Starporträt

Friederike Kempter

Friederike Kempter, das ist die Kommissarin Nadesha Krusenstern aus dem Münsteraner "Tatort". Neben Krimi hat sie aber noch mehr Talente.

Friederike Kempter

  • Geboren , Freudental/Deutschland
  • VornameFriederike
  • Name Kempter
  • Jahre40
  • Grösse 1.61 m
  • Partner Jan-Ole Gerster (aktuell)
  • Kinder Kind  (*2018)

Biografie von Friederike Kempter

Friederike Kempter kennen die meisten als "Nadesha Krusenstern" aus dem Münsteraner "Tatort" an der Seite von Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Oder als Spaßkanone in "Ladykracher". Oder als Polizistin Julia Klug aus "Heiter bis tödlich". Oder, oder, oder. Friederike Kempter hat in ihrer Karriere schon vielen Rollen Charakter und Kontur verliehen. Dabei werden zwei Talente von ihr besonders deutlich: Comedy und Krimi.

Kempters Herz wohnt in Berlin

Friederike Kempter wuchs in Freudental in der Nähe von Stuttgart auf. Dort besuchte die Schule und machte 1999 ihr Abitur, danach konnte sie endlich nach Berlin, der Stadt für die ihr Herz schon immer schlug. Sie liebte Serien, die in der Hauptstadt spielten, war fasziniert von Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz" und endgültig verliebt, nachdem sie mit 14 die Metropole erstmals besuchte. 2000 war es dann so weit und Friederike Kempter zog für ein Geschichtsstudium nach Berlin.

Ein Herz für Machos

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©RTL / Gala

Geschichtsstudium war schnell Geschichte

Sie besuchte einige Vorlesungen an der Freien Universität, aber es lief alles nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Zum einen wollte sie lieber an der Humboldt-Universität studieren, damit der Weg nicht so weit ist und dann entdeckte sie auch noch ihre eigentliche Leidenschaft, das Schauspiel.

Somit waren alle Historiker-Pläne über Bord geworfen und Friederike strebte nun eine Schauspiel-Karriere an. Keine schlechte Idee. In dem Film "Zwei vom Blitz getroffen" spielte sie an der Seite von Marielle Millowitsch direkt eine der Hauptrollen und das noch im Jahr ihres Umzugs nach Berlin und ihres Studienbeginns. Im Kurzfilm "Moianacht" stand sie ebenso im Mittelpunkt.

Zwischen Axel Prahl und Jan Josef Liefers

Zwei Jahre später wurde Friederike Kempter dann eine Rolle im Münsteraner "Tatort" angeboten, an der Seite von Jan Josef Liefers und Axel Prahl. Dabei wurde es der Unentschlossenen besonders schwer gemacht, denn sie hatte nur drei Stunden Zeit, entweder zu- oder abzusagen. Glücklicherweise ließ sie sich in der kurzen Zeit nicht besonders viele Gegenargumente einfallen und sie sagte zu. Seither verkörpert sie Nadesha Krusenstern, die von der einfachen Mitarbeiterin zur Kommissarin avanciert und unterstützend an Frank Thiels (Axel Prahl) Seite steht.

Friederike Kempter etabliert sich

Um ihr Talent weiter auszubilden, besucht sie von 2003 bis 2006 die Berliner Schauspielschule "Der Kreis" um sich als Schauspielerin ausbilden zu lassen. Dort besucht sie zum Beispiel auch einen Fechtkurs, um in Kampfszenen zu überzeugen. Die Ausbildung hat sich gelohnt, denn sie konnte schnell auch jenseits vom "Tatort" als Schauspielerin durchstarten.

Sie gehörte von 2008 bis 2013 zum Ensemble von Anke Engelkes "Ladykracher", übernahm 2011 einige Parts in der "Wochenshow", spielte immer wieder in der Krimi-Reihe "SOKO" und war von 2012 bis 2014 als Polizistin Julia Klug in "Heiter bis tödlich" zu sehen. Neben der ganzen Fernsehrollen, klopfte auch das Kino irgendwann an. So kann man Friederike Kempter auch in zahlreichen Produktionen auf der Leinwand bewundern. So wie in "Vollidiot", "Kokowääh" oder "Oh Boy". Für letztere wurde sie sogar für den "Deutschen Fernsehpreis" nominiert.

Privates Glück

"Oh Boy" war sowieso ein Riesenerfolg – für alle Beteiligten. Regisseur Jan-Ole Gerster lernte mit Friederike Kempter die Frau am Set kennen, mit der er später einmal gemeinsam in Berlin-Mitte wohnen würde und 2018 ein gemeinsames Kind begrüßen würde. Bei der schönen Liebesgeschichte scheint es schon fast nebensächlich, dass Hauptdarsteller Tom Schilling mehrfach für seine herausragenden Leistungen in "Oh Boy" ausgezeichnet wurde, Kempter aber diesmal keinen Preis bekam.

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