Starporträt

J.J. Abrams

J.J. Abrams ist definitiv einer der kreativsten Köpfe Hollywoods. Ob "Lost", "Star Trek" oder "Star Wars", das Multitalent trifft immer voll ins Schwarze.

J.J. Abrams

  • Geboren , New York City, New York / USA
  • VornameJeffrey Jacob
  • Name Abrams
  • Jahre53
  • Grösse 1.7 m
  • Partner Katie McGrath (verheiratet)
  • Kinder Henry  (*1998); Gracie  (*1999); August  (*2006)

Biografie von J.J. Abrams

"Es ist wichtiger, dass du lernst, worüber man Filme macht, als wie man Filme macht." Mit diesem Ratschlag seines Vaters im Hinterkopf entschied sich Jeffrey Jacob "J.J." Abrams gegen die Filmschule und für ein Studium an der Uni. Dabei war längst klar, dass er, genau wie seine Eltern Gerald und Carol Ann, die beide Produzenten waren, irgendwie im Film- und Fernsehbusiness landen würde. Schon als Jugendlicher schrieb J.J. seine ersten Drehbücher und hatte nichts anderes im Kopf als fremde Leinwandwelten.

Erste Serien und Megaerfolg mit "Lost"

Erste öffentliche Aufmerksamkeit konnte J.J. Abrams als Co-Autor des Drehbuchs zum Blockbuster "Armageddon" und als Schöpfer der US-Fernsehserie "Felicity" auf sich ziehen. Von da an ging seine Karriere steil bergauf. 2001 kreierte und produzierte die Serie "Alias – Die Agentin" mit Jennifer Garner in der Hauptrolle. Zwar lief "Alias" schon ziemlich erfolgreich, aber J.J.s nächste Serie sollte alle Rekorde brechen. Gemeinsam mit Damon Lindelof und Jeffrey Lieber entstand die Idee zu einer Serie um einen mysteriösen Flugzeugsabsturz und wundersame Geschehnisse auf einer einsamen Insel – "Lost" war geboren! Noch heute zählt die Mystery-Serie, die von 2004 bis 2010 lief, zu den besten aller Zeiten, wurde von Kritikern gelobt und von Fans geliebt.

Hakim-Michael Meziani

Als Kind hatte er ständig Angst vor seinem Vater

Hakim-Michael Meziani
Hakim-Michael Meziani spielt seit 2011 in der Telenovela "Rote Rosen" die Rolle des Ben Berger.
©Gala

J.J. Abrams auf der großen Leinwand

Nun war es an der Zeit für die große Leinwand. J.J.s erste Regiearbeit für einen Kinofilm hat eine ungewöhnliche Vorgeschichte. Angeblich war Tom Cruise so begeistert von J.J. Abrams Arbeit in "Alias", dass er ihn unbedingt kennenlernen und ihn als neuen Regisseur für die "Mission Impossible"-Reihe gewinnen wollte. Und offenbar muss Tom Cruise überzeugend gewesen sein, denn Abrams übernahm schließlich die Regie für das mit Spannung erwartete Sequel "Mission: Impossible III". Mit einem Einspielergebnis von 400 Millionen Dollar wurde der Film ein weltweiter Erfolg und J.J. Abrams zu einem der gefragtesten Regisseure unserer Zeit.

"Nerdige" Themen sind sein Ding

Science-Fiction- und Comic-Fans dürfen sich glücklich schätzen, dass ein kluger und kreativer Kopf wie J.J. Abrams sich besonders gerne dieser Nische widmet. So schaffte er es, erst einmal 2009 den Klassiker "Star Trek" neu aufleben zu lassen und sich nur ein paar Jahre später Schöpfer von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" nennen zu dürfen, ohne die beiden Fanlager gegen sich aufzubringen. Stattdessen werden seine Werke gleichermaßen geschätzt und kritisiert, wie es sich gehört. So ist er auch federführend beim dritten Teil der Sequel-Trilogie und neunten Episoden der gesamten "Star Wars"-Reihe "Star Wars: Der Aufstieg der Skywalkers", die im Dezember 2019 in den deutschen Kinos anläuft. Bei dem vorherigen Teil "Star Wars: Der letzte Jedi" war Abrams "nur" als ausführender Produzent eingebunden. Auch das Marvel-Universum ist mit J.J. Abrams um einen Schöpfer reicher: Gemeinsam mit seinem Sohn Henry bringt er eine Mini-Serie über Spiderman heraus, die seine Leser in Staunen versetzen soll. "Die Story zeigt Peter Parker auf eine Art und Weise, wie ihr ihn noch nie zuvor gesehen habt", so die beiden Neu-Comic-Autoren.