Starporträt

Fernando Alonso

Gutaussehend, charmant und sehr stolz - Fernando Alonso ist ein Spanier wie aus dem Bilderbuch. Nur Freunde findet er in der Formel 1 schwer

Fernando Alonso

  • Geboren , Orviedo / Spanien
  • VornameFernando
  • Name Alonso Diaz
  • Jahre38
  • Grösse 1.71 m
  • Partner Linda  Morselli (verheiratet); Lara  Álvarez  (2015 - 2016); Dasha  Kapustina ( 2012 - 2014); Raquel  del Rosario  (geschieden); Carolina  Costa  (2004 - 2005); Rebeca  (1999 - 2004)

Biografie von Fernando Alonso

Da sitzt ein Jungspund, noch völlig grün hinter den Ohren, in seinem ersten Jahr als Rennfahrer im Formel-1-Wagen und demütigt den großen Michael Schumacher, indem er ihn beim Großen Preis von Ungarn 2003 kurz vor Schluss noch völlig respektlos überrundet. Wer zum Teufel, fragten sich die Sportjournalisten, ist dieser Fernando Alonso? Wer zum Teufel, fragte sich die Damenwelt, ist dieser gutaussehende, junge Spanier?

Früh übt sich...

Fernando Alonso Díaz saß schon mit drei Jahren das erste Mal im Kart-Wagen – den hatte sein Vater José Luis eigentlich für seine fünf Jahre ältere Schwester Lorena besorgt. Doch die ließ das Gefährt völlig kalt, ganz im Gegensatz zu Fernando. Und der Kleine hatte Talent, konnte bereits mit acht Jahren mehrere Preise, 1993 und 1994 sogar Titel in der spanischen Meisterschaft und 1996 den Vizeweltmeistertitel, gewinnen. Schnell saß der ehrgeizige Spanier in schnelleren Autos, legte 1999 eine beachtliche "World Series"-Saison hin und durfte beim Formel-1-Team Minardi ein paar Testfahrten absolvieren. Ein Jahr später wechselte der 18-Jährige zur Formel 3000 und erregte die Aufmerksamkeit von Renault-Boss Flavio Briatore, der das Management des aufstrebenden Talentes übernahm.

Typ-Veränderung bei Adel Tawil

Er verrät den Grund für seine blonden Haare

Adel Tawil
Adel Tawil veröffentlichte auf Instagram ein Foto, auf dem er sich mit wasserstoffblonden Haaren zeigt. Jetzt verrät er den Grund für diese krasse Typveränderung.
©RTL / Gala

Sensationeller Erfolg für Fernando Alonso

Seine erste Formel-1-Saison fuhr Alonso 2001 für Minardi. Doch erst in den darauffolgenden Jahren konnte er für seinen neuen Rennstall Renault eine komplette Saison und Punkte erfahren. 2003 gewann er in Ungarn als jüngster Fahrer einen Grand Prix – und setzte im selben Rennen zur symbolischen Überrundung von "Schumi" an. Der Formel-1-Olymp hatte seine Türen ganz weit geöffnet, 2005 trat Alonso ein und gewann als bis dato jüngster Fahrer einen WM-Titel. Auch im nächsten Jahr, Schumachers – zu diesem Zeitpunkt – letztem in der Formel 1, konnte Alonso nach dem letzten Rennen den obersten Podiumsplatz erklimmen und sich die Weltmeistertrophäe in den Schrank stellen.

Boxenstopp mit Folgen

Doch der Höhenflug des stolzen Spaniers nahm ein jähes Ende, als er 2007 für McLaren-Mercedes fuhr und als Teamkollegen den jungen Briten Lewis Hamilton zur Seite gestellt bekam. Alonso beanspruchte die Position als Nummer 1 im Team für sich. Er hatte nicht damit gerechnet, von Neuling Hamilton in den Schatten gefahren zu werden. Der ebenso talentierte Hamilton nämlich erkämpfte sich eine Pole-Position nach der anderen, die Punkte auf seinem Fahrerkonto stiegen viel schneller als die von Alonso. Der war gekränkt, fühlte sich vom Team benachteiligt und griff immer wieder zu unlauteren und unfairen Mitteln. So blieb er beim Qualifying am Hungaroring absichtlich länger als benötigt in der Boxengasse stehen, um eine schnelle Runde von Hamilton zu verhindern.

Aus, Ende und vorbei

Nach monatelangen öffentlichen Querelen beendete er seinen Vertrag bei McLaren-Mercedes und arbeitete seitdem zunächst für Renault, dann für Ferrari. Den Traum, noch einmal Weltmeister zu werden, hat der Spanier aber noch lange nicht aufgegeben. 2014 durfte er beim Großen Preis von China wieder auf das begehrte Treppchen. Allerdings musste er sich mit der dritten Position begnügen, weil er seinen Konkurrenten Lewis Hamilton und Nico Rosberg nicht das Wasser reichen konnte. Noch vor offiziellem Vertragsende mit Ferrari warf er alle früheren Bedenken gegenüber McLaren über Bord und überließ Sebastian Vettel seinen Platz im Team Ferrari.

Adiós Ferrari. Zweite Chance für McLaren

Die Sehnsucht nach seinem früheren Team von McLaren war so groß, dass sich Alonso 2015 auf einen Dreijahresvertrag einließ. Doch Alonso konnte sich nicht gleich beweisen, denn bereits beim ersten Rennen setzte ihn eine Gehirnerschütterung außer Gefecht. Danach belegte er bei Rennen Plätze im oberen Bereich, konnte aber nicht mehr an seine vorherige Form anknüpfen. Auch 2016 sollte nicht sein Jahr werden: Wieder fuhr er für McLaren, wieder kam es zu einer Komplikation, diesmal ein Unfall, beim ersten Rennen und wieder musste sich Alonso nach einem Aussetzer danach erst mal nach vorne kämpfen. 2017 schaffte er es auch ohne größere Zwischenfälle nur auf Rang 15. Aber eins steht fest: Dieser Rennfahrer gibt nicht auf!

Wechselnde Besetzung auch im Privatleben

Die Formel 1 ist ganz klar Fernando Alonsos Leben, doch auch abseits der Rennstrecke hat sich der Spanier Ziele gesetzt. Familiengründung zum Beispiel. Nach der Scheidung von Sängerin Raquel del Rosario 2011 und seither wechselnden Partnerinnen – zuletzt war er mit der Sportjournalistin Lara Álvarez liiert – hat er Anfang 2017 in dem Model Linda Morselli eine potenzielle Mutter seiner zukünftigen Kinder gefunden. Einen Plan für den Nachwuchs hat Alonso auch schon: Er möchte seinen Kindern alles über Autos beibringen – damit kennt er sich schließlich aus!

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