Starporträt

Jay Z

Jay Z ist nicht nur ein Künstler, sondern auch Talentförderer, Besitzer eines Modelabels, Multimillionär und verheiratet mit Beyoncé Knowles

Jay Z

  • Geboren , Brooklyn, New York / USA
  • VornameShawn Corey
  • Name Carter
  • Jahre48
  • Grösse 1.87 m
  • Partner Beyoncé Knowles (2002, verheiratet seit 2008); Aaliyah  (2000); Lil' Kim (2000); Rosario Dawson (1997-2000)
  • Kinder Blue Ivy  (*2012); Zwillinge Rumi und Sir  (*2017)

Biografie von Jay Z

Wenn jemand die Bezeichnung Rap-Mogul verdient hat, ist das ohne Zweifel : der Mann, dessen "Blueprint"-Alben in den USA mit sechsmal Platin ausgezeichnet wurden, der uns bescherte, der seit 2008 mit Superstar verheiratet ist. Seine 2009 gegründete Plattenfirma Roc Nation hat außer Rihanna Künstler wie , Beyoncé, und unter Vertrag. Labelgründer mit Roccawears. Achtzehnfacher Grammy-Gewinner. Außerdem Teilhaber des Basketball-Teams "New Jersey Nets", das 2014 vom "Forbes Magazine" auf einen Wert von 520 Millionen Dollar geschätzt wurde. Jay Z sagt:

"Ich will immer der Beste sein, in dem, was ich gerade mache. Ich stecke da aber auch eine Menge rein, von meinem Leben."

 

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Schaut man Jay Z zu, wie er bei Late-Night-Talker Letterman ein Interview bestreitet, entdeckt man komödiantische Züge an ihm. So sagte er über seinen Vornamen Shawn zu Letterman: "Ja, meine Mutter nannte mich Shawn." Dann fügte er trocken hinzu: "Ich denke, das war wohl ihr Recht als Mutter." Vielleicht wird seine Tochter Blue Ivy einmal eine ähnliche Geschichte erzählen. In einem anderen Interview antwortete er auf die Frage, was seinen Erfolg ausmache, Folgendes: "Ich bin erfolgreich, weil ich ich bin." Und klotzte: "Shakespeare schrieb Reime, ich schreibe Reime. Warum sollte man sich nicht mit den Besten vergleichen?"

Seine Karriere hatte keine 99 Problems – zumindest in den USA

In den USA längst erfolgreich nahm man in Deutschland erstmals 1998 Notiz von Jay Z, mit seinem Song "Hard Knock Life", der im Refrain einen markanten Kinderchor hatte. Danach folgte 2001 das erste "Blueprint"-Album, es kletterte auf Platz 55 der Charts. "The Blueprint 3" erreichte 2009 Platz 22. Zusammen mit Kanye West schaffte er es dann 2011 mit dem Album "Watch the Throne" auf Platz 2 der deutschen Album-Charts. Das ist aber kein Vergleich zu seiner Karriere in Amerika: Jay Z ist der Künstler mit den meisten Nummer-1-Alben in den USA. Zwischen 1998 und 2013 gewann dort jedes seiner Alben Platin. Aber er ist vor allem auch ein großer Nachwuchs-Förderer: "Ich bin sehr an jungen Talenten interessiert. Ich kann die Künstler in fünf Jahren dahin bringen, wozu ich 15 gebraucht habe."

"Jemand, der nicht mit der Zeit geht, interessiert mich nicht"

Ja, Jay Z ist ein Arbeitstier. Er ist ein unermüdlicher Kollaborateur, viele seiner Grammys verdankt er Zusammenarbeiten: Beyoncé, Linkin Park, Rihanna, Alicia Keys und Justin Timberlake waren dabei seine Partner. Über seine Arbeit als Musiker sagte er einmal, dass er immer offen für und neugierig auf andere Einflüsse sei. Außerdem geht er mit der Zeit, ist beispielsweise begeistert über Online-Musikkäufe. "Früher hat man die CDs verschickt und auf die Verkaufszahlen gewartet. Heute muss man nicht auf die Zahlen warten, man bekommt direktes Feedback. Das musste so kommen und ist gut so." Doch auch die Musikverkäufe im Onlinegeschäft gehen natürlich nicht vonstatten ohne die Kontrolle des cleveren, aber auch rigorosen Geschäftsmannes. Dem schwedischen Streaming-Dienst Spotify hat Jay Z seine Musik bereits entzogen, seit April 2017 sind seine Alben ebenso nicht mehr bei Apple Music verfügbar. Wieso? Ganz einfach: Jay Z ist Gründer und Mitbesitzer der Streaming-Plattform Tidal, die mit über 3 Millionen Abonnenten zwar recht erfolgreich läuft, aber mit den Großen der Branche nicht mithalten kann. Da liegt es nur nahe, dem eigenen Musikdienst eine gewisse Exklusivität zu verleihen, indem Jay Z-Musik eben nur noch dort verfügbar ist. Die einen mögen das ungerecht finden, die anderen sehen das möglicherweise als klugen Schachzug im hart umkämpften Wettbewerb. Wie auch immer, Jay Z weiß jedenfalls, sich zu vermarkten und den größtmöglichen Gewinn rauszuholen – mit Erfolg.

Eine harte Kindheit in New York

Aber trotz seines Erfolges und seines Geschicks, sich selbst und andere Künstler gut zu vermarkten, scheint der Star auf dem Teppich geblieben: "Ich lebe immer noch in meiner alten Gegend in New York. Ich gehe ganz normal raus, geh in den Supermarkt, oder so. In New York sind meine Wurzeln." Jay Z wuchs in New York als Einzelkind auf. Er erzählt gerne, dass er früher sein Geld mit Drogendealen verdienen musste. Sein Einstieg in das Musikgeschäft mit 26 Jahren mutet spät an, aber Jay Z sieht darin einen Vorteil: "Ich war schon ein Mann und wusste, wer ich bin. Ich musste mich nicht mehr beweisen. Wäre ich damals jemandem im Club auf die Füße getreten, hätte ich mich entschuldigt." Das klingt nicht unbedingt nach einem Gangsta-Rapper und ehemaligen Drogendealer.

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Jay Z privat – die Ehe mit Beyoncé und die Affärengerüchte

Und heute? Seit 2008 ist er verheiratet mit R&B-Sängerin Beyoncé Knowles, ehemals Frontfrau von "Destiny's Child". Zusammen haben sie eine Tochter, Blue Ivy. Auf diese Ehe wird immer wieder einmal der Abgesang gesungen, weil Jay Z es mit der Treue nicht so ernst nehmen soll. Doch Queen B hat nie ein offenes Wort geäußert, und wenn etwas angedeutet wird, dann nur in Zeilen von Songs - wie zuletzt auf ihrem Album "Lemonade", wo eine "Becky with the good hair" auftaucht. Über seine Frau sagt Jay Z übrigens: "Sie ist wundervoll, und natürlich ist es auch wahr, dass sie mich so gut versteht, weil wir im selben Business sind." Als Wirtschaftsunternehmen und Powercouple funktionieren Jay und B jedenfalls hervorragend. Als Familie werden Jay Z und Ehefrau Beyoncé 2017 auf die Probe gestellt - da erwarten sie nämlich Zwillingsnachwuchs. Die freudige Nachricht verkündete Beyoncé im Februar 2017 auf Instagram, erreichte mit ihrem Post innerhalb von acht Stunden über sechs Millionen Likes und brach damit nebenbei den Weltrekord. Nur vier Monate später kamen dann Rumi und Sir, ein Mädchen und ein Junge, zur Welt.