Starporträt

Elon Musk

Mit Technik und Träumen scheffelte er Milliarden - Tesla-Chef Elon Musk ist eine der schillerndsten Figuren aus dem Silicon Valley. Und das spiegelt sich auch in seinen Freunden, Feinden und seinem Privatleben ...

Elon Musk

  • Geboren , Pretoria / Südafrika
  • VornameElon
  • Jahre47
  • Name Musk
  • Grösse 1.88 m
  • Sternzeichen Krebs
  • Partner Amber Heard (2016-2017); Talulah  Riley  (geschieden, 2013–2016); Talulah  Riley  (geschieden, 2010–2012); Justine  Musk (geschieden, 2000–2008)
  • Kinder Damian ; Xavier ; Kai ; Griffin ; Saxon ; Nevada Alexander  

Biografie von Elon Musk

Mit dem Onlinebezahldienst PayPal ist er zum Millionär geworden, das private Raumfahrtunternehmen SpaceX und der Elektroautohersteller Tesla machten ihn zum Milliardär: ist mit einem laut Forbes geschätzten Vermögen von knapp 16 Milliarden US-Dollar einer der erfolgreichsten Silicon-Valley-Unternehmer aller Zeiten.

Die Kindheit von Elon Musk

Doch erzählen wir seine Biografie von Anfang an. Geboren und aufgewachsen ist der spätere Gründer in Südafrika. Nach der Scheidung seiner Eltern, einem Maschinenbauingenieur und einem Model, lebte der kleine Elon bei seinem Vater und zog wegen des Berufs seines Vaters häufig um. In der Schule konnte er nie so richtig Anschluss finden, was ihn letztlich zum Opfer von Mobbing machte. Die Gewalt seiner Mitschüler ging so weit, dass Elon Musk sogar ins Krankenhaus musste, nachdem sie ihn von einer Treppe geworfen und anschließend bis zur Bewusstlosigkeit verprügelt hatten.

Elon Musk setzte alles auf eine Karte

Elon Musk flüchtete sich in seine Bücher und entwickelte eine große Leidenschaft für Computer. Schon als zwölfjähriger konnte der clevere Junge Kapital aus seiner Begabung schlagen: Er verkaufte ein von ihm entwickeltes Computerspiel für 500 Dollar an eine Computerzeitschrift. Doch als Elon Musk 16 Jahre alt war, fing für ihn der Ernst des Lebens an. Der Wehrdienst für das südafrikanische Apartheidregime stand an, doch Elon und sein jüngerer Bruder flüchteten nach Kanada, die Heimat ihrer Mutter. Dort angekommen schrieb er sich an der Uni ein, wechselte aber schnell in die USA, wo er Volkswirtschaftslehre und Physik studierte. Anschließend ging er nach Kalifornien, wo er an der Stanford University zu einem Ph.D.-Programm in Physik zugelassen wurde. Doch nach nur zwei Tagen an der renommierten Uni schmiss er sein Studium und beschloss, ein Internetunternehmen zu gründen.

Er scheffelt Milliarden

So viel Mut muss man erst mal haben, doch dieser entscheidende Schritt Musks zahlte sich aus. Das Unternehmen Zip2, das er 1995 gemeinsam mit seinem Bruder gegründet hatte, wurde später für satte 307 Millionen US-Dollar verkauft und brachte ihm ein Vermögen von 22 Millionen Dollar ein. Ein paar Jahre später wurde er dank seiner Anteile am Onlinebezahlsystem PayPal zum Milliardär. Sein nächstes Projekt war die Raumfahrtfirma SpaceX, deren ambitioniertes Ziel es ist, die Kosten für Weltraumfahrt derart zu minimieren, dass Leben auf anderen Planeten möglich gemacht werden kann. Ein Jahr nach der Gründung von SpaceX investierte Elon Musk vorausdenkend in den Hersteller von Elektroautos Tesla, dessen CEO und Product Architect er heute ist.

Elon Musk, der Visionär

2013 stellte Elon Musk sein Projekt Hyperloop vor: Menschen sollen in Kapseln in einem Rohrsystem mit über 1000 Stundenkilometer in kürzester Zeit lange Strecken zurücklegen können. Klingt verrückt, doch schon bald soll ein Testmodell präsentiert werden. Zudem hat Musk eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet, die sich der Erforschung künstlicher Intelligenz verschrieben hat. Auch den Problemen des modernen Stadtverkehrs widmet sich der Unternehmer. Mit seiner Firma The Boring Company entwickelte er die Idee eines unterirdischen Tunnels, in dem sich Autos mit Hilfe eines Schlittens fortbewegen können. Im Mai 2017 stellte er sein Projekt vor und plant langfristig ein Tunnelsystem für den gesamten Großraum Los Angeles, womit sich viele Probleme des täglichen Verkehrs erledigt hätten.

Elon Musk gegen Donald Trump

Kein Wunder also, dass auch die US-amerikanische Regierung auf das Know-How des Managers nicht verzichten wollte. Immerhin entwickelt er wie am Fließband Technologie, die die Welt verändert. Mit zahlreichen anderen erfolgreichen Unternehmern war Musk in verschiedenen Gremien vertreten, die in Fragen der Wirtschaft beraten sollen – bis sich Präsident für den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen entschied. "Der Klimawechsel ist real. Das Pariser Abkommen zu verlassen, ist weder gut für Amerika noch für die Welt", teilte Tesla-Chef Musk über Twitter mit und kündigte seine Beratertätigkeit im Weißen Haus. Ein herber Verlust für die amerikanische Politik.

Elon und die Frauen

Wer so kreativ, umtriebig und dazu noch richtig reich ist, hat es natürlich selten schwer, Frauen für sich zu begeistern. Elon ist da keine Ausnahme und ist mit sechs Kindern und drei Ehen (und einer heißen Kurzzeitliebe zu Hollywoodstar ) kein Kind von Traurigkeit. Rein geschäftlich gesehen soll er dafür nicht so viel mit Frauen anfangen können. Sagt zumindest die US-Tech-Presse und beschwert sich darüber, dass seine langjährige Assistentin nie aufsteigen darf und dass er nur einer einzigen Frau bei Twitter folgt.