Starporträt

Ice Cube

Ice Cube hat sich einen unwiderruflichen Namen im Gangsta-Rap gemacht. Aber auch das Filmgeschäft hat er gut im Griff.

Ice Cube

  • Geboren , Compton, Los Angeles/USA
  • VornameO'Shea
  • Name Jackson
  • Jahre50
  • Grösse 1.73 m
  • Partner Kimberly Woodruff (verheiratet seit 1992)
  • Kinder Deja ; Shareef  (*1995); Karima  (*1994); Darrel  (*1992); O'Shea Jackson Junior  (*1991)

Biografie von Ice Cube

Ice Cube gehört zu denen, die den Gangsta-Rap geformt haben. Als wahrer Macher lässt er sich von Kritik oder Misserfolgen nicht unterkriegen gestaltet seit Jahren die Rapszene sowie die Filmwelt mit. Als Mitglied der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" entscheidet er über die Oscarvergabe und seine Tracks sind bis heute unvergessen.

Die Anfänge des Ice Cube

Als eines von vier Kindern wächst O'Shea Jackson in dem nicht so ganz idyllischen Los Angeles auf. Er bringt gute Noten nach Hause und entdeckt mit 14 Jahren seine Leidenschaft zum Rap. Kurz darauf lernt er seinen späteren Kollegen Dr. Dre kennen. 1986 gründeten die beiden mit Drogendealer Eazy-E die Rapcrew N.W.A. (Niggas with Attitude). Ihr Debütalbum "N.W.A. And The Posse" floppte jedoch und Ice Cube entschied sich kurzzeitig für einen neuen Weg. Er zog sich aus Los Angeles zurück, ging nach Phoenix und studierte dort für ein Jahr Bauzeichnen. Doch so richtig kam er von seiner Vergangenheit nicht los und ging bereits 1988 nach Los Angeles zurück, zurück zu N.W.A. und nahm mit seinen Kumpels ein neues Album auf.

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Ice Cube im Rapgeschäft

"Straight Outta Compton" wurde wesentlich erfolgreicher als ihr Debüt: Das erfolgreichste Hip-Hop-Album der Westcoast bescherte den drei Jungs den Durchbruch. In ihren Songs beschreiben sie das Leben auf den Straßen Los Angeles mit Gangs und Polizei. Mit dem großen Geld kommt wie gewöhnlich der große Streit: Ice Cube wurde sich mit Manager Jerry Heller uneins über die Verteilung der Einnahmen und verließ 1989 N.W.A. Der 2015 erschienene Film "Straight Outta Compton" erzählt die ganze Biografie der Gruppe.

Erfolg als Solokünster

Nach der Trennung ging Ice Cube nach New York, um von dort als Solokünstler durchzustarten. Sein erstes Solo-Album "AmeriKKKa's Most Wanted" erreichte innerhalb von zwei Wochen Goldstatus – ein erfolgreicher Start des Rappers, der für seine teilweise homophoben und gewaltreichen Texte kritisiert wird, ist bereits gelungen. Textlich ging er in seinem zweiten Album noch weiter, es enthielt mit "No Vaseline" auch einen Disstrack gegen seine frühere Band N.W.A.

Sein drittes Album "The Predator" erreichte als erstes überhaupt die Spitze der R'n'B- und Pop-Charts zugleich.

Langsamer Rückzug

Musikalisch lieferte sich Ice Cube in den 90er Jahren mit Cypress Hill, die etwas im Clinch lagen, einen Schlagabtausch, bis sie ihren Streit nach ein paar Jahren in einem Radiointerview ablegten. Sein Doppelalbum "War & Peace" war sanfter als seine Vorgänger, Härte bewies Ice Cube woanders: Mit der Heavy-Metal-Band Korn nahm er das Album "Follow The Leader" auf und ging mit ihnen auf Tour. Auf der "Family-Values-Tour" traten u.a. auch Limp Bizkit und Rammstein auf.

Sein Herz schlug aber weiterhin für den Rap: 1996 gründete er mit den Rappern Mack 10 und WC die Westside Connection, die kurz darauf das Album "Bow Down" herausbrachte. 2003 erschien ihr zweites Album "Terrorist Threats". Anfang der 2000er wurde es ruhiger um den Rapper Ice Cube, bis er 2006 ein gewohnt aggressives Album "Laugh Now, Cry Later" herausbrachte.

Ice Cube auch dick im Filmgeschäft

In der Zwischenzeit konnte sich Ice Cube in der Filmbranche als Schauspieler und Produzent einen Namen machen. 1991 spielte er eine der Hauptrolle als Darin "Doughboy" Baker im Film "Boyz n the Hood", für die er den Chicago Film Critics Association Award für den vielversprechendsten Darsteller erhielt. Kurz darauf spielte er eine Rolle im Actionthriller "Trespass".

Vom Film angetan, schrieb er Mitte der Neunzigerjahre sein erstes Drehbuch. Gemeinsam mit DJ Pooh kreierte Ice Cube die Vorlage für die Komödie "Friday", in der er mit "Rush Hour"-Star Chris Tucker die Hauptrollen übernahm. Bei den MTV Movie Awards wurde Ice Cubes Debüt in drei Kategorien nominiert. 2000 gründete Ice Cube die Filmproduktion "Cube Vision", die u.a. die "Barbershop"-Reihe und "All About the Money" produzierte.

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