Starporträt

Ian McKellen

78 Jahre

Der britische Schauspieler Ian McKellen ist einer der ganz Großen! Er steckt sein ganzes Herzblut in seinen Beruf und wurde mit zwei Blockbuster-Reihen Kult

  • Geboren , Burnley, England / Vereinigtes Königreich
  • VornameIan Murray
  • Name McKellen
  • Grösse 1.8 m
  • Sternzeichen Zwillinge
  • Partner Nick Cuthell (2002); Sean Mathias (1978-1987); Brian Taylor (1964-1972)

Biografie von Ian McKellen

ist zweifelsohne Schauspieler durch und durch – etwas anderes kann er sich für sein Leben nicht vorstellen, in Rente zu gehen ist keine Option. Das Selbstbild als Schauspieler ist tief in ihm verankert. Falls ihm irgendwann aufgrund des Alterns die Energie für große Rollen fehlen sollte, übernimmt er eben kleinere. Wenn ihn sein Gedächtnis im Stich lässt, macht er Radio, weil er seine Texte dort ablesen könnte. "Wenn ich kein Schauspieler mehr bin, was zum Teufel bin ich dann?"

Schon als Kind liebte er die Schauspielerei

McKellen, der kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im englischen Burnley geboren wurde, begeisterte sich schon früh für die Schauspielerei. Mit drei Jahren besuchte er zum ersten Mal eine Theatervorstellung. Von nun an war es um den kleinen Ian geschehen. Er entwickelte sich zum regelmäßigen Theatergänger und startete zaghafte Versuche, selbst auf der Bühne zu stehen. Auch seine Studienzeit war vom Theater geprägt, er stand in Laienstücken auf der Bühne und beschloss nach seinem Abschluss, die Schauspielerei zu seinem Beruf zu machen.

Gefeierter Theatermime in England

Und obwohl er kein ausgebildeter Schauspieler war, schaffte es Ian McKellen tatsächlich, erste Jobs an Land zu ziehen. Talent und Leidenschaft bewirken eben manchmal mehr als eine klassische Ausbildung. In den kommenden Jahren machte sich der junge Schauspieler einen Namen in der Londoner Theaterszene und wurde schließlich als Mitglied der Royal Shakespeare Company und mit Engagements am Royal National Theatre zum gefeierten Theaterdarsteller in seiner englischen Heimat.

Erste Kinoerfolge

Bereits in den 60er Jahren sah man McKellen vereinzelt in kleineren TV-Rollen, doch erst ab den 90ern wurde er einem größeren Kinopublikum bekannt. So spielte er an der Seite von und in der Tragikomödie "Das Leben – Ein Sechserpack", verkörperte in der Actionparodie "Last Action Hero" den Tod, spielte die titelgebende Hauptrolle und schrieb das Drehbuch zu " " und war Ende der 90er als Ex-Nazi in "Der Musterschüler" zu sehen.

Zwei große Kultfiguren in Blockbuster-Reihen

Doch der große Durchbruch als gefeierter Kinostar kam erst mit der Jahrtausendwende, nachdem McKellen bereits für seine Darstellung des Regisseurs James Whale in "Gods and Monsters" für einen Oscar nominiert wurde. Doch es brauchte erst zwei Blockbuster-Reihen, um ihn weltweit bekannt zu machen. Da wäre zum einen McKellens Rolle als weiser alter Zauberer Gandalf, der in Verfilmung von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie den Ring der Macht entdeckt und sich auf der Suche nach dem Ring der Bruderschaft der Hobbits um Frodo anschließt. 2012 kehrte McKellen dann für "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" in seine Paraderolle als Gandalf zurück. Nun findet die Trilogie zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte mit "Smaugs Einöde" und "Die Schlacht der Fünf Heere" ihr grandioses Finale. Die andere Reihe, mit der Ian McKellen Filmgeschichte schrieb, ist die Marvel-Comicverfilmung "X-Men". In "X-Men", "X-Men 2", "X-Men: Der letzte Widerstand" sowie "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" schlüpft McKellen als mächtigster Mutant auf Erden in die Rolle des Bösewichts Magneto, der den guten Mutanten den Kampf ansagt.

"Ich habe es nie für das Geld gemacht"

Sicherlich werden wir auch in Zukunft noch so einiges von Ian McKellen erwarten können. Immerhin denkt er nicht mal daran, in Rente zu gehen. Und er selbst ist von seinen Rollen überzeugt: "Sie werden mich nie in einem Film finden, der Ihre Zeit nicht wert war. Das ist meine Mission. Ich kann nicht garantieren, dass ich immer gut in meiner Rolle bin. Aber das Produkt ist sein Eintrittsgeld wert. Ich habe es nie für das Geld gemacht, und darauf bin ich ein bisschen stolz."