Starporträt

Iwan Rheon

Iwan Rheon ist vor der Kamera meiste der Bösewicht, dahinter aber ein ziemlich sympathischer Kerl – der eigentlich nie Schauspieler werden wollte.

Iwan Rheon

  • Geboren , Carmarthen, Carmarthenshire / Großbritannien
  • VornameIwan
  • Name Rheon
  • Jahre34
  • Grösse 1.73 m

Biografie von Iwan Rheon

Es heißt ja immer, dass sie Schauspieler, die im Fernsehen oder Kino die bösesten Typen spielen, in der Realität die nettesten Zeitgenossen sind. Das könnte auch auf Iwan Rheon zutreffen, seines Zeichens Darsteller von Bösewichten der ganz üblen Sorte.

Ein Bösewicht, wie er im Buche steht

Man denke nur an den schrecklichen "Ramsya Sschnee", später " Ramsay Bolton", aus "Game of Thrones", der seinen Opponenten mit Vergnügen quält und foltert, nur weil er selbst eine miese Kindheit hatte. Dass man Iwan den rachsüchtigen Fiesling so gut abnimmt spricht wohl für seine schauspielerischen Qualitäten. Die konnte er schon in so einigen Theater- und TV-Produktionen unter Beweis stellen: Im Alter von 17 Jahren begann Iwan mit der Schauspielerei und wirkte zunächst vor allem in Theaterstücken mit. Schon damals wurde er oft für Rollen mit einer besonders komplexen Psyche ausgewählt, wie die des "Moritz Stiefel", den er 2008 in einer Musical-Version des Stückes "Frühlingserwachen" spielte.

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©Brigitte / Gala

Diese Rolle ebnete Iwan den Weg zu größeren Produktionen, allen voran für die britische Serie "Misfits". Auch hier ist er wieder der sehr introvertierte, nervöse und schwer durchschaubare Junge, nicht unbedingt die einfachste, aber eine sehr eindrucksvolle Rolle. Doch mit diesem Schema hat sich Iwan längst abgefunden: "Ich muss wie ein schlimmer neurotischer Typ mit ziemlichen Problemen rüberkommen, ich werde einfach immer für solche Rollen gecastet." Und wieso sich auch beschweren? Schließlich haben ihn genau diese Rollen schlussendlich zum Serien-Hit "Game of Thrones" geführt und weltweit als herzlosen "Ramsay Bolton" bekannt gemacht.

Und was geschah nach der "Game of Thrones"-Ära?

Nach drei Jahren am Set einer der erfolgreichsten Serien aller Zeiten war 2016 Schluss für Iwan Rheon und "Game of Thrones". 2017 ergatterte der talentierte Brite eine neue Serienhauptrolle. In Marvel's Inhumans rund um die fiktive Marvel-Spezies Inhuman mimt er Maximus Boltagon/Maximus – natürlich mal wieder einen Superschurken. 

Doch Iwan Rheon kann auch anders

Die Zuschauer dazu zu bringen, ihn aufgrund seiner fiesen Rollen so richtig zu hassen, ist nicht die einzige Fähigkeit des Schauspielers. Er ist auch begnadeter und leidenschaftlicher Musiker. Schon seit er 15 ist macht Iwan Rheon Musik, spielte in einer Punkband, sang später auf Hochzeiten und in der Band "The Convictions". Doch so richtig klappen sollte es mit den Gruppen-Projekten nicht, und so konzentrierte sich Iwan lieber alleine auf die Musik, gerade als seine Schauspielkarriere an Fahrt aufnahm. 

Er werkelte parallel fleißig an Songs bis er Anfang 2015 endlich sein erstes eigenes Album "Dinard" veröffentlichte. Ein Moment, der für Iwan ganz besonders gewesen sein musste, denn noch vor der Schauspielerei ist die Musik eigentlich seine größte Leidenschaft: "Ich habe mich schon von klein an sehr für Musik begeistert, habe immer schon Gitarre gespielt und Songs geschrieben und so weiter – und ich liebe es, aber mein Leben hat sich nun einmal anders entwickelt, die Schauspielerei hat irgendwie die Überhand genommen." Scheint ihm und seiner Karriere aber auch nicht geschadet zu haben.

Die erfolgreichsten Filme und Fernsehserien mit Iwan Rheon im Überblick

  • Misfits (2009 – 2011)
  • Resistance (2011)
  • Wild Bill (2011)
  • Libertador (2013)
  • Game of Thrones (2013 – 2016)
  • Vicious (2013 – heute)
  • Marvel's Inhumans (2017 – heute)

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