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Starporträt Francine Jordi

Die Musikerin Francine Jordi ist ein wahres Multitalent. Und lässt sich auch von beruflichen und privaten Rückschlägen niemals entmutigen.

Steckbrief

  • Vorname Francine
  • Name Lehmann
  • geboren 24.06.1977, Worb / Schweiz
  • Sternzeichen Krebs
  • Jahre 45
  • Grösse 1.7 m
  • Partner Florian Ast (2011-2012) Tony Rominger (geschieden, 2009-2011)

Biografie von Francine Jordi

Die gebürtige Schweizerin Francine Lehmann, heute besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Francine Jordi, stand schon als 10-jähriges Mädchen auf der Bühne und gab ihr musikalisches Können zum Besten. Gemeinsam mit ihrer Schwester Nicole sang sie in einem Gospelchor, später studierte die junge Frau Gesang und Klavier am Konservatorium im schweizerischen Neuchâtel.

Hochs und Tiefs zum Karrierestart

Nach dem Studium startete Francine Jordi mit ihrer geliebten Volksmusik durch. Sie nahm Ende der 1990er-Jahre mit dem Song "Das Feuer der Sehnsucht" für ihr Heimatland Schweiz am "Grand Prix der Volksmusik" teil und entschied den Wettbewerb für sich.

Ihr Auftritt beim "Eurovision Song Contest" im Jahr 2002 in Tallinn endete allerdings weniger erfolgreich: Mit ihrem Lied "Dans le jardin de mon âme" schaffte es Francine Jordi gerade einmal auf den drittletzten Platz.

Francine Jordis vielseitige Karriere

Doch dieser Misserfolg änderte nichts am steilen Aufstieg der Sängerin in der Schweizer Volksmusiklandschaft. Zwei Jahre später nämlich landete sie mit dem Titel "Träne", den sie mit ihrem späteren Lebensgefährten Florian Ast sang, einen Hit. "Träne" sahnte nicht nur eine Platin-Auszeichnung ab, der Song schaffte es in der TV-Show "Die größten Schweizer Hits" auch auf Platz 2. Doch Francine Jordi war in dieser TV-Sendung nicht nur als Musikerin, sie trat ebenso als Co-Moderatorin in Erscheinung.

Vielleicht hatte die Volksmusiksängerin Gefallen an neuen Gefilden gefunden. Jedenfalls machte sie von nun an auch Ausflüge in andere Musikstile. Francine Jordi streckte ihre Fühler in Richtung Schlager aus, veröffentlichte ein Swing-Album und gab ihr Operndebüt als Papagena in Mozarts "Zauberflöte".

Der nächste große Meilenstein in Francine Jordis Karriere war die Moderation des in "Stadlshow" umbenannten "Musikantenstadls" im Jahr 2015. Die Sängerin trat damit in die Fußstapfen von Andy Borg und führte von nun an gemeinsam mit Alexander Mazza durch die beliebte und traditionsreiche Musiksendung. Jedoch wurde die reguläre "Stadlshow" eingestellt, lediglich das einmal im Jahr stattfindende "Silvesterstadl" moderierte Jordi fortan zusammen mit Jörg Pilawa.

Privater Tiefschlag: Die Krebserkrankung

Beruflich schwamm Francine Jordi also sowohl musikalisch als auch mit ihren Moderationsjobs auf der Erfolgswelle, doch was sich seinerzeit in ihrem Privatleben abspielte, wusste die Öffentlichkeit nicht. Jordi erkrankte 2017 an Brustkrebs und ließ Bestrahlung, Chemo und Operation über sich ergehen, ohne eine nennenswerte berufliche Pause einzulegen. Erst als sie die schreckliche Erkrankung überwunden hatte, ging sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit.

Francine Jordi bei "Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert"

Mit neuem Lebensmut und viel Energie wagte das vielseitige Unterhaltungstalent im Jahr 2020 erneut einen Ausflug in neue Gefilde. Francine Jordi nahm an der ersten Staffel des Erfolgsformats "Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert" teil und musizierte mit Kolleginnen und Kollegen wie Stefanie Heinzmann auf Gran Canaria.

Francine Jordi und ihr Liebesleben

Lediglich in Sachen Liebesleben ist bei Francine Jordi noch Luft nach oben. Nach einer gescheiterten Ehe mit dem ehemaligen Radsportler Tony Rominger und einer gut einjährigen Beziehung mit dem Sänger Florian Ast ist die Musikerin heute Single. Doch Francine Jordi hat eine sehr gesunde Einstellung zu ihrem Beziehungsstatus, wie sie einer Schweizer Zeitung verriet: "Single zu sein, ist keine Krankheit. Liebe kommt, wenn die Zeit dafür reif ist. Wenn man sie krampfhaft suchen geht, dann stimmt es für mich nicht. Alles hat seine Zeit. Zurzeit ist meine Zeit dafür da, dass ich vollkommen bei mir bin und mich selber glücklich mache. Nicht ein Partner ist für mein Glück verantwortlich, sondern ich selber. "