Starporträt

Imran Khan

Vom sportlichen National- und Frauenheld zum Premierminister Pakistans – Imran Khan kann schon jetzt auf eine aufregende Lebensgeschichte zurückblicken

Imran Khan

  • Geboren , Lahore/Pakistan
  • VornameImran Ahmad
  • Name Khan Niazi
  • Jahre67
  • Grösse 1.88 m
  • Partner Bushra Maneka (verheiratet seit 2018); Reham Khan (verheiratet, 2015-2015); Jemima Goldsmith (verheiratet, 1995-2004); Kristiane Backer (1992-1995)
  • Kinder Sulaiman  (*1996); Qasim  (*1999)

Biografie von Imran Khan

Imran Khan wurde als Cricketspieler und Kapitän der pakistanischen Cricket-Nationalmannschaft zum Nationalhelden, ehe er am 18. August 2018 das Amt des Premierminister Pakistans übernahm. Grund genug, auf das aufregende Leben des Politikers zu blicken.

Ausbildung in England

Imran Khan erblickte am 5. Oktober 1952 im pakistanischen Lahore als Sohn eines Bauingenieurs das Licht der Welt und wuchs in behüteten Verhältnissen mit vier Schwestern auf. Zunächst besuchte Imran Khan eine Schule in seiner pakistanischen Heimat, ehe er nach Beendigung der Mittelschule nach England übersiedelte und sich dort an der Royal Grammar School in Worcester ausbilden ließ. Und genau dort begann seine Ausnahmekarriere als Cricketspieler. Bereits seine beiden Cousins mütterlicherseits waren beide Kapitäne der pakistanischen Cricket-Nationalmannschaft – die Liebe zu diesem Sport lag also in der Familie.

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Erste Erfolge im Cricket

Anfang der 1970er Jahre begann Imran Khan sein Studium der Politik und Wirtschaft am Keble College in Oxford. Doch seine Liebe galt mehr dem Sport als dem Studium und weil er so hart trainierte, schaffte er es zwei Jahre später an die Spitze des Cricketteams von Oxford. In den kommenden Jahren spielte Imran Khan für mehrere englische und auch pakistanische Teams Cricket, doch vorerst ohne nennenswerte Erfolge. Erst die endgültige Rückkehr in seine Heimat im Jahr 1976 sollte seine Sportkarriere entscheidend vorantreiben. Ab der Saison 1976/77 sicherte sich das Sporttalent einen festen Platz in seiner Nationalmannschaft und zementierte seinen Ruf als Fast Bowler und All-rounder.

Sportkarriere mit Höhen und Tiefen

Doch die Cricketkarriere von Imran Khan kam nicht ohne Rückschläge daher. Anfang der 1980er Jahre verletzte sich der Sportler am Schienbein und musste eine zweijährige Zwangspause einlegen. Erst eine innovative Therapie, übrigens bezahlt von der pakistanischen Regierung, brachte Khan wieder auf die Beine und ließ ihn 1984 sein Comeback feiern.

Doch schon drei Jahre später gab Khan aufgrund mangelnder Erfolge seine Karriere als Cricketspieler auf. Ein Aufschrei ging durchs Land, so dass sogar der Präsidenten von Pakistan, General Mohammed Zia ul-Haq, Khan persönlich bat, wieder in die Nationalmannschaft zurückzukehren. Er kam der Bitte nach und sollte seine Entscheidung sicherlich nicht bereut haben. Denn 1992 sicherte er sich mit der Nationalmannschaft den Sieg beim ICC Cricket World Cup und wurde zum Nationalhelden. Sechs Monate nach dem Höhepunkt seiner Karriere zog sich Imran Khan aus dem aktiven Sport zurück.

Imran Khan, der Wohltäter

Nachdem Imran Khan sein Land zum ersten und bislang einzigen Weltcupsieg geführt hatte, widmete er sich die kommenden Jahre wohltätigen Zwecken. Er gründete die Stiftung "Shaukat Khanum Memorial Trust", die nach seiner an Krebs verstorbenen Mutter benannt ist, und ließ eine Krebsklinik errichten. In den 1990er Jahren war er zudem UNICEF-Sonderbotschafter für die Unterstützung von Gesundheits- und Impfprogrammen in Bangladesch, Pakistan, Sri Lanka und Thailand.

Zweitkarriere in der Politik

Zur Politik kam Imran Khan dann angeblich aufgrund einer spirituellen Erweckung, wie er der Washington Post erklärte. "Ich trank und rauchte nie, aber ich war oft genug auf Partys. In meiner spirituellen Entwicklung gab es keinen Fortschritt." Er wollte etwas verändern, gründete seine eigene Partei und versuchte sich als Politiker. Anfangs wurde er belächelt und nicht ernst genommen, eilte ihm doch sein Ruf als Partykönig und Frauenheld voraus. Dennoch schaffte es Imran Khan trotz einiger Kontroversen an die Spitze von Pakistan. Am 18. August 2018 wurde er zum Premierminister Pakistans ernannt.

Hat Imran Khan die wilden Zeiten hinter sich gelassen?

Ob die wilden Zeiten des ehemaligen Sportlers nun hinter ihm liegen? Während seiner Jahre in London galt Imran Khan als Partyhengst und Frauenheld. Von 1992 bis 1995 war die deutsche MTV-Moderatorin Kristiane Backer die heimliche Frau an seiner Seite. Anschließend war Khan von 1995 bis 2004 mit Jemima Khan, der Tochter des britisch-französischen Milliardärs James Goldsmith, verheiratet und bekam mit ihr die beiden Söhne Sulaiman und Qasim. Die zweite Ehe des Politikers war nur ein kurzes Vergnügen. Im Januar 2015 gab er der Journalistin Reham Khan das Ja-Wort, bereits im Oktober sprach er öffentlich von Scheidung. Trotz dieser Liebespleite wagte sich Imran Khan ein drittes Mal vor den Traualtar. Im Februar 2018 heiratete er seine spirituelle Mentorin Bushra Maneka.

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