Starporträt

Jim Parsons

Jim Parsons ist dank der Comedy-Serie "The Big Bang Theory" international bekannt - das Nerdpublikum liebte Ober-Nerd Sheldon Cooper

Jim Parsons

  • Geboren , Houston, Texas / USA
  • VornameJames Joseph
  • Name Parsons
  • Jahre46
  • Grösse 1.86 m
  • Partner Todd Spiewak (verheiratet seit 2017)

Biografie von Jim Parsons

Als er den Durchbruch mit "The Big Bang Theory" feierte, hatte Jim Parsons schon jahrelang als Schauspieler gearbeitet und immer nur kleinere Rollen in Filmen wie "Garden State" oder der Serie "Für alle Fälle Amy" bekommen. Doch seine Darstellung von Physiker Dr. Sheldon Cooper machte ihn schlagartig auf der ganzen Welt bekannt. "'The Big Bang Theory' hat meine Leben völlig verändert", erzählte er einmal. "Um es frei heraus zu sagen, ich musste jetzt ein paar Jahre keine Schecks von der Arbeitslosenhilfe mehr einlösen, und das ist wirklich nett."

Zuletzt verdient Jim über eine Million Dollar pro Folge und war mit einem jährlichen Gehalt von 29 Millionen Dollar 2015 der bestbezahlte Fernsehschauspieler überhaupt.

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Erfolg mit "The Big Bang Theory"

Erst relativ spät gelang ihm dieser Durchbruch: Er war 33, als er seine Paraderolle ergatterte. Insgesamt zwölf Jahre spielt an der Seite von Kaley Cuoco und Johnny Galecki in "The Big Bang Theory" und konnte in dieser Zeit zahlreiche Preise abräumen. Er gewann vier Emmys für seine Darstellung des Hochbegabten Sheldon Cooper, 2011 wurde er sogar mit einem Golden Globe geehrt. Die Comedy-Serie wurde in über 50 Ländern ausgestrahlt, zählt in Deutschland sogar zu den meistgesehenen Fernsehserien und lieferte auch in Amerika Traumquoten.

Dank dieses Erfolges öffneten sich für den Schauspieler Türen in Hollywood, die ihm vorher verschlossen waren. So konnte er beispielsweise in dem TV-Film "The Normal Heart" von "Glee"-Erfinder Ryan Murphy eine ganz andere Seite von sich zeigen und wurde dafür prompt ebenfalls für einen Emmy nominiert. Eine besondere Ehre wurde ihm dann im März 2015 zuteil: An der Seite seiner "Big Bang"-Kollegen und seinem langjährigen Partner Todd Spiewak nahm er einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" in Empfang. 

Jim Parsons leidet unter Lampenfieber

Doch trotz der immensen Erfolge, die Jim Parsons mit "The Big Bang Theory" feierte, leidet er noch immer unter extremem Lampenfieber. Zwar war er der Star der Sitcom, doch unter allen Schauspielern im Cast war er immer am nervösesten. Schon am Abend vor den Drehtagen verfiel er in Panik und hatte Angst, seinen Text zu vergessen. Besonders die schwierigen Fachbegriffe machten ihm Sorgen, immerhin hat er selbst keine Ahnung von Physik.

Was nun, Sheldon?

Alles hat mal ein Ende, so auch "The Big Bang Theory". 2019 läuft die letzte Staffel der Erfolgsserie. Parsons sagte einmal über ein mögliches Ende der Serie: "Ich denke, ich werde diese Show beenden, bevor ich 50 bin. Oh Gott! Das will doch keiner sehen – Sheldon mit einer Gehhilfe. Wenn Gott will, habe ich noch ein langes Leben nach dieser Show und das macht die Zukunft wirklich sehr aufregend". Die 50 hat er zum Serienende noch lange nicht erreicht und tatsächlich scheint die Zukunft Aufregendes bereit zu halten: In der Netflix-Verfilmung des Broadway-Stücks "Boys in the Band" spielt er einen gottesfürchtigen Katholiken.

Privates Glück

Privat hat Jim schon lange, genauer gesagt seit 2002, mit Todd Spiewak sein Glück gefunden. Als homosexuell geoutet hatte sich der Schauspieler aber erst zehn Jahre später in einem Profil der "New York Times". Bei den Emmy-Awards 2013 bedankte er sich bei seinem "Lieblingsmenschen auf dem Planeten, Todd Spiewak". 2017 haben beide geheiratet.

An und für sich versucht Parsons aber, die Beziehung zu seinem Partner größtenteils aus der Öffentlichkeit rauszuhalten und äußert sich nur selten dazu. "Ich habe die Beziehung mit Todd nie als einen Akt von Aktivismus gesehen. Ganz einfach ist sie ein Akt der Liebe, Kaffee am Morgen, auf Arbeit gehen, die Klamotten waschen, die Hunde Gassi führen – ein normales Leben, langweilige Liebe", beschrieb er einmal aber doch.

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