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Starporträt Ivanka Trump

Amerikanische Hausfrau, mehrfache Mutter, toughe Geschäftsfrau und Präsidententochter - so präsentiert sich Ivanka Trump gerne in den Medien. Das bleibt nicht ohne Kritik


Steckbrief

  • Vorname Ivanka Marie
  • Name Trump
  • geboren 30.10.1981, New York City, New York / USA
  • Sternzeichen Skorpion
  • Jahre 38
  • Grösse 1.8 m
  • Partner Jared Kushner (verheiratet)
  • Kinder Arabella Rose (*2011) Joseph Federick (*2013) Theodore James (*2016)

Biografie von Ivanka Trump

Ivanka Trump ist nicht einfach nur die Tochter von Donald Trump. Als Schmuck- und Modedesignerin, Trendsetterin und Geschäftsführerin, nebenbei noch liebevolle Mutter und Hausfrau, lebt sie gefühlt gleich mehrere amerikanische Träume. Auf jeden Fall den Traum einer Frau, die ihre Selbstständigkeit und ihren Erfolg gerne und manchmal geradezu arrogant zeigt.

Papa reich, Mama Model

Geboren und aufgewachsen als Tochter des Immobilien-Moguls Donald Trump und des tschechischen Ex-Models Ivana Trump gehörte sie schon von Kindesbeinen an zur High-Society New Yorks. Nachdem sie erfolgreich ihr Studium an der renommierten Business-Schule Wharton absolvierte, designte sie ihre erste Schmuckkollektion, die gleich in ihrem nach ihr benannten Geschäft auf einer der prestigereichsten Straßen New York, der "Madison Avenue", verkauft wurde. 

Ivanka macht von sich reden

Danach die Füße hochlegen? Nichts für die Business-Frau Ivanka Trump. Bevor sie mit in das väterliche Business einstieg, folgten Modeljobs für Marken wie Versace und Tommy Hilfiger. Und auch im TV machte die schöne Blondine eine gute Figur. Sie unterstützte ihren Vater in seiner Show "The Apprentice", war Gast-Jurorin in Heidi Klums Sendung "Project Runway" und hatte einen kleinen Auftritt in der beliebten Serie "Gossip Girl". Dort trat sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Jared Kushner auf.

Ivanka Trump und ihre Familie

Mit Jared hat sie übrigens den perfekten Mann für ihr Leben gefunden. Er ist erfolgreicher Geschäftsmann und steht ihr in vielen Fragen zur Seite. Für ihn trat sie zum jüdischen Glauben über. Das Glück der beiden krönen ihre drei Kinder Arabella, Joseph und Theodore. So ist Ivanka Trump zwar wahnsinnig dankbar für ihre Karriere, aber letztlich ist es doch die Familie, die für sie im Mittelpunkt steht.

Für die Familie lässt Frau Trump gerne mal Business Business sein. Das erklärt auch, warum sie sich ihrem Vater gegenüber, der die Präsidentschaftswahl 2016 für sich entscheiden konnte, stets wohlwollend und diplomatisch verhält. Man wird den Eindruck nicht los, dass Ivanka – vorsichtig formuliert – ein wenig klüger ist als ihr Vater. Nicht ohne Grund unterstützte sie ihn im Wahlkampf, relativierte einige seiner abstrusen Aussagen und war vor allem darum bemüht, weibliche Wähler für ihren Vater zu begeistern.

Die (wichtige) Frau an Daddys Seite

Die Rechnung ist aufgegangen – zum Leidwesen vieler Amerikaner und dem Rest der Welt, aber sicherlich zur Freude von Ivanka Trump. Sie wird seit der Wahl als inoffizielle First Lady der Vereinigten Staaten gehandelt. Donald Trumps Ehefrau Melania hat sich in der Öffentlichkeit schon den einen oder anderen Fehltritt geleistet, gilt als öffentlichkeitsscheu und kümmert sich lieber um Sohn Barron. 

Was läge da näher, als Tochter Ivanka insgeheim den Job der First Lady zuzuschieben? Immerhin saß sie bei offiziellen Terminen schon neben Kanzlerin Angela Merkel oder auch neben dem kanadischen Premier Justin Trudeau. Das kam nicht bei allen gut an, galt als respektlos, schließlich hatte Ivanka keinen offiziellen Job in der Trump-Administration, bis sie dann 2017 von Trump zur offiziellen Beraterin ernannt wurde.

Ivanka Trump in der Weltpolitik

Während sich ihr Vater in der Weltpolitik wie ein Elefant im Porzellanladen bewegt, versucht Ivanka Trump, ihre Aufgabe ein wenig souveräner anzugehen – mit mäßigem Erfolg. Auch sie erntet regelmäßig Spott und Shitstorms, so wie das eine Mal, als sie sich beim G20-Gipfel in Japan krampfhaft in ein Gespräch zwischen Polit-Giganten wie Theresa May, Emmanuel Macron und Christine Lagarde einmischen wollte. Oder als sie ein Zitat twitterte und dieses fälschlicherweise Sokrates unterstellte. Aber dass sie ihren Vater tatenkräftig unterstützt, das sollte man ihr zugutehalten.


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