Starporträt

Fahri Yardim

Fahri Yardim wusste schon immer, dass er Schauspieler werden würde. Doch, weil seine Eltern weniger zuversichtlich waren, musste er erst mal an die Uni. Hat ihm nicht geschadet ...

Fahri Yardim

  • Geboren , Hamburg / Deutschland
  • VornameFahri Ogün
  • Name Yardim
  • Jahre39
  • Grösse 1.8 m
  • Partner Beatrix  Scherff (seit 2016)

Biografie von Fahri Yardim

Fahri Yardim, ein gebürtiger Hamburger, steckt schon seit seiner Jugend all seine Energie in die Schauspielkunst. Nach seinem Schulabschluss machte er eine Schauspielausbildung am Hamburger "Bühnenstudio der Darstellenden Künste" – das gefiel seinen Eltern nicht. Sein Vater drängte darauf, dass der Junge etwas Ordentliches lernen sollte und so studierte Fahri Yardim neben seiner Schauspielausbildung noch Germanistik, Ethnologie und Erziehungswissenschaften.

Prominente Unterstützung von Til Schweiger

Das Studium absolvierte Fahri Yardim jedoch nur pro forma, denn für ihn selbst stand immer schon fest, dass er Schauspieler werden würde. Mit seiner Hauptrolle als Besitzer einer Dönerbude in der Comedyserie "König von Kreuzberg" machte er erstmals auf sich aufmerksam. Kurze Zeit später schon folgte Yardims Kinodebüt in der von Fatih Akin geschriebenen Komödie "Kebap Connection".

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Danach ging es für Fahri Yardim karrieretechnisch steil bergauf und es war vor allem eine Person, die das Talent des aufstrebenden Schauspielers förderte: sein Kumpel Til Schweiger. Rollen in den Schweiger-Filmen "Wo ist Fred?", "Keinohrhasen", "1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde", "Kokowääh" und "Schutzengel" bescherten Fahri Yardim einen ordentlichen Karriereaufschwung. 2001 lief er mit der deutsch-türkischen Kinokomödie "Almanya – Willkommen in Deutschland" sogar auf der Berlinale und spielte zwei Jahre später an der Seite von Hollywoodstar Ben Kingsley im Kinofilm "Der Medicus".

Fahri Yardim wird "Tatort"-Kommissar

Seinen ganz großen Durchbruch feierte Fahri Yardim aber erst 2013 – wieder mal an der Seite von Til Schweiger – in Deutschlands beliebtester Krimireihe. Zusammen mit seinem Kumpel Til ermittelt er für den "Tatort" in Hamburg als Hauptkommissar Yalcin Gümer. Mit immensem Erfolg: Die erste Episode erzielte die höchsten Zuschauerquoten in der Geschichte der Reihe! Kein Wunder also, dass 2016 sogar ein "Tatort"-Film in den deutschen Kinos lief. "Tschiller: Off Duty" kam zwar bei Kritikern nicht gerade gut an, aber die Performance von Fahri Yardim wurde durchweg gelobt.

Serienhit "Jerks"

2017 startete Fahri Yardim mit einem neuen Projekt. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Christian Ulmen flimmert er mit der TV-Serie "Jerks", der ersten Eigenproduktion des Video-Portals Maxdome, über die Mattscheibe. In der ersten Staffel "Jerks", die auch von ProSieben ausgestrahlt wurde, geht es um Männerfreundschaft, viel Peinlichkeit, Lügen, die im Desaster enden und urkomische Schlamassel. Yardim treibt seine Freundin Pheline Roggan in den Wahnsinn und Ulmen macht seiner Liebsten Emily Cox und Ex-Frau Collien Ulmen-Fernandes das Leben schwer. Nicht zuletzt machten zahlreiche Gastauftritte von deutschen Stars wie Kay One, Karsten Speck, Sido, Jana Pallaske , Charlotte Würdig, Christopher Lauer, Ralph Herforth und Nora Tschirner die Serie zum Hit. Daher waren auch eine zweite und dritte Staffel drin.

Fahri Yardims Vaterfreuden

Privat hingegen scheint der Schauspieler es seiner Freundin nicht so schwer zu machen. Bei der Aftershow-Party der "Tschiller: Off Duty"-Premiere zeigte sich Fahri Yardim zum ersten Mal mit seiner Liebsten, der Künstler-Managerin Beatrix Scherff. Wenige Monate später machte die freudige Nachricht die Runde: die beiden werden Eltern. Im Frühjahr 2017 erblickte ihr Kind das Licht der Welt. Grund genug für Fahri, dem Fernsehen vorerst Lebewohl zu sagen. "Dass ich Vater werde, ist mein größter Traum. Ich mache jetzt bis Ende des Jahres eine kleine Arbeitspause, ich will Zeit für mein Kind haben", sagte der Schauspieler in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Doch keine Sorge, ein Karriereende ist das natürlich nicht, im selben Atemzug versicherte Yardim: "Ich komme natürlich wieder". Dass zu seinen Engagements jetzt zum Beispiel auch Synchronjobs für die "Pets"-Filme gehören, erweitert einfach nur Fahris beeindruckendes Spektrum.

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