisa adoptierte er 2009 dann noch eine Tochter, Daisy.