Starporträt

Jeff Bezos

Jeff Bezos ist einer der größten Unternehmer weltweit – und Amazon dabei nur sein erster Streich, denn Bezos hat noch einige Karten in der Hinterhand

Jeff Bezos

  • Geboren , Albuquerque, New Mexico / Vereinigte Staaten
  • VornameJeffrey Preston
  • Name Bezos
  • Jahre55
  • Grösse 1.72 m
  • Partner Lauren Sánchez (aktuell); MacKenzie Bezos (getrennt)
  • Kinder 1 Tochter; 3 Söhne

Biografie von Jeff Bezos

Jeff Bezos hat die Kontrolle, nicht nur über den Online-Händler Amazon, sondern auch einige andere Unternehmen – und ist damit mehr als erfolgreich. Denn der Milliardär ist ein Genie, wie er im Buche steht.

Ein cleveres Köpfchen

Schon als Kind tüftelte Bezos gerne, nahm als Kleinkind sein Kinderbett auseinander und interessierte sich auch in der Schule besonders für wissenschaftliche und technologische Fächer. Während der High-School-Zeit in Miami, wo sich die Familie nach Jeffs Grundschulzeit nieder ließ, besuchte er Kurse an der University of Florida und tüftelte an eigenen kleinen Erfindungen, wie einem elektrischen Alarm, der seine Geschwister von seinem Zimmer fernhalten sollte. Als ein wahrer Überflieger auf der High-School setzte Bezos seinen Erfolgsweg natürlich auch nach dem Abschluss fort. Er studierte Informatik und elektrische Energietechnik an der renommierten Princeton University und schloss sein Studium mit nicht einem sondern gleich zwei Bachelors und, natürlich, Auszeichnung ab. Einer erfolgreichen Karriere stand also nichts mehr im Wege.

Der Durchbruch als Unternehmer

Von dem Ausmaß, das diese annehmen sollte, konnte aber wohl Bezos selbst nur träumen. Zwar arbeitete er bereits direkt nach der Uni für verschiedene begehrte Firmen, verließ 1994 aber schließlich seinen sicheren Job, als er ahnte, wie erfolgreich diese Erfindung namens "Internet" werden konnte. Auf einer Autofahrt von New York nach Seattle entwickelte Bezos, so ganz nebenbei, den Businessplan für Amazon und startete das Unternehmen schließlich in seiner Garage. Der Unternehmer war zur richtigen Zeit mit der richtigen Idee am richtigen Ort – und scheffelte als Amazon-Gründer später Milliarden.

Doch das war Jeff natürlich nicht genug: Als die Welt ihm zu klein wurde, beschloss er, auch noch das All zu erobern. Bereits 2000 gründete Bezos das Start-Up "Blue Origin", das sich mit möglichen Reisen ins All und der Entwicklung von Hotels oder Vergnügungsparks auf anderen Planeten befassen sollte. Bis die ersten Touristen wirklich in den Weltraum geschossen werden, könnte es zwar noch ein bisschen dauern, doch Jeff Bezos Message ist angekommen: Die Erde ist ihm einfach nicht genug!

Eine dennoch irdische Investition tätigte der Unternehmer 2013: Für schlappe 250 Millionen US-Dollar kaufte er die Tageszeitung "The Washington Post".

Teure Scheidung

Jeff Bezos bewies schon früh, dass er einen guten Riecher für Geschäftsideen hat – bereits 1998 investierte er in Google – und das zahlt sich heute aus: Sein Net Worth soll über 130 Milliarden US-Dollar betragen.

Geld, über das sich inzwischen sicher auch seine Ex-Frau MacKenzie freut. Die beiden lernten sich bereits Anfang der 90er Jahre kennen, als sie noch für ihn arbeitete. 1993 wurde geheiratet, heute hat das Paar vier Kinder. Anfang 2019 gab das Paar via Twitter seiner Trennung bekannt und das wird ganz sicher eine der teuersten Scheidungen aller Zeiten. Wie viel Bezos an seine Ex abdrücken muss, steht noch offen. Aber der Amazon-Gründer ist nicht gerade bekannt für seine Großzügigkeit. Gemeinnützige Organisationen unterstützt er kaum: Zwar spendete er hin und wieder größere Summen, gilt im Vergleich zu seinen Milliardärs-Kollegen aber als alles andere als großzügig. Erfolg macht in Jeff Bezos Fall also nicht nur erfinderisch, sondern leider auch geizig. Bleibt also abzuwarten, welche Summe sich seine Ex-Frau erkämpfen muss.

Kämpferisch zeigte sich auch Jeff Bezos als er sich im Februar 2019 gegen einen Erpressungsversuch zur Wehr setzte. Angeblich hatte ihm die Zeitschrift "National Enquirer" gedroht, intime Privatfotos zu veröffentlichen, wenn er nicht die Untersuchungen einstelle, wie private Textnachrichten von ihm und einer außerehelichen Affäre Lauren Sánchez an die Zeitschrift gelangt sind. Ganz schön was los im Hause Bezos – wir sind gespannt, wie es für den Multimilliardär weitergehen wird.